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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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bei unsern Arten in haarförmige Fransen geteilt (Taf. 2, Fig. 4 a und 4b), welche in derJugend den Sorus spinnengewebeartig bedecken.

Von den 16, über die ganze Erde verbreiteten Arten dieser Gattung kommen bei uns nur 2 bezw.

3 Formen vor.

1. Blattstiel glänzend rotbraun, wie die Blattspindel ziemlich reichlich mit Spreuschuppen und Haarenbesetzt.............................. W. Ilvensis nr. 6.

]*. Blattstiel gelblich oder grünlich, nur am Grunde schwarzbraun und mit Spreuschuppen besetzt,sonst fast kahl........................... W. glabella nr. 7.

6. Woodsia Ilvensis 1 ) Bab. Südlicher Wimperfarn. Taf. 2, Fig. 4.

Bis 20 cm hoch. Grundachse dicht mit Ueberresten von Blattstielen besetzt.Blätter in allen Teilen mit Spreu- und Gliederhaaren, in der Jugend ausserdem noch mitkurzen, einzelligen Härchen bekleidet. Blattstiel meist deutlich kürzer als die Blattfiäche,rotbraun. Blattfläche kurz und stumpf zugespitzt oder völlig stumpf, einfach gefiedert.Untere Fiedern in der Regel etwas voneinander entfernt. Sori (Taf. 2, Fig. 4 a) dem Randemeist etwas genähert, zuletzt zusammenfiiessend. Sporen vgl. Taf. 1, Fig. 24.

Zerfällt in zwei Unterarten:

subsp. rufidula Aschers. Grundachse kräftig, viel-(bis 20-) köpfig. Blätter bis20 cm lang, mit bleibenden Spreuschuppen und Gliederhaaren besetzt. Blattfläche im Umrisslanzettlich, oft bräunlich grün. Fiedern jederseits 8 bis 20, meist alle eiförmig-länglichund gleichlang, seltener die untern kürzer. Abschnitte der Fiedern länglich, stumpf, be-sonders am vordem Rande deutlich gekerbt. VII, VIII. \

Selten an sonnigen Felsen und Geröllhalden der deutschen Mittelgebirge und derAlpen, fast immer auf kalkarmen Gestein (Granit, Gneiss, Basalt, Phonolith, Schiefer). InDeutschland im Schwarzwald (Hirschensprung bei Freiburg), im Harz (Ocker- undBodetal), in Niederhessen (bei Wolfshagen), Rhön, im südöstlichen Thüringen (bei Ebersdorf,Burgk an der Saale.) im Königreich Sachsen (bei Rochsburg), in der sächsischen Schweiz(Heckstein), Hochwald und Lauscha bei Zittau, in Schlesien (im Weistritztale) und inHinter-Pommern (bei Kl. Massowitz unweit Rummelsburg, ob hier ursprünglich wild?); abernicht in den bayerischen Alpen. In O est erreich in Böhmen (besonders in den Basalt-und Phonolithbergen des nördlichen Teiles), in Mähren (im Gesenke an der Brünnelheideund bei Iglau), in Tirol (Lengenfeld und Umhausen im Oetztal), in Steiermark (Aflenz)und in Kroatien. In der Schweiz nur im Engadin (St. Moritz, Maloya, Süs, Sürönd'Ardez) und im Calancatal (ob Arvigo).

Allgemeine Verbreitung: Kleinasien, Nordasien, Nordamerika, Nordeuropa,deutsche Mittelgebirge, Karpaten, Alpen (sehr vereinzelt).

subsp, alpina Gray. ( = Woodsia hyperborea R. Br.).

flanze meist zarter und weniger rasig als die vorhergehende Unterart. Blätter/ cm lang, weniger dicht behaart, im Alter fast kahl werdend. Blattstiel meist viel

1 " 1

5 e län gliche oder schmal längliche, gelbgrüne Blattspreite. Fiedern jederseits

, , _ ensis auf der Insel Elba (lat. Ilva) wachsend. Diese Bezeichnung beruht auf einer Verwechslung,

da der tarn auf Elbai^Kf ,

JMDa nicht vorkommt.