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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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bis 2 mm dick, fein gestreift, gegliedert. Blätter bis 2 mmlang, in der Mitte krautig, seitlich weiss, trockenhäutig.Scheidenzähne kurz, dreieckig, stumpf oder spitzlich. Staub-blätter weit hervorragend, oft geteilt. Weibliche Blütenständezweiblütig, mit geradem Halse des Integumentes. Beerenzapfen6 bis 7 rnm lang, kugelig, rot. III, IV.

Sehr selten an steinigen, sandigen, sonnigen Orten. In Oester-r eich nur in Südtirol (äusserst spärlich an der Mündung des Schlandernaun-tales, ca. 750 m, in Menge am Doss Trento bei Trient, angeblich auchSt. Sigmundskron bei Bozen, 380 m), selten in Friaul und in Kroatien.

Allgemeine Verbreitung: Westküste von Frank-reich, Mittelmeergebiet von Spanien bis Sizilien, Südrussland,Steppengebiet vom schwarzen Meer bis Sibirien.

Im Wallis und in wenigen Tälern der französischen Westalpenerscheint die Unterart subsp. Helvetica C. A. Mey. Strauch etwasniedriger, kaum a / 2 m hoch, reichlich verzweigt, besenartig. Der hervor-ragende Hals der Samenhülle nicht wie beim Typus gerade, sondern stetskorkzieherartig gedreht (Fig. 33 b). In der Schweiz einzig im Wallis,auf Kalk. Bestandteil der Walliser Felsenheide von Follaterres bis Sierre.

Confferae. Nadelhölzer.

Der Stamm ist der am stärksten entwickelte Teil derganzen Pflanze; er ist immer holzig, reichlich regelmässig,racemös verzweigt und erreicht oft eine sehr grosse Höhe (beiden Wellingtonien bis 100 m) und zuweilen ein recht hohesAlter (1500 bis 2000 Jahre). Die meisten Koniferen bildeneinen kräftigen, aufrechten Hauptstamm von verlängerter Kegel-form. Nur vereinzelt (Zwergwacholder, Bergföhre) löst sichder Stamm schon wenig über dem Boden in zahlreiche Zweigeauf. Vom Hauptstamme gehen die primären Aeste gewöhnlichin nach aufwärts sich verjüngenden, quirlförmigen Etagen ab. Jeder solche Scheinquirl entsprichtin der Regel einem Jahrestrieb. An Stelle des Hauptsprosses können bei Verletzungen ein odermehrere Seitenäste treten, wodurch dann mehrwipfelige Formen zustande kommen (Fig. 48). ImAlter nehmen verschiedene Arten (Pinie, Ceder) einen schirmartigen Wuchs an. Bei ver-schiedenen Formen haben sich die Zweige in Lang- und Kurztriebe differenziert (Pinus,Cedrus, Larix); die letzteren können zuweilen wieder in Langtriebe auswachsen. Sekun-däres Holz ohne echte Gefässe, aber häufig mit schizogenen Harzgängen (vgl. Fig. 35) odermit einzelnen Harzzellen (die letztern besonders inder Rinde). Blätter meist mehrjährig (häufig 4 bis5 Jahre, bei Araucaria imbricata bis 10 Jahre aus-haltend), Wintergrün, seltener sommergrün (Larix,Taxodium distichum), schmal lineal-nadelartig, flach(Abies, Taxus), prismatisch-kantig (Pinus, Larix),schuppenförmig(Cupressus, z.T. bei Juniperus sabina),meist einnervig, seltener mehrnervig (z. B. Araucariaimbricata), oft von Harzkanälen oder Harzlücken(Fig. 35) durchzogen, zuweilen am Stengel starkherablaufend, sodass gar keine freie Oberfläche des

c». , ..i i i ., -r-i» n i T-»i.. Jt a. n Fig- 35- Querschnitt durch die junge Nadel von

Stengels übrig bleibt. Die Spuren der Blatter stellen Pinus sUvest ris l. mit schizogenem Harzgange.

Fig. 34. Ephedra distachya L.

var. Helvetica C. A. Mey. Habitus.

a Männliche Pflanze, b Weibliche

Pflanze.