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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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10*. Blattstiel glänzend schwarz, verhältnismässig dünn. Fiedern und Fiederchen lang und dünn gestielt.

Adiantum XIII.

11. Sori rundlich (seltener länglich-eiförmig)................... 12.

11*. Sori länglich bis lineal. Kleine, zarte Pflanze..........Gymnogramme XV.

12. Blätter tief fiederteilig, mit ganzrandigen oder gesägten Abschnitten. Sori kreisrund.

Polypodium XVI.12*. Blätter mindestens doppelt fiederschnittig................... 13.

13. Blattstiel dünn, mindestens so lang als die Blattfläche.....Aspidium (Phegopteris) V.

13*. Blattstiel kürzer als die Blattfläche...........Athyrium alpestre nr. 33.

14. Sori rundlich oder eiförmig........................]5.

14*. Sori lineal bis länglich......................... 17.

15. Schleier oberständig, Schild- oder nierenförmig, den ganzen Sorus bedeckend. . Aspidium V15*. Schleier unterständig..........................16.

16. Schleier in haarförmige Zipfel geteilt, gefranst. Kleine, kalkfeindliche Farne . Woodsia IV.16*. Schleier nicht gefranst, nur am Grunde angeheftet, zuletzt zurückgeschlagen. Cystopteris II.

17- Sori nur auf einer Seite des zuführenden Nerven........... Asplenium VI.

17*. Sori länglich, oft ungleich hufeisenförmig, über den zuführenden Nerven hinübergreifend.

Athyrium filix femina 3".

II. Cystopteris 1 ) Bernhardi. Blasenfarn.

Mittelgrosse Farne mit spiralig gestellten, langgestielten, meist durchscheinenden,sommergrünen, mehrfach gefiederten Blättern. Spreuhaare zarthäutig, nur an der Grund-achse und am untersten Teile des zerbrechlichen Stieles entwickelt. Fruchthäufchen rücken-ständig. Schleier unterständig, nur am Grunde angeheftet, seitlich frei, über den Sorusgewölbt (Taf. 2, Fig. 2 a), zuletzt zurückgeschlagen (Fig. 2 b).

Die Gattung umfasst 5, grossenteils sich sehr nahe stehende Arten, von denen inEuropa nur die vier, in der mitteleuropäischen Flora vorhandenen Formen vorkommen.

1. Grundachse kurz, liegend, dicht beblättert. Blattstiel meist kürzer als die im Umriss lanzettlicheBlattfläche.............. ,..............C. fragilis nr. 2.

1*. Grundachse schlank, kriechend, entfernt beblättert. Blattstiel länger als die im Umriss dreieckigeoder breit-eiförmige Blattfläche............................2.

2. Blätter im Umriss dreieckig-eiförmig. Schleier kahl oder fast kahl . . . C. montana nr. 3.2*. Blätter im Umriss breit-eiförmig. Schleier dicht mit kleinen Drüsenhärchen besetzt (vgl. Textfigur 4)

C. Su detica nr. 4.

2. Cystopteris fragilis Milde. Gemeiner Blasenfarn.

10 bis 40 cm hoch. Grundachse kurz, liegend. Blätter nicht zahlreich, einen Büschelbildend. Blattfläche länglich-eiförmig bis lanzettlich, 1 bis 3 fach gefiedert, mit fiederteiligenAbschnitten, meist kahl. Fiedern jederseits 7 bis 18, kurz gestielt, länglich-eiförmig bislänglich, stumpflich bis zugespitzt, die untern gegenständig und oft etwas nach abwärts ge-richtet, die übrigen abwechselnd. Sporen mit spitzen Stacheln besetzt. (Taf. 1, Fig. 17).

Zerfällt in zwei Unterarten:

1. subsp. eu fragilis Aschers, et Graebner. (Taf. 2, Fig. 2). Blätter 1 bis 5 dmlang. Blattfläche lebhaft gelb-, seltener dunkelgrün. Zähne der Abschnitte meist ungeteilt;die letzten Nervenäste in die Spitzen der Blattzähne auslaufend. VII bis IX.

Ziemlich verbreitet an schattigen, oft etwas feuchten Stellen, in Hohlwegen, anFelsen, Baumwurzeln, in tiefen Gräben, besonders im Gebirge, weniger häufig im Flach-lande. Steigt in den Alpen bis 2400 m hinauf und ist indifferent gegen die Bodenunterlage.

*) xtiazig Blase und nzi-Qig Farn; das Indusium umhüllt die Sori blasenförmig.Hegi, Flora. 3