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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Allgemeine Verbreitung: Ganz Europa, westliches und mittleres Asien,Nordamerika.

Aendert wie die vorhergehende Art ab:

var. typicum Aschers, et Graebner. Blütenstengel und Blätter aufrecht oder doch aus dem Wasserhervorragend. Blätter deutlich zweizeilig angeordnet, wenigstens die grösseren bis zum Grunde scharf dreikantig,breit, starr aufrecht, oft etwas spiralig gedreht. Die häufigste Form.

var. angustifölium Morong. Pflanze weniger kräftig, 1,5 bis 3.5 c!m hoch. Blätter 2,4 bis 4,5 cmlang, meistens starr aufrecht, 5 bis 6 mm breit.

subvar. gräcile (Meinshausen) Aschers, et Graebner. Kleiner, dunkelgrün, bis 2 dm hoch. Blätter20 bis 30 cm lang, aus breiter (bis 14 mm) Basis allmählich verschmälert. Weibliche Köpfe 2, meist sitzend,15 mm im Durchmesser. Männliche Köpfe 2 bis 3, einander genähert.

subvar. subvaginätum (Meinshausen) Aschers, et Graebner. Stengel wenig beblättert, aufrecht.Die untersten Blätter sehr lang, linealisch, flutend, an der Basis mit weiten, zum Teil häutigen Scheiden.Aufrechte Blätter meist derb, dreikantig.

subvar. splendens Aschers, et Graebner. Pflanze etwas graugrün, 2 bis 4 dm hoch. Blätter etwa.30 bis 45 cm lang, unterwärts am Rücken abgerundet oder undeutlich zweizeilig. Männliche Köpfe meist 2.

subvar. si'mile Aschers, et Graebner. Noch kürzer, spärlich beblättert. Blätter breit. Blütenköpfemeist zahlreich. Früchte kurz gestielt oder häufig sitzend.

var. longissimum Fries. Blütenstengel und alle Grundblätter (oft bis über 1 m lang) flutend,trocken sehr zerbrechlich. Stengelständige Blätter (einschliesslich des Tragblattes des untersten weiblichenKopfes) schwimmend, bis 10 mm breit. Weibliche Köpfe meist sehr gross (bis 3 cm im Durchmesser);männliche zahlreich (bis 8), einander genähert, alle obern gedrängt. Hie und da in stehenden und langsamfliessenden Gewässern, gerne in Altwässern. Diese Form behält auch bei sinkendem Wasserstand die riemen-förmige Gestalt ihrer Blätter bei (bildet keine Luftblätterl.

subvar. inundätum (Schur) Aschers, et Graebner. Blütenstengel nur etwa 2 dm hoch, schlaffaufrecht. Blätter alle flutend, 3 bis 6 mm breit. Scheiden breit weiss-hautrandig. In Berlin und im Praterbei Wien beobachtet. Blüht bereits Mitte Juni.

93. Sparganium affine Schnitzlein. Verwandter Igelkolben.

Blütenstengel meist lang flutend, seltener (susbsp. Borderi) aufrecht, 10 bis 100 cmlang. Grundblätter dicklich, mit dem obern Teile schwimmend, auf dem Rücken halb-zvlindrisch bis flacher gewölbt, aus schmaler, bis 5 mm breiter Basis allmählich verschmälert,oft in eine lange, fast fadendünne Spitze ausgezogen. Stengelblätter flach, riemenförmig,an der Basis meist weit scheidenartig aufgetrieben. Blütenstiel aus 2 bis 3 weiblichen und3 bis 6 einander genäherten, männlichen Köpfen bestehend. Früchte spindelförmig, in derMitte am dicksten, ganz allmählich in den langen, meist stehenbleibenden Griffel verschmälert.Steinkern eiförmig, beiderseits ziemlich kurz zugespitzt. VI bis VIII.

Sehr zerstreut in Heidetümpeln und Seen der Ebene und Bergregion; in denAlpen bis 2200 m hinaufsteigend. In Deutschland in Westpreussen (Kr. Neustadt:Wook-See, Kr. Putzig: Ostrau), in Hannover (zerstreut auf der hohen Geest), in denVogesenseen, im Schwarzwald (Feld- und Titisee) und in Oberbayern (Allgäu: Freibergseebei Oberstdorf, Schlappoltalpe am Fellhorn). In Oesterreich einzig in Böhmen (z. B. imTeufelssee im Böhmerwald) und in Tirol (1875 bis 1879 massenhaft bei Trins im Gschnitztal,Simmingsee unter der Bremerhütte, Zillertal, unterer Antholzersee, oberhalb des Ritorto-Sees bei Campiglio, Lago di Vacorsa bei Pinzolo). In der Schweiz selten in denkleinen Gebirgsseen.

Allgemeine Verbreitung: Europa (besonders im Westen von den Fär-Oer undIsland bis Portugal, westliche Alpen), nördliches Asien (zerstreut bis Japan).

var. zo st erif ölium Neuman. Blätter sehr lang, über 1 m. Weibliche Blütenköpfe gross; männ-liche mehr oder weniger stark zusammengedrängt. Prov. Hannover: bei Bassum.