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Spezieller Teil.
A. Grenzkohlenwasserstoffe und ihre Derivate.
§ 38.I. Paraffine.
Allgemeine Formel C n H-2 n + L'
Ein Teil der hierhergehörigen Kohlenwasserstoffeentsteht bei trockener Destillation des Holzes und derBraunkohle; ferner beim Auflösen yon Kohlenstoffenthaltendem Roheisen oder Spiegeleisen in Säuren.
Methan, Grubengas CH4.
Vorkommen. In Sümpfen, in den Darmgasen;bildet natürliche Gasquellen, besonders bei Petroleum-lagern (das ewige Feuer von Baku, das seit undenk-lichen Zeiten brennt), findet sich in Steinkohlengruben,wo es nach Mischung mit Luft heftige Explosionen(schlagende Wetter) verursachen kann. Im Leucht-gas (ca. 40%).
Darstellung: 1) Aus Essigsäure mit Natronkalk:CH 3 . COONa + NaOH = CPL 4- Na 2 C0 3 .
2) Schwefelkohlenstoff und Schwefelwasserstoff werden ge-mengt über glühendes Cu geleitet,
CS 2 4- 2H2S + 4Cu = CH.4 + 4CuS.
3) Aus Aluminiumkarbid mit Wasser
C3AL + 12HiO = 3CH4 + 4A1(0H) 3(vgl. dazu Azetylen).
Eigenschaften. Farbloses, geruchloses Gas.Kp—164 °. Brennt mit sehr schwach leuchtender Flamme.Verbindet sich mit Chlor im Sonnenlicht unter heftigerExplosion, im zerstreuten Tageslicht allmählich, zuCH3OI.
Aethan. C2IL = CH ;i .CH 3 .
Ebenfalls gasförmig, brennbar. Im Leuchtgas ingeringer Menge.
Propan. C 3 Hs. Im Rohpetroleum.
Butane. C-tHto. "2 Isomere:Normalbutan CH3 . CIL . CIL . CH 3 .
Isobutan CIL
CH;
>CH . CIL