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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Satteins), Kärnten (Warmbad Villach) und angeblich in Istrien. In der Schweiz scheinbarselten (Dübendort bei Zürich).

Allgemeine Verbreitung: Zerstreut durch Süd- und Mittelrussland, Algier,Palästina.

Nach der Ausbildung der Früchtchen werden die zwei folgenden Formen unterschieden :

var. condvlocärpus (Tausch) Aschers, et Graebner. Früchtchen über dem Grunde mit einem ziemlichgrossen Höcker; der Kiel höckerig gezähnt. Häufig.

var. liocärpus Aschers. Höcker klein. Kiel fast ganzrandig. Seltener.

115. Potamogeton pectinätus r ) L. Kammförmiges Laichkraut.

Taf. 17, Fig. 2.

Grundachse ziemlich stark gabelig verzweigt. Stengel fadenförmig, sehr stark gabelästig,oft sehr lang (2 bis 3 m) werdend, mit 1,5 bis 4 cm (seltener noch längeren) Stengelgliedern.Blätter schmal-lineal, 2 bis 15 cm lang, bis 2,5 mm breit, meist dreinervig (scheinbar ein-nervig, da zwei Nerven in der Nähe des Randes verlaufen, vergl. auch var. zosteraceus),allmählich in eine Spitze verschmälert oder abgerundet-stumpf, am Grunde mit bis 5 cmlangen Scheiden. Blatthäutchen stumpf, zart, hinfällig oder bleibend. Aehrenstiel fadenförmig,meist 4 bis 6 (seltener noch länger) cm lang. Aehre locker, bis 5 cm lang, meist schonin der Blüte unterbrochen. Früchtchen meistens gelbbraun, 4 mm lang, schief-breit-eiförmig, fast halbkreisrund, selten bis fast kugelig (var. zosteraceus), an der Spitze einkurzes, das obere Ende der geradlinigen oder schwach konvexen Bauchkante bildendesSpitzchen tragend, am Rücken meist gekielt, seltener undeutlich oder gar nicht gekielt.VI bis VIII.

Ziemlich verbreitet in Gräben, Flüssen, Seen (zuweilen auch im Brackwasser), vonder Ebene bis in die alpine Region (bis ca. 1600 m); oft grosse Bestände bildend.

Allgemeine Verbreitung: Fast Kosmopolit.Aendert in der Tracht und in der Blattform etwas ab:

var. scoparius Wallr. (Fig. 67). Pflanze zart. Stengel dicht gabel-aslig. Blätter einnervig, fadenförmig. Aehrenstiel oft stark verlängert.Früchtchen gekielt. Hie und da in (auch salzhaltigen) Gräben und stehen-den Gewässern.

subvar. dr u p ä ceus Koch. Aehnlich, aber Früchtchen schief-breit-eiformig, von einem kurzen, breiten Spitzchen gekrönt, ungekielt. Noch sehrwenig beobachtet.

var - vulgaris Cham, et Schlecht. Blätter breiter, dreinervig, all-mählich m eine fadenförmige Spitze verschmälert. Blattscheiden nicht auffälligbreit. Häufig.

var. interrüptus Aschers. Aehnlich, aber die Blattscheiden sehrbreit, derb, etwas aufgeblasen, zwei bis dreimal dicker als der Stengel.H.e und da (meist nicht blühend).

subvar. vaginätus (Turcz.) Aschers, et Graebner. Aehnlich abermit ganzen, grünen, überwinternden Stengeln. Vereinzelt in Mecklenburg, imGenfer-, Boden- und Vierwaldstättersee, sowie bei Wien beobachtet.

var. zosteraceus (Fries) Caspary. Blattscheiden wenigstens drei-mal so dick als der Stengel, meist nicht deutlich vom Blatte abgesetzt.Blatter 3 bis 5 nervig, bis 2,5 mm breit, derb, mit parallelen Rändern, an derSpitze stumpf abgerundet oder die obern zugespitzt, stachelspitzig. Blatt-häutchen meist grünlich, etwas derb. Vereinzelt im norddeutschen Flach-land (von Hamburg bis Königsberg), im Süsswasser und Brackwasser; ausserdem

Fig. 6/. Potamogeton pecti-nätus L. var. scoparius Wallr.1 Habitus. 2 Blattbasis mit Ligula.3 Früchtchen.

>) Kammförmig von lat. pectenII e <r i, Flora.

Kamm.

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