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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Breslau, an der Weichsel, bei Neustrelitz (ob noch?) und stellenweise in Bayern (in Ober-bayern z. B. nicht selten), dagegen nicht bei Hamburg, Halle a. S. und ebenso in Württem-berg gänzlich fehlend. In O est erreich nur in Schlesien, Oberösterreich und Krain fehlend,sonst ziemlich verbreitet. In der Schweiz nicht überall; fehlt z.B. dem Berner Oberland,den Urkantonen, den Kantonen Luzern, Zug und Schaffhausen gänzlich. Sicherlich wirddieser Schachtelhalm, der leicht mit E. hiemale oder E. variegatum verwechselt werdenkann, vielfach übersehen.

Allgemeine Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa (auch noch auf den Faer-Oer-Inseln), gemässigtes Asien, Nilgerris, China, im grössten Teile von Afrika inkl. Mada-gaskar, Amerika (von Britisch-Kolumbien bis Chile).

f. e leg ans Milde. Scheiden verlängert, cylindrisch-trichterförmig. Pfriemenförmige Spitze derScheidenzähne bleibend, schwarzbraun, nicht weiss gerandet. Stengel bis 32 cm hoch und 1,6 mm dick,6 rippig. Bisher nur bei Genf beobachtet.

f. Pannönicum Aschers. Stengel astlos oder doch nur mit einzelnen Aesten. Scheiden grün, ver-längert, zylindrisch-trichterförmig. Pfriemenförmige Spitze der Scheidenzähne oft abfallend, weiss berandetoder ganz weiss. Verbreitet.

f. gräcile Milde. Stengel mit regelmässigen, mindestens 2 bis 3 zähligen Astquirlen. Sonst wie dievorige Form. Ziemlich verbreitet.

f. Simplex Milde. Stengel 8 dm bis 1 m hoch, bis 5 mm dick, 8 bis 16rippig, astlos oder mit ver-einzelten Aesten. Scheiden grün. Pfriemenförmige Spitze der Scheidenzähne oft abfallend, weiss berandetoder ganz weiss. Nicht sehr häufig.

f. procerum Aschers. Stengel 8 dm bis 1 m hoch, bis 5 mm dick, 8 bis 16rippig, mit meist 3 bis8 zähligen Astquirlen. Nicht häufig.

f. p oly s tdchyu m aut. Mit ährentragenden Aesten. Hie und da in Verbindung mit verschiedenenanderen Formen.

f. altissimum Br. Stengel bis 2 m hoch und bis 6 mm dick, 14 bis 26rippig, reich verzweigt,freudig grün. Untere Scheiden in ihrer ganzen Länge, mittlere oberwärts fuchsrot. Scheidenzähne meistschwarzbraun oder schwarz, selten weissrandig. meist abfallend. Vereinzelt in Mähren, in Südtirol und inder südlichen Schweiz (Misox) beobachtet.

63. Equisetum hiemäle L. Winter-Schachtelhalm.

de legnaiuoli. Taf. 10, Fig. 3.

Ital.: Asprella, pincheri

Bis 150 cm hoch. Stengel meist aufrecht und überwinternd, astlos oder am Grundeästig, dick, meist dunkel-, seltener etwas graugrün. Stengelglieder meist 3 bis 9 cm(seltener bis 18 cm) lang. Blattscheiden (inkl. Zähne) bis 15 mm lang, flach gerippt, walzen-förmig, dem Stengel meist anliegend, ihre Röhre etwa so lang als breit (Fig. 3 a), meistzweifarbig, weisslich oder fuchsrot, am Grunde und am Saume mit schwarzbrauner bisschwarzer Querbinde, seltener gleichfarbig. Zähne der Blattscheiden lineal pfriemenförmig,schwarzbraun und weiss berandet, meist frühzeitig abfallend (nur an den obersten Scheidenzuweilen bleibend) und einen stumpf gekerbten Rand zurücklassend. Aehre am Grundevon der obersten glockenförmigen Scheide umschlossen. VII, VIII.

Stellenweise an sandigen, schattigen Abhängen, in etwas feuchten Wäldern, aufauf Waldwiesen, oft gesellig, von der Ebene bis in die alpine Region, bis 2600 m; folgtim allgemeinen dem Laufe der grösseren Flüsse und Seen. Fehlt in Deutschland aufden Nordseeinseln, in Oesterreich, sowie in Schlesien, Krain und Istrien, in derSchweiz in den Urkantonen und im Tessin.

Allgemeine Verbreitung: Europa (mit Ausschluss des immergrünen Mittel-meergebietes), Nordasien bis Japan, Nordamerika.

Von dieser vielgestaltigen Art sind zahlreiche Formen bekannt:

f. genufnum A. Br. Stengel überwinternd, 3 bis 12 dm hoch, normal astlos, mit 18 bis 34 Rippen.Scheiden eng anliegend. Zähne der Stengelscheiden grösstenteils oder sämtlich frühzeitig abfallend. Dieverbreitetste Form.

f. minus A. Br. Aehnlich wie die vorige Form, aber der Stengel niederliegend bis aufsteigend undnur bis 25 cm lang und 11 bis 15 rippig. Hie und da.

f. ramig er um A. Br. Stengel überwinternd, bis 13 dm hoch. Scheiden enganliegend. Zähne derStengelscheiden grösstenteils oder frühzeitig abfallend. Stengel an den mittlem Scheiden mit regelmässigen,2 bis 5 zähligen Quirlen von bis 25 cm langen und 8 bis 10 rippigen Aesten. Zähne der Astscheiden meistbleibend. Sehr vereinzelt.

f. vi'ride Milde. Stengel bis 6 dm hoch, auch getrocknet lebhaft grün, überwinternd, mit 13 bis 16schmalen Rippen. Scheiden eng anliegend. Zähne der Stengelscheide grösstenteils bleibend, glatt, ungefurcht. Bisher nur um Berlin und in Schleswig-Holstein (Börnchen) beobachtet.