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I. Kohlenwasserstoffe.
A. Grenzkohlenwasserstoffe.
Wie oben auseinandergesetzt worden ist, bezeichnetman die nach der allgemeinen Formel C w H 2n+2 zusammen-gesetzten Kohlenwasserstoffe als Grenzkohlenwasserstoffe.Da sie durch chemische Angriffsmittel, wie starke Basen,starke Säuren etc., auch bei höherer Temperatur nicht an-gegriffen werden, hat man sie auch Paraffine (von partimaffinis, zu wenig verwandt) genannt. Man bezeichnet dieeinzelnen Glieder im allgemeinen, indem man lediglich dieAnzahl der im Molekül vorhandenen Kohlenstoffatome angiebtunter Anhängung der Silbe an, z.B. CgH^ Hexan, 0 7 H 16Heptan, C 8 H 18 Octan, C 9 H 20 Nonan, Ci 0 H 22 Decan,C 16 H 34 Sedecan etc. etc. Nur die vier ersten Gliederhaben besondere Namen erhalten. Da die übrigen Verbindungen(Chloride, Bromide etc.) von den Kohlenwasserstoffen ab-geleitet werden, indem ein oder mehrere Wasserstoffatomedurch andere Elemente oder durch Kadikaie ausgetauschtsind, so hat man auch die von den Kohlenwasserstoffen sichableitenden Radikale mit einfachen von deren Bezeichnungensich ableitenden Namen belegt. So hat man für die einwerti-gen Radikale, deren Zusammensetzung gleich ist derjenigender Grenzkohlenwasserstoffe minus H, die Endsilbe an in ylumgewandelt und nennt C 6 H 13 Hexyl, C 7 H 15 Heptyl,C 8 H 17 Octyl, C 9 H 19 Nonyl u. s. w. 0H 4 heisst Methan,folglich CH 3 Methyl, C 2 H 6 heisst Aethan, folglich C 2 H 5Aethyl, G 3 H 7 heisst Propan, folglich C 3 H 7 Propyl,
04H l0 heisst Butan, folglich
C 4 H 9 Butyl,
(C 5 H 12 heisst
Quintan, aber C 5 H n hat man aus später zu erörternden GründenAmyl genannt).