I^HBHHH
Grenzkohlenwasserstoffe.
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Die zweiwertigen Radikale, d. h. die Grenzkohlen-wasserstoffe minus 2H, hat man so bezeichnet, dass manentweder die Silbe an in en oder in ylen umwandelte. Esheissen also:
CH 2 Methen oder Methylen;C 2 H 4 Aethen oder Aethylen;C 3 H 6 Propen oder Propylen etc.C 6 H 12 Hexen oder Hexylen;C 7 H 14 Hepten oder Heptylen;C 8 H 16 Octen oder Octylen etc.
Die dreiwertigen Radikale, welchen die allgemeineFormel C M H 2 „—i zukommt, bezeichnet man entweder durch dieEndsilbe in oder enyl; z.B. CH= Methin oder Methenyl,C 2 H3= Aethin oder Aethenyl; C 3 H5= Propin oderPropenyl u. s. w.
Methan, Grubengas, Sumpfgas, CH 4 kommt inSümpfen und Steinkohlenbergwerken (schlagende Wetter) vor undist dort durch freiwillige langsame Zersetzung organischer Stoffebei Luftabschluss entstanden. Es entströmt an einigen Orten demBoden (bei Baku), ist in den Petroloumgasen enthalten, entstehtbei der trockenen Destillation vieler organischer Stoffe und bildeteinen wesentlichen Bestandteil des Leuchtgases.
Es wird durch Erhitzen von Natriumacetat C 2 H 3 Na02 (siehespäter) mit überschüssigem Natriumhydroxyd dargestellt undentsteht auch aus einigen Metallkarbiden, z. B. aus Aluminium-karbid AI4C3, welches durch Zusammenschmelzen von Aluminiummit Kohle im elektrischen Ofen sich bildet, durch Zersetzungmit Wasser: A1 4 C 3 + 12HH0 =2A1 2 (OH) 6 + 3CH 4 .
Es ist ein färb- und geruchloses, nur bei sehr niederenTemperaturen durch sehr starken Druck kondensierbaresGas, welches unter gewöhnlichem Luftdruck bei — 162°siedet. Es ist leicht entzündlich, verbrennt mit schwachleuchtender Flamme zu Kohlensäure und Wasser und bildet,mit Luft (oder Sauerstoff) gemischt, ein heftig explodierendesGemenge:
CH 4 + 40 = C0 2 = 2H 2 0.
dnvni en r i- Kohlenberswerke:n ' w0 es mit Luft gemischt ist, ist es,TIvl v, Lampe der Grubenarbeiter entzündet, zuweilen die
rsacne der „schlagende Wetter" genannten Explosionen.)
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