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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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aber doch deutlich verschmälert. Blattstiel und Blattspreite mit braunen Spreuschuppenbesetzt. Blätter gefiedert, derb, oberseits dunkelgrün, unterseits blässer. Fiedern jederseits20 bis 35, untereinander abwechselnd, tief fiederspaltig oder unterwärts gefiedert. Blatt-zähne nicht stachelspitzig. Fruchthäufchen dem Mittelnerven genähert. Schleier nieren-förmig, meist kahl (Fig. 3a). VI bis IX.

In Wäldern, in Gebüschen, an steinigen Abhängen, meist überall häufig; von derEbene bis in die alpine Region (bis ca. 2400 m). Wird an vielen Orten als Zierpflanzeauch angepflanzt.

Allgemeine Verbreitung: Diese in einer Menge von Formen auftretendeWaldpflanze besitzt eine fast kosmopolitische Verbreitung. In der arktischen Zone, imeigentlichen Afrika, sowie in Australien scheint sie ganz zu fehlen.

Von den vielen Formen des Wurmfarns, die alle durch Uebergänge miteinanderverbunden sind, mögen die folgenden genannt werden:

var. crenätum Milde. Blätter 4 bis 6 dm lang. Fiedern tief fiederspaltig. Abschnitte länglich, amSeitenrande gesägt, an der Spitze gesägt-gezähnt. Ziemlich häufig.

var. sub integrum Doell. Blätter 4 bis 6 dm lang. Blattstiel nebst der Blattspindel und derlineal-Ianzettlichen Fiedern dicht spreuhaarig. Abschnitte am Seitenrande fast oder völlig ganzrandig, nur ander Spitze gezähnt. Ziemlich selten.

var. deorso-lobätum Milde. Blätter meist straff, sehr gross, 10 bis 12 dm lang, wovon 3 bis 5 dmauf den Stiel fallen, und 25 cm breit. Stiel und Blattspindel dicht spreuhaarig. Unterste Fiedernpaare verkürzt,zuweilen entfernt stehend, an der Basis verbreitert. Fiederchen der untersten Fiedern länglich, tief gelappt.Mittlere und obere Fiedern lanzettlich zugespitzt, dicht stehend, 3 cm breit, bis zur Spindel fiederspaltig.Fiederchen lanzettlich, stumpflich, unregelmässig gekerbt-gezähnt. Zähne oft unten gegen die Spindel herab-laufend, mit stumpfen Oehrchen breit angewachsen. Diese stattliche Form tritt besonders in der Tannen-region der feuchten Gebirgswälder (von ca. 1000 m an) auf, meist in Gesellschaft von Petasites niveus, Streptopusamplexifolius und Mulgedium alpinum.

var. affine Aschers. Blätter schlaff, 6 bis 12 dm lang. Blattstiel ziemlich lang, dicht spreuhaarig.Blattspindel spärlich spreuhaarig. Unterste Fiederpaare oft entfernt, länglich, zuweilen bis 7 cm breit. Fiederchenlänglich bis lanzettlich, unten tief fiederspaltig bis fast gefiedert. Mittlere und obere Fiedern breit-lanzettlich,3 bis 4 cm breit, gefiedert. Fiederchen meist etwas entfernt, an der Basis nicht geöhrelt, die untersten auchnicht herablaufend, sondern gegen die Basis hin oft verschmälert, auch nach der Spitze zu verschmälert, oftspitz zulaufend, sämtlich tief eingeschnitten. Vereinzelt in schattigen und feuchten Gebirgswäldern.

var. paleäceum Mett. Blätter 1 bis 1,6 m lang. Blattstiel und Blattspindel des oft überwinternden

Blattes und der Fiedern dicht, zuweilen mit ganz braunschwarzen Spreuhaaren besetzt. Schleier im Gegensatz

zu den vorigen Formen nicht flach, sondern bleibend, lederig hart und den Sorus überwölbend, sodass der

nd des Schleiers auf der Blattfläche ruht. Diese tropische, mediterrane und altlantische Form ist bisher nur

i Tessin (bei Novaggio) und in Südtirol (bei Bozen) beobachtet worden. Angeblich soll sie auch in Schleswig

bei Husum vorkommen.

var. setösum Christ. Blätter 40 cm lang und 25 cm breit. Abschnitte schmal, 1 cm lang, dicht

ast ganzrandig oder fein gesägt. Blätter durchweg von feinen, zum Teil drüsigen Spreuhaaren weich-. ' ru chthaufchen klein, blass. Schleier klein, wie beim Typus ganzrandig. Diese Form ist an wenigen

Stellen in der Schweiz beobachtet worden.

14. Aspidium rfgidum Sw. (= Polystichum rigidum DC). Steifer Schildfarn.

bis 45 cm hoch. Blätter dichte Büschel oder einen Trichter bildend, sommergrün.Blattstiel kräftig, 6 bis 15 cm lang und bis 3,5 mm dick, von 5 bis 6 Leitbündeln durch-zogen, in der Regel halb so lang (selten so lang) als die länglich-lanzettliche, doppeltgefiederte, etwas derbe, am Grunde wenig verschmälerte, besonders unterseits mit gelblichen