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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Quirle aufgelöst. Früchtchen klein (2X1 mm), länglich ellipsoidisch, glatt, etwas fett-glänzend, mit undeutlichem Rückenkiel und abgerundeten Seiten. Winterknospen mit grau-braunen Hüllblättchen, von etwa gleicher Länge wie die eingeschlossenen Blätter. VII, VIII.

In Seen und hie und da in Flüssen und Gräben. InDeutschland verbreitet im nordöstlichen Flachlande (nur fürMecklenburg zweifelhaft), Altmark, Schleswig-Holstein, in West-falen (Münster, Tümpel an der Diemel bei Warburg), Halle a. S.(Hohenthurm-Rosenfeld, Kl. Braschwitz, Bernburg), Bayern (beiAdelsdorf-Weppersdorf im Aischgrund und in der VilseckerGegend). In Oesterreich einzig in Galizien (Krakau); in derSchweiz gänzlich fehlend.

Allgemeine Verbreitung: Westliches und nord-westliches Russland, nördliches Deutschland, mittleres Schweden,Bornholm, England, Frankreich (Calvados), Nordamerika.

f. simplici'ssimus Tiselius. Pflanzen von unten nach oben fasteinfach, astlos, nur mit kurzen Achseltrieben versehen.

114. Potamogeton trichofdes *) Cham, et Schlecht.(= P. monögynus Gay). Haarf örmiges Laichkr aut. Fig. 66.

Grundachse reich verzweigt, fadenförmig. Stengel dünn,brüchig, fadenförmig, bis 50 cm lang, ästig, mit 2 bis 5 (seltenernoch längeren) Stengelgliedern, in den Blattachseln oft mit ver-kürzten Sprossen. Blätter sehrschmal, etwas starr, zugespitzt,fadenförmig, einnervig, ohne Quer-adern (vergl. Fig. 66, 2). Blatt-häutchen spitz, meist braun, hin-fällig, bis 7 mm lang. Aehrenstieledünn, fadenförmig, 2 bis 3 malso lang (bis 5 cm) als die kurze, lockere, 4 bis 8 blutige Aehre.Meist nur 1 (seltener 2) Früchtchen in jeder Blüte sich aus-bildend (Fig. 66, 4 bis 10). Früchtchen etwa 2 mm lang, fasthalbkreisrund, grösser als bei nr. 112, am oberen Ende derunten mit einem Vorsprung versehenen, sonst fast gerad-linigen Bauchnaht steht ein kurzes, gerades Spitzchen.(Früchtchen bilden sich nicht in jedem Jahre gleich starkaus). VI, VII oder später.

Stellenweise in Gräben, Teichen, Torfstichen, oft aufgrosse Strecken hin gänzlich fehlend. In Deutschland inOst- und Westpreussen, Posen, Schlesien, Sachsen, Branden-burg, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Westfalen, Rhein-provinz, Bayern (selten); nicht aber in Baden und Württem-berg. In Oesterreich in Böhmen, Mähren, Niederösterreich(Stockerau, Kamp bei Zwettel), Salzburg, Oberösterreich -. ~ *

v ' sr /? o 7 Fig. 00. Potamogeton trichoides

(Ibmer Moore bei Hofmarkt, Ibm), Tirol (Kreuzberg in Sexten, Cham, et schiecht. / Habitus. 2 Biatt-

, . . TT 1 l spitze. 3 Blüte (von oben). 4 bis 10

knapp jenseits der Grenze), Vorarlberg (bei Bregenz, riaslach, Früchtchen (von verschiedenen Seiten).

Fig. 65. Potamogeton rutilusWolfgang. / Habitus. 2 Blüte (ge-öffnet); 3, 4 und 5 Früchtchen.

*) Haarähnlich, von flott (Gen. Tpi/Tjc) = Haar und ttdog = Aussehen, wegen der schmalen Blätter.