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122. Najas marfna L. (= N. maior All. = N. monosperma Willd.). Meer-Nixkraut.
Taf. 18, Fig. 2.
-Einjährig. Pflanze kräftig. Stengel steif, gabelspaltig, bis 50 cm lang, unterwärtsmit längeren (bis 10 cm) Stengelgliedern als oberwärts. Blätter lineal, ausgeschweift stacheliggezähnt, steif, breiter als der Stengel. Blattscheiden ganzrandig. Blüten zweihäusig.-frucht länglich-eiförmig, meist nur am Grunde mit einem kurzen Kiel. — VI bis IX.
Vereinzelt in stehenden oder langsam fliessenden Gewässern, in Altwässern. Fehltstellenweise in Deutschland auf grosse Strecken hin (so fast gänzlich im Nordwestenbis zur Mosel, dem Main und der Elbe, in der Oberlausitz, in Württemberg, im südlichenBayern einzig im Pilsensee), am meisten verbreitet im nördlichen Flachland östlich derElbe. In Oesterreich vereinzelt in Tirol (Montikler- und Kälterer-, Caldonazzo-, Loppio-und Gardasee), Böhmen Steiermark, Kärnten und im Küstenland (Inseln Veglia und Cherso).In der Schweiz sehr zerstreut.
Allgemeine Verbreitung: Europa (fehlt im nördlichen Russland, Skandinavien,selten in Grossbritannien), Asien, afrikanische Inseln, Australien, Polynesien, Amerika.
Von den zahlreichen Formen dieser Art mögen die folgenden erwähnt werden:
var. communis Rendle. Stengel massig bestachelt. Blätter bis 3 cm lang, breit-lineal. Zähnejederseits 4 bis S, kürzer als die Blattbreite. Scheiden ungezähnt. Frucht 4 bis 5 mm lang. — Sehr verbreitet,subvar. Iuxürians Rendle mit verlängerten Internodien und 3 bis 4 cm langen Blättern. Fruchtis b mm lang. — Zerstreut in Zentral- und Südeuropa, Japan, Westaustralien.
var. angustifdlia A. Br. Stengel locker verzweigt. Internodien öfters unbcwehrt. Blätter 2 bis
cm lang, schmal-linealisch, am Rande jederseits mit 5 bis 1Ü kurzen Zähnen. Frucht 4 bis 4,5 mm lang und
's 2 mm breit. — Hie und da an der Ostseeküste, in Oesterreich (Klagenflirt), in der Schweiz, Russland etc.
var. intermedia (Gorski) A. Br. Internodien unbewehrt oder spärlich bestachelt. Blätter klein,
> cm lang, schmal-lineal, jederseits mit 4 bis / aufrecht stehenden Zähnen. Scheiden jederseits mit
ahnen. Frucht oft nur 3 bis 4 (zuweilen bis 5) mm lang und 1,5 bis 2,5 mm breit. — Ziemlich häufig.
>ar ' br e vif öli a Rendle. Stengel verzweigt, ziemlich dicht bestachelt, mit verlängerten Internodien.
ur z, I bis 1,5 (selten bis 2) cm lang, wie die Scheiden mit grossen Zähnen. — Selten in Vorpommern.
123. Najas flexilis (Willd.) Rostkovius und Schmidt (= N. graminea Rostkovius, = Caulinia
flexilis Willd.). Biegsames Nix kraut.
1 K- ^"jährige, zarte Pflanze mit aufrechten oder aufsteigenden Aesten. Stengel biegsam,' m ^ng, dünn fast fadenförmig-, kaum 1 mm dick. Blätter schmal-linealisch,,y : - h Cm lan g> ar n Rande wie die Blattscheiden sehr fein stachelspitzig gezähnelt
• , " r aus der Stachelzelle bestehend). Blattscheiden nach oben verschmälert, allmählichk v a • Spreite übergehend. Anthere einfächerig. Frucht länglich-eiförmig bis
zy indrisch, 2,5 bis 3 mm lang, gelblich. Samenschale glatt. — VII, VIII.
, . ln ^een auf sandigem oder schlammigem Grunde. In Deutschland ver-
q ' u • A etlichen Teile, in der Mark Brandenburg (im Paarsteiner See und Brodewiner
<>t tt' h h r . mUn ' bei Lychen [Mahlendorf |, in Pommern früher im Binowschen See bei
/c , -r., . C , e » ln Westpreussen (Wakunter See im Kr. Flatow) und in Ostpreussen(See Dluszek bei Gr Bpn- 0 ic^ t . ,, ,„ .,
r - "'»telsdorf im Kr. Allenstein).
, ,-KT 1 1 !f emeineVerbreit unj?: Nordwest-Europa (Irland, Schottland, Apland, Finn-land, Nord-Deutschland. LitanprA m j m • c u a a- ■ > M .,
' Ajlc 'tuen), jNordamerika; in Schweden die var. microcarpa Nilsson.
Diese Pflanze nimmt in 7?, ■ ,-, ,,
1 m Europa eine sehr isolierte Stelluni:kommen sonst ausschliesslich in Amerika
Alle nähern Verwandten (7 Arten)