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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Hauptwurzel. Keimpflanze mit 6 bis 10 (meist 8 bis 9) bogig aufwärts gekrümmten, 12bis 15 mm langen Kotyledonen, die an der Basis zu einer kurzen, gemeinschaftlichen Scheideverwachsen sind. Junge Triebe kahl oder spärlich kurzhaarig. Blätter in der Länge,Anordnung und Gestalt ziemlich variabel, 25 bis 35 mm lang und 1 mm breit, mehr oderweniger ausgesprochen vierkantig (vgl. Tal 12, Fig. 17 und 18), rings oder auf der Licht-seite halbrings um den Zweig angeordnet, am Triebe herablaufend, kurz stachelspitzig.Spitz gelblich gefärbt. Querschnittsform der Nadel stets rhombisch mit abgerundeten Kanten.Die Nadelbasis geht in einen sehr schmalen, dem Zweige aufsitzenden Wulst (Nadelkissen)über, unter welchem der vierkantige, braun gefärbte Nadelstiel abgeht (Taf. 12, Fig. 16).An der Grenze vom Stiel und Blattbasis befindet sich die Trennungsschicht, an welcherdurch verschieden starke Kontraktion von eigentümlich gebauten Zellen das Abfallen der

Fig. 40. Drei verschiedene Wuchsformen von ricea excelsa Link an dem gleichen Standort (les Monts nördlich von le Locle>

Kanton Neuenburg). Phot. Kreisförster Pillichody.

Nadeln erfolgt. Weibliche Blüte zapfenförmig, zur Blütezeit aufrecht (Taf. 12, Fig. 1), leuchtendpurpurrot (Schutzmittel gegen niedere Temperaturen und Beförderung der Stoffwechsel- undWachstumsprozesse), reif braun, hängend, ganz (mit der Spindel) abfallend. Die schmalenund spitzen, am Rande gezähnten Deckschuppen sind zur Blütezeit nur etwa halb so langals die Fruchtschuppen (Taf. 12, Fig. 2 und 3); später vergrössern sie sich kaum nochetwas (Fig. 4 und 5), während die knieförmig nach aussen gebogenen Fruchtschuppen nachder Befruchtung stark auswachsen und am reifen, braunen Zapfen am Grunde der Frucht-schuppe kleine, zungenförmige Schüppchen darstellen (Taf. 12, Fig. 7 und 8). Reifer Zapfen10 bis 15 cm lang, 3 bis 4 cm dick, die untersten und obersten Schuppen steril. Die männlichen,erdbeerartigen Blüten (Taf. 12, Fig. 11) treten meistens zwischen Nadeln an den herabhängenden,vorjährigen Zweigen auf (Taf. 13, Fig. 3). Anfänglich sind sie schräg nach abwärts gerichtet,richten sich später aber beim Aufblühen empor und zeigen dann im ausgewachsenen Zustande