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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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teilig, am Rande eingeschnitten gesägt (Fig. 1 b). Ring des Sporangiums schief. VIII. 1 )An feuchten, beschatteten Sandsteinfelsen, zwischen Moosen und Lebermoosen kriechend.

Bisher in Deutschland einzig in der sächsischen Schweiz (im Uttewalder Grundund bei Wehlen) beobachtet. Ausserdem an einigen Stellen im Grossherzogtum Luxemburg.Fehlt in Oesterr eich 2 ) höchst wahrscheinlich gänzlich (die Angaben bei Artegna im Friaulund bei Fiume sind höchstwahrscheinlich unbegründet).

Allgemeine V er breitung: In Europa nur in den atlantischen Küstenstrichen(auf den britischen Inseln, in N.-W. von Frankreich, Luxemburg und in den westlichen Pyrenäen);ausserdem auf Korsika und in den Apuanischen Alpen, auf den Azoren, Madeira, KanarischenInseln, in Südafrika, Mittel- und Südamerika, Australien, auf Neu-Seeland und Polynesien.

2. Fam. Polypodiäceae. Tüpfelfarne.

Ausdauernde Krautgewächse von oft ansehnlicher Grösse, selten ein- oder zweijährig(wie z. B. aus der einheimischen Flora Gymnogramme leptophylla). Stamm und Grundachseunter- oder oberirdisch kriechend. Blätter im jugendlichen Zustande eingerollt, mit starkentwickelter Blattfläche, oft mit zahlreichen Spreuschuppen bedeckt. Sori meist auf derUnterseite der Laubblätter, oft von einem Schleier (Indusium) bedeckt. Sporangien mitvertikalem Ring. Vorkeim meist (nur bei Gymnogramme leptophvlla ausnahmsweise knollen-förmig [vgl. Textfigur 19] und durch Adventivsprosse ausdauernd) eine verkehrt-herzförmige,grüne Zellfläche darstellend, welche auf der Unterseite die Geschlechtsorgane trägt.

Die artenreiche Gattung mit ca. 3000 Arten ist über die ganze Erde verbreitet, besonders aber inden Tropen reichlich entwickelt.

1. Blattfläche völlig ungeteilt, lang zungenförmig.......... Scolopendrium VIII.

1*. Blattfläche einfach bis mehrfach gefiedert oder fiederschnittig............ 2.

2. Fruchtbare Blätter oder Blattteile von den unfruchtbaren auffallend verschieden gestaltet . . 3.2*. Fruchtbare und unfruchtbare Blätter oder Blattteile im wesentlichen gleichgestaltet .... 5.

3. Fruchtbare Blätter 3 bis 4 fach gefiedert. Gebirgspflanze.......Allo sorus nr. 10.

3*. Fruchtbare Blätter einfach gefiedert..................... 4.

4. Fiedern der unfruchtbaren Blätter ungeteilt.............Blechnum IX.

4*. Fiedern der unfruchtbaren Blätter fiederspaltig bis fiederschnittig...... Onoclea. 111.

5. Blätter ausgesprochen zweifarbig; oberseits dunkelgrün, unterseits von anfang an dicht mit Spreu-schuppen bedeckt (Xerophyten).........,.................. 6.

5*. Blätter nicht zweifarbig (unterseits von den reifen Sporen hie und da zwar bräunlich gefärbt) 7.

6. Blätter fiederteilig, mit ganzrandigen oder etwas gelappten Fiedern. Blatt kurz gestielt.

Asplenium ceterach nr. 20.6*. Blätter doppelt fiederschnittig. Blattstiel so lang oder doppelt so lang wie die Blattfläche.

Notholaena XIV.

7. Schleier gänzlich fehlend oder rudimentär (bei Pteridium zwei rudimentäre Schleier und ausserdemder Blattrand umgerollt, vgl. Taf. 7, Fig. 1 b) ...................... 8..

7*. Schleier wohl entwickelt (vgl. Pteridium)................... 14.

8. Sori randständig oder doch dem Rande genähert................ 9.

8*. Sori nicht randständig ......................... II.

9. Blätter 2 bis 4 fach gefiedert.......................10.

9*. Blätter grösstenteils einfach gefiedert................. Pteris XII.

10. Blattstiel kräftig, gelblich bis grün. Blatt gross, in Umriss dreieckig . . . Pteridium XI.

J ) Die römischen Zahlen bezeichnen die Monate des Jahres, in welchem die Pflanzen zu blühen be-ginnen, bezw. die Sporenreife erfolgt, also IV = April, VIII = August.

2 ) Bei den Verbreitungsangaben in Oesterr eich werden besonders berücksichtigt: Böhmen,Mähren, Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Liechtenstein, Steiermark, Kärnten und Krain.

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