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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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abgelagert, manchmal wie im Getreidekorn (Fig. 11 c) in besonderen Zellschichten. Dort liegteine solche Eiweiss führende Zellschicht, die man als Kleberschicht bezeichnet, direkt unterder Samenschale. (Fig. 11 c). In andern Fällen, wie bei vielen Hülsenfrüchtlern (Fig. 11 a)sind in derselben Zelle sowohl Aleuronkörner wie Stärkekörner als Reservestoffe vorhanden.Besonders grosse Aleuronkörner, welche ausserdem noch kristallförmige, eiweisshaltige undkugelige Einschlüsse von komplizierter chemischer Beschaffenheit (Globoide) enthalten, findensich in den Samen von Ricinus. (Fig. 11 b). Zuweilen nimmt ein Teil der eiweisshaltigenSubstanz kristallähnliche Form an (Kr i s t all o i d e.) Es bilden sich Körper aus, welchegrossen Kristallen (Würfeln, Oktaedern, Tetraedern etc.) sehr ähnlich sehen, jedoch quellbarsind (Würfel z. B. neben den Stärkekörnern in den Kartoffelknollen [Fig. 26]). Bei ver-

Endosperm von RkinuT ^'"^f" ''"' Erbse ( Pis H Aleuronkörner und Stärke in derselben Zelle abgelagert, b Zelle aus demloiden) und mit kuo-elio-, r'i" ",T TA? ? Krossen Aleuronkörner mit kristallförmigen, eiweisshaltigen Einschlüssen (Kristal-schale1 e di t m / " Geb, i- d , en ( Glübold «'). c Randpartie des Weizenkornes. Unter der verwachsenen Frucht- und Samen-liegt dte Aleuronkörner fuhrende Kleberschicht, darunter der Stärkefuhrende Teil des Endosperms. d Längsschnitt durchdie Wurzel von laraxaenm officinale (in Alkohol gelegt) mit Inulinsphaerokristallen.

schiedenen Algen sind Eiweisskristalle den Chromatophoren eingelagert und heissen dannyrenoide; in anderen Fällen sind sie in den Zellkernen eingeschlossen. Die Aleuron-körner gehen aus eiweissreichen Vakuolen hervor, die bei der Reife eintrocknen. Ausserdemreten im Zellenplasma häufig organische Einschlüsse, wie z.B. ätherische und fette Oele,au , die sich als kleine, stark lichtbrechende Tröpfchen leicht zu erkennen geben und oft

-i grossen Oeltropfen zusammenlliessen. In Alkohol, Aether u. s. w. sind sie löslich.che , Betrachten wir noch die Zellenwand oder Zellhaut, so ist zunächst bezüglich ihrerloseVb n BeSchaffenheit zu sa g en > dass sie in normalem Zustande aus Zellstoff (Cellu-stofl rof el i\ dn Köl " Per dei " gleidl der Stärke die Elemente Kohlenstoff (C), sowie Sauer-stellt g . asserstoff ( H ) enthält und ein Kohlenhydrat von der Formel (C 6 Hio 0 B )n dar-

verschied* 6 S "^ ^ Cellulose noch and ere Substanzen beigemengt, so vor allem Wasser,ein- kt Gne an0r ^ anische Bestandteile und namentlich Pektinstoffe, welch letztere diein^er Pfl tlSChen Reaktionen der Cellulose nicht zeigen. Die Cellulose ist hauptsächlichsie ebenf- ü 61 * ZU finden> Nur bei wenigen Tieren (Manteltiere oder Tunicaten) wirderzeugt. Der Nachweis, dass ein Körper aus Cellulose besteht, kann leicht