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Allgemeine Verbreitung: Kosmopolitischer Farn aller Zonen und Erdteile,vom nördlichen Polarkreise bis nach Neu-Seeland, Südafrika, den Kerguelen und Süd-Chile.
Nach dem Grade der Teilung und nach dem Umriss der Blätterwerden von dieser Unterart eine Reihe von Formen unterschieden, welchesich aber nur schwer voneinander abgrenzen lassen.
var. dentäta Hook. Kleine Pflanze, 2 bis höchstens 3 dmlang, mit fast einfach gefiederten Blättern. Fiedern nur fiederteüig. — Hieund da an trockenen, sonnigen Orten
var. anthr iscif ölia Koch. Blätter bis 50 cm lang, reichlich,doppelt bis dreifach gefiedert. Fiedern meist spitz. Fiederchen länglich oval,meist stumpf, am Grunde abgerundet, tief fiederteilig. — Ziemlich häufig.
var. cynapiifölia Koch. Blätter bis 50 cm lang, doppelt bisdreifach gefiedert. Fiedern und Fiederchen meist stumpf. Fiederchenlänglich-eiförmig, zuweilen nach vorwärts gerichtet, am Grunde keil-förmig. — Häufig.
var. angustäta Koch. Blätter bis 50 cm lang, sehr zart,dunkelgrün. Fiederchen sehr locker, lanzettlich, spitz, tief fiederteilig, mitlänglichen bis lanzettlichen, spitzen und spitz gezähnten Abschnitten. —An nassen Felswänden und in schattigen Schluchten.
var. acutidentäta Doell. Fiederchen spitzoval, dicht und fastkammförmig lang und spitz gezähnt. — Hie und da in den Kalkalpen,im Schweizer und Deutschen Jura.
var. Favräti Christ. Pflanze gross. Fiederchen sehr entfernt,kurz, rundlich, mit kurzen, stumpfen Kerbzähnen. —Vereinzelt in den Alpen.
var. wo odsioi'd es Christ. Pflanze klein, 10 cm hoch. Fiederndreieckig, tief fiederspaltig, nur am Grunde gefiedert. Abschnitte sehrdicht stehend, fein gekerbt. Sori die ganze Unterseite der Blattflächebedeckend. Gleicht täuschend einer Woodsia. — Vereinzelt im Engadin.
var. Huteri Milde. Blätter bis 18 cm lang. Blattstiel erheblichkürzer als die längliche, doppelt gefiederte Blattspreite. Fiederchen klein,tief geteilt, fein gezähnt, mit kurzen, einzelligen Drüsenhärchen besetzt.— Nur von den Dolomitalpen von Süd-Tirol (vom Schiern bis Sexten)und vom Mont-Cenis bekannt.
2. subsp. regia Bernoulli (Fig. 2). Blätter 7 bis 38 cmlang,Blattstiel meist bedeutend kürzer als die doppelt bis drei-fach gefiederteBlattfläche. Fiederchen dritter Ordnung aus keil-förmigem Grunde eiförmig bis schmal länglich. Zähne an derstumpfen oder gestutzten Spitze ausgerandet bis eingeschnitten,die letzten Nervenäste in die Buchten auslaufend. — VII, VIII.
In Felsspalten und im Gerolle der subalpinen undalpinen Region der Alpen und des Jura, von ca. 1200 bis2700 m, besonders, doch nicht ausschliesslich, auf Kalk.Allgemeine Verbreitung: Pyrenäen, Alpen, Karpaten, Balkan, Kleinasien,Grossbritannien, Schweden. — Zerfällt in die beiden Hauptformen:
var. f umariif örmis Koch. Fiederchen dritter Ordnung eiförmig bis länglich. Zähne kurz, gedrängt,var alpi'na Bernoulli. Fiederchen dritter Ordnung länglich bis schmal länglich; die linealen Zähneentfernter gestellt. — Hochalpine Form.
Fig-. 2. Cystopteris fragilis Milde
subsp. regia Bernoulli mit Fiederchen
und Sorus.
3. Cystopteris montäna Lk. Gebirgs-Blasenfarn. Fig. 3.15 bis 45 cm. Grundachse dunkelbraun, schlank, entfernt beblättert, fast glanzlos,bis 2 dm lang. Blätter bis 42 cm lang, lang gestielt, 3 bis 4 fach gefiedert. Blattstiel