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lang, nur so lang oder kaum länger als die kurze, 6 bis 8 blutige Aehre. Früchtchen aussenstumpf gekielt, etwas höckerig, mit massig langem, geradem Schnabel. — VI bis VIII.
Zerstreut in Gräben, Teichen, oft auf grosse Strecken hin gänzlich fehlend. InOesterreich vereinzelt in Böhmen, Mähren, Niederöstereich und Tirol (Teich bei Runggin Eppan); für Oberösterreich? In der Schweiz selten in den Kantonen Freiburg (Semsales,Vuadens, lac des Jones), 1 Wallis (Vallee de Conche) und Neuenburg (Lac des Tallieres).
Allgemeine Verbreitung: Europa (stellenweise fehlend; nördlich bis Schwedenund Finnland), Westsibirien, Südpersien.
111. Potamogeton mucronätus Schrad. (= P. Friesii Rupr.) Stachel-Laichkraut.
Fig. 63.
Grundachse dünn, nicht einen mm dick, ziemlich lang kriechend, reichlich ästig.
Stengel bis über 1 m lang, zusammengedrückt, bis über 1 mm breit, weitläufig ästig mit 3
bis 5 (seltener bis 10) cm langen Stengelgliedern und meist zahlreichen achselständigen
Kurztrieben. Blätter stumpflich, 4 bis 5 (2 bis 7) cm lang und 2 l /a mm breit, meist 3 bis
5 nervig, stumpf oder spitzlich, mit meist undeutlichem (jedocherkennbarem) Mittelstreifnetz (Fig. 63, 2). Blatthäutchen bisüber 1 cm lang, ziemlich zart, im Alter an der Spitze aus-gefranst und meist bis zum Grunde gespalten. Aehrenstielenach der Spitze zu meist deutlich verdickt, 2 bis 3 mal solang als die ziemlich kurze, zur Fruchtzeit lockere Aehre.Früchtchen glatt, fast 2 mm lang, mit kurzer Spitze, rücken-seits gekielt. — VI bis VIII.
Hie und da in Flüssen, Seen und Gräben, stellenweisescheinbar fehlend; vielerorts übersehen oder mit nr. 109 odernr. 112 verwechselt. Die Pflanze bildet oft dichte, schwer ent-wirrbare Massen. In Deutschland häufig im nördlichenFlachlande, sonst zerstreut im westfälischen Bergland (in derLenne, bei Bielefeld, Höxter), in der Oberrheingegend (zwischenGraben und Huttenheim, bei Karlsruhe, Sanddorf bei Mann-heim, Speier bis Worms, zwischen Kaiserslautern und Saar-brücken, bei Kirkel) und im rechtsrheinischen Bayern (Waltingenbei Dinkelsbühl, Vilsecker Gebiet, um Bamberg, an der Donauvon Donauwörth bis Plattling). In Oesterreich in Böhmen(Pardubitz, Lissa, Niemes), in Niederösterreich (im Prater undMoosbrunn bei Wien), im Küstenland und wohl noch anderswo.In der Schweiz vereinzelt im Schweizer-Jura, Kanton Frei-burg (Guin und Vuadens), Bern (Roggwil, bei Wangena. d. Aare), im Zürichsee, im Untersee (Ermatingen) und imKanton Wallis (Outre-Rhone).
Allgemeine Verbreitung; Nord- und Mittel-europa, Nordamerika bis Mexiko.
112. Potamogeton pUSlllus L. Kleines Laichkraut.
Tal 17, Fig. 3.
In allen Teilen kleiner und feiner als nr. 111. StengelFig. 03. Potamogeton mucronätus meist kürzer, fast stielrund, dünn, fädlich, in der Regel weit-
Schrad. /Habitus. 2 Blattspitze. .. .. . . ^ . ö
3 Frachtchen. läufig ästig, mit meist 1,5 bis ö (bis 7) cm langen Stengel-
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