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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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8 bis 14, die untern rundlich bis dreieckig - eiförmig, die folgenden dreieckig-eiförmig biseiförmig länglich, mit wenigen (1 bis 2, seltener 3 bis 4) ganzrandigen oder wellenförmigausgeschweiften Abschnitten. VIII, IX.

Vereinzelt an sonnigen Stellen, in Geröllhalden der Alpen, von ca. 660 bis 2600 m;fast immer auf Urgestein.

Nur im Riesengebirge (am Basalt der kleinen Schneegrube und angeblich auchnoch in der Melzergrube), im Gesenke (im Kessel) und in den Alpen der Schweiz, von Tirol,Salzburg und Kärnten,

Allgemeine Verbreitung: Dieser arktische - alpine Farn ist weit verbreitet imNorden von Asien und Europa, im östlichen Nordamerika, im Ural, zentralen Asien,in den Pyrenäen, Alpen, Sudeten und Karpaten. Aendert selten ab:

var. pseudoglabella Christ.

Pflanze klein, ähnlich der W. glabella, aber Spindel doch etwas spreuschuppig und -weniger Fiedern.Vereinzelt in den Schweizeralpen (Wallis: Simplon, Gondo, Matmar Saas und Engadin: Innfälle beiSt. Moritz, unterhalb Cresta, bei Beyers) und im Veltlin (in den Weingärten ob Tirano).

7. Woodsia glabella R. Br. Kahler Wimperfarn. Textfigur 6.

Recht zartes und schmächtiges Pflänzchen. Blätter 2 bis 12 cm lang, nur am Grundedes Stieles spreuhaarig, sonst fast kahl. Blattstiel 1 ji bis 3 cm lang,über dem schwarzen Grunde meist strohgelb. Blattspreite lineal-lanzettlich, allmählich scharf zugespitzt, durchscheinend häutig.Fiedern jederseits 6 bis 16, stumpf, am Grunde fast gefiedert, mitkeilförmig-verkehrteiförmigen bis länglichen, meist nur an der ab-gerundeten Spitze gekerbten Abschnitten. VII, VIII

Dieser kleine Farn, der leicht übersehen werden kann, istnur aus dem Dolomitgebiete der südlichen Alpen bekannt: Tirol(Seiser Alp, Schiern, Ratzes, Prags, Ampezzo, Sexten-Tal, Tauerntalbei Windisch-Matrei) und Kärnten (Plecken, Valentinital im Gailtale,Raibl, in der Göttering bei Weissbriach zwischen Hermagor undGreifenburg).

In der Tracht besitzt er grosse habituelle Aehnlichkeit miteinem kleinen Blasenfarn und kommt zuweilen auch in Cystopteris-rasen versteckt vor. Er wurde für die Alpen zuerst im Jahre 1848 am Kreuzberge beiSexten von Tschurtschenthaler entdeckt.

Allgemeine Verbreitung: Nördliches Skandinavien, Russisch Lappland, nörd-liches und arktisches Amerika.

Fig. 6. Woödsia glabella

R. Br. Habitus, Fieder,

Sorus und Spore.