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g ledern. Blätter schmal lineal, meist 1,5 bis 3 (seltener bis 5) cm lang oder seltener schmäler,fädlich, stumpflich, mit gewöhnlich kurzen Spitzchen, 1 bis 1,5 mm breit, meist 3- (seltener 1-)nervig, ohne Mittelstreifnetz, erst grün, später schwärzlich oder bräunlich. Blatthäutchen5 bis 10 mm lang, grau- bis schwarzbraun, hinfällig, oft ausge-franst, aber in der Mitte nicht gespalten (Fig. 64, 1). Aehrenstielfadenförmig, 1 bis 3 cm lang. Aehre zur Fruchtzeit oval, 5 bis7 mm lang. Früchtchen klein, mit rundlichen Seiten, frisch mitkleinschwieligem, etwas vorspringendem Rückenkiel. Winter-knospen klein; jdie inneren Blätter nicht über die Hüllblättchenhervorragend. — VI bis IX.
Häufig in Gräben, Tümpeln, Gewässern, von der Ebenebis in die Alpen.
Allgemeine Verbreitung: Fast Kosmopolit; fehltjedoch in Australien und Polynesien vollständig,
Ist in der Tracht, sowie in der Form und Grösse der Blätter sehrveränderlich.
var. ramosi'ss
Fig. 64. Potamogretonpusillus
L. 1 Blatthäutchen. 2 Blattspitze
(Unterseite). 3 Früchtchen.
lmus Aschers. Laubstengel dichtästig. Stengelgliederkurz (meist nicht über 5 mm lang). Blätter meist 1 bis 1,5 mm breit, stumpf.Aehrensttele meist nur 2 bis 3 mal länger als die Aehre. — Ziemlich selten.
var. squarrösus Aschers, et Graebner. Aehnlich, aber Laubstengel gerade oder schwach knickig ge-ogen, in den Blattachseln büschelige, abstehende Kurztriebe tragend (dadurch scheinbar gefiedert). Blätterbis über 3 cm lang. _ Selten (Menz bei Rheinsberg in der Provinz Brandenburg).
var. vulgaris Fries. Laubstengel weitläufig ästig. Stengelglieder meist 2 bis 5 cm lang. Blätter1,5 mm breit, 3 nervig. Mittelnerv einzeln oder nur am Grunde von 2 feinen Längsnerven begleitet.Seitennerven in der Mitte zwischen dem Blattrande und dem Mittelnerven. — Sehr häufig.
Bei der subvar. brevifölius Meyer (meist nicht blühend) sind die Blätter kürzer, nur H/2 bis 2cmlang. _ l n ru higen, stehenden Heidewässern.
„ .' r ' er chtoldi Aschers. Laubstengel weitläufig ästig. Stengelglieder meist 2 bis 5 cm lang
s 1,5 mm breit, 3 nervig. Mittelnerv der Blätter von 2 feinen Längsnerven begleitet. Seiten-i dem Blattrande etwas genähert. Aehrenstiele 3 bis V/imd so lang als die Aehre. — Hie und da.
Bei der subvar. e longa tu s Bennet sind die Stengelglieder bis 7 cm, die Blätter bis 5 cm lang undAehrenstiele steifer. Aehre länger. Blüten grösser, die ganze Pflanze rötlich überlaufen und annr. 113 erinnernd. _ Schweiz: Lac de Joux im Kanton Waadt.
var. tenui'ssimus Mert. et koch (= subsp. Panormitanus Bivona f. minor). Blätter fast fadenförmig,cinnervig. — Hie und da.
Die subvar. pauciflörus Schur besitzt nur 4 bis 6 blutige Aehren.
^ subsp. Panormitanus Bivona (= P. gracilis Fries?). Stengelblätter 30 bis 40 cm lang, '/s bis 1 mm
» an er Basis verschmälert, mit kurzer und scharfer Spitze. Blatthäutchen braun, zuletzt graulich, reich-
rvig un d deshalb sehr dauerhaft, S U bis 1 cm lang. Aehrenstiele 1 bis 3 cm lang. Aehre 3 bis 7 mm.
muten in 2 bis 3 O ■ l r^
Wi_ t ,. quirlen. Früchtchen klein, 2X1 mm, mit undeutlichem Rückenkiel und abgerandeten Seiten.
Pen sehr schmächtig, ohne Hüllblättchen, nicht gespalten. — Noch wenig beobachtet.
113. Potamogeton rütilus 1 ) Wolfgang (= P. caespitosus Nolte). Rötliches
Laichkraut. Fig. 65.
ln er 1 rächt der vorhergehenden Art sehr nahe, ist aber oberwärts meist
w mg äs ig und zuletzt rotbraun überlaufen. Stengel meist nicht über 4 dm lang, schwach
j i ? rUC . nUr am Grunde ästig. Blätter ziemlich schmal, allmählich verschmälert
, , b espitzt, 3 nervig, an der Basis verschmälert, am Grunde des Stengels oft
ange er a ten bleibend, strohfarben. Blatthäutchen 2 cm lang, braun, zuletzt heller, dauer-
a , etwas derb, meist spitzig, an der Spitze nicht ausgefranst. Aehrenstiele 2 bis 3 cm
lang, nach oben kaum verdickt. Aehre 1 cm, meist schon zur Blütezeit in knäuelartige
') rötlich, gelbrot; die Pfl-
anze zeigt einen rötlichen Farbenton.