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subsp. Borderi Focke. Aufrecht, 10 bis 30 cm hoch. Blätter oberseits flach oder seichtrinnig,auf den Rücken rundlich oder stumpf dreikantig, mit gewölbten Seitenflächen. Männliche Köpfe 2 oder seltener 3.
— Am Rande von Torflöchern und Heidegevvässern. — Zerfällt in zwei Formen:
var. microcephalum Neuman. Pflanze klein, schwächlich. Stengel bis 20 cm lang, oft hin-undhergebogen. Blätter schmal, meist 2 bis 3 mm breit und bis 30 cm lang, überhängend, meist alle am Rückengerundet, in eine feine Spitze ausgezogen. — Selten in Gebirgsseen.
var. dem in ü tum Neuman. Pflanze gross, kräftig. Stengel bis 30 cm lang, steif aufrecht. FlutendeBlätter wie beim Typus zur Blütezeit abgestorben. Luftblätter 2 bis fast 5 mm breit, steif aufrecht, plötzlichzugespitzt, bis 40 cm lang, deutlich dreikantig. — Ziemlich zerstreut in Heidetümpeln der Ebene.
94. Sparganium diversifölium J ) Graebner (= S. slmplex L. var. subnatans Fr.).
Verschiedenblätteriger Igelkolben.
Stengel schlaff aufrecht (bis 25 cm hoch) oder lang flutend (bis 1 m lang). Blätterschmal, 3 bis 5 mm breit, vom Grunde bis wenig (1 bis 2 cm) unter der Spitze fast gleichbreit bleibend, plötzlich in die stumpfliche Spitze verschmälert; die untern (zur Blütezeitmeist abgestorbenen) ganz flach, ohne Kiel, die oberen auf dem Rücken flach gewölbt biskantig oder im unteren Teite mit kurzem, scharfem Kiel, oben ganz flach. Weibliche Köpfe1 bis 3, männliche 1 bis 6 mm, entfernt, nie gedrängt. Steinkern verkehrteiförmig, nachunten allmählich zugespitzt, oben plötzlich abgerundet. — VI, VII.
Selten in Heideseen und Tümpeln oder auf sandigem oder moorigem Boden, gernin Gesellschaft von S. minimum. In Deutschland nur im subatlantischen Florengebiet,so selten in Westpreussen, Pommern, Brandenburg, Braunschweig, Hannover, Schlesien(mehrfach um Hoyerswerda), in der Niederlausitz, bei Bremen und in der Rheinprovinz.
Allgemeine Verbreitung: Europa (Frankreich, Vogesen, westl. Deutschland,Skandinavien, nördliches Russland), Nordamerika und Nordasien.
var. Wirtgeni örum Aschers, et Graebner. Alle Blätter 50 bis 100 cm lang, riemenartig, flutend,ganz flach, mit nicht vorspringender, meist undeutlicher (oft ganz fehlender Mittelrippe), an der Spitze stumpf.
— Vogesen (lac de Gerardmer), Rheinprovinz, Provinz Hannover, Brandenburg.
95. Sparganium rrlfnimum Fries (= S. natans auct.). Kleinster Igelkolben.
Taf. 15, Fig. 5.
Blütenstengel 60 bis 80 cm lang, aufrecht oder flutend. Blätter zart, dünn, aufrechtoder im Wasser flutend, 4 bis 60 cm lang, 2 bis 8 mm breit, alle beiderseits flach, mitmeist undeutlichem Mittelnerven. Blütenköpfe immer in der Achsel von Hochblättern,nicht mit der Hauptachse verbunden, sitzend oder der unterste kurz (bis 2 cm lang)gestielt. Weibliche Köpfe 2 bis 3 (seltener 4); männliche einzeln (selten 2). Fruchtknotennach oben plötzlich in den kurzen Griffel oder in die sitzende Narbe verschmälert. Narbeeiförmig bis kopfig4cugelig, höchstens 3mal so lang als breit. Frucht fast sitzend, eiförmig,beiderseits kurz zugespitzt. — VI bis VIII.
Etwas zerstreut in Heidetümpeln, Seen, Gräben; stellenweise wie in den Heidegebietendes nordwestlichen Deutschland sehr verbreitet. Steigt in den Alpen stellenweise hoch hinauf,im Wallis bis 2300 m (Riederalp), in Tirol bis 2200 m (Villandereralpe).
Allgemeine Verbreitung: Mittleres und nördliches Europa, Nordasien.Nordamerika.
Von dieser vielgestaltigen Art, die namentlich nach der Wasserhöhe und dem Nährstoffgehalt desBodens ziemlich stark abändert, mögen die folgenden Formen genannt sein:
var. fläccidum Aschers, et. Graebner. Riesenform. Blätter bis 50 cm lang, dunkelgrün, 6 bis 8 mmbreit. Stengel im obern Teile dunkelbraun bis schwärzlich. — Hie und da in nährstoffreichen (oft faulenden)Gewässern.
i) lat. diversus = verschieden und lat. fölium = Blatt.