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lieh bis in die Spitze auslaufendem Kiel, 3 bis 15 mm breit. Gesamtblütenstand rispig-verzweigt. Tragblätter der Rispenzweige laubartig, im obern Drittel am breitesten. —VI bis VIII.
Verbreitet in Teichen, an Seen, Wasserläufen, in Sümpfen der Ebene; vereinzeltbis in die Alpentäler (Ulrichen im Wallis 1350 m, Sainas bei Fettan im Unterengadinca. 1600 m).
Allgemeine Verbreitung: Gemässigte Zone der alten Welt bis an den Polar-kreis; südlich bis Nordafrika, östlich bis Japan.
Von dieser vielgestalteten Art kommen die folgenden Formen bei uns vor :
subsp. neglectum Beeby. Meist etwas niedriger und schwächer als die subsp. polyedrum. Blüten-stengel zur Fruchtreife meist_übergebogen oder überhängend. Blätter meist übergebogen oder überhängend, nachder Spitze allmählich verschmälert, daher nicht oder wenig ausgerandet. An den kräftigsten der 4 bis 6 Seiten-äste der Rispe meist 2 weibliche und bis 10 männliche Köpfe. Perigonblätter der weiblichen Blüten braun,meist gegen die Spitze hell hautrandig. Früchte 7 (6) bis 10 mm lang und 3 bis 4 mm breit, schlank unter-wärts verkehrt - kegelförmig, wenig gegeneinander abgeplattet, ganz unten schwach abgerundet, 3 bis 6 kantig,selten verkehrt pyramidenförmig, oben ganz rund; oberwärts nicht mit einer Ringkante versehen, allmählichin den Griffelrest verschmälert, glänzend strohgelb bis gelbbraun. Steinkern die Oberseite der Frucht erreichend,vom Schwammparenchym gekrönt, von flachen Längsfurchen durchzogen. — Ziemlich verbreitet.
var. microeärpum Aschers, et Graebner. In allen Teilen kleiner. Narben meist kürzer, oft nichtüber 2 mm lang. Früchte klein, 6 bis 8 mm lang, 2 bis 3 mm breit, oft deutlich gestielt. Reife Früchtedurch Verschrumpfen des Schwammparenchyms unregelmässig kantig. Steinkern schlanker, von wenigenFurchen seicht gewellt, durch die flachen Leisten oft kantig. — Hie und da.
var. ooeärpum Celak. Früchte kugelig bis kugelig verkehrt-eiförmig, oft bis 5 mm breit und5 bis 7 mm lang, kurz kegelig oder gegeneinander stumpfkantig abgeflacht, glänzend graubraun, oberwärtshalbkugelig, matt, dunkel. Steinkern stark und tief längsfurchig. — Bis jetzt wenig beobachtet.
subsp. polyedrum Aschers, et Graebner. Blütenstengel 25 bis 120 cm hoch. Der kräftigsteRispenast (nicht immer der unterste) 2 bis 3 weibliche und 17 männliche Köpfe tragend. Früchte 5 bis 7 mmlang, 5 bis 6 mm breit, kurz verkehrt - pyramidenförmig, stark (4 bis 5) kantig gegeneinander abgeplattet,oberwärts matt, schwarzbraun, kurz zugespitzt den. Griffelrest auf einer flachen Erhöhung tragend. Steinkerndie Oberseite der Frucht (Griffelansatz) erreichend, von Schwammparenchym ringförmig umgeben, durch zahl-reiche, scharf vorspringende Leisten tief gefurcht. — Stellenweise sehr häufig.
var. angustifölium (Warnst.) Aschers, et Graebner. Laubblätter nur 8 bis 10mm breit. Aestedes Blütenstandes nur mit einem Kopf.
var. dolichoeärpum Aschers, et Graebner. Früchte 9 mm lang, schmal (bis 4 mm breit), mitbis 7 mm langem Unterteib.
var. conoeärpum (Celak.) Aschers, et Graebner. Früchte kleiner, bis 6 mm lang. 3 bis 4 ] /2 mmbreit, mehr allmählich in den Griffelrest verschmälert.
var. platycärpum Aschers, et Graebner. Früchte 5 bis 6 mm breit, oberwärts meist starkabgeflacht.
92. Sparganium Simplex Huds. Einfacher Igelkolben.
Taf. 15, Fig. 4.
20 bis 60 cm hoch. Blütenstengel bei flutenden Formen bis über 1 m lang.Blätter derb, im untern Drittel dreikantig-, mit konkaven Seitenflächen, über der meist sehrweiten (trocken derb strohartigen) Scheide erheblich (auf 3 bis 6 mm) verschmälert.Stengelständige Blätter am Grunde mehr oder weniger scheidenartig verbreitet. Stengelunverzweigt, einfach, mit 2 bis 5 (6) weiblichen und bis 8 männlichen Köpfen, alle mitder Hauptachse nahe verbunden. Tragblätter der untern Köpfe laubartig, die der obernschuppenartig. Fruchtknoten ganz allmählich in den langen, schwach gebogenen Griffelübergehend, daher wie lang geschnäbelt erscheinend. — VI, VII.
Ziemlich häufig in Teichen, an Seen, in Sümpfen u. s. w. von der Ebene bis in diesubalpine Region (im Wallis bei Saas-Fee noch bei 1800 m).