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Octadecylalkokol 0 ls H 37 OH in dem Fett der Bürzeldrüseeiniger Vögel; Cerylalkohol, Cerotin G i6 H &s OJl, im chine-sischen Wachs; der Myricylalkohol C^H^O]! im Bienen-wachs.
Von ungesättigten Alkoholen sei erwähnt der
Allylalkuhol C s H 6 OH.
Darstellung: Aus Glycerin durch Oxalsäure ("Wasserab-spaltung und .Reduktion).
CH 2 OH • CHOH ■ CH 2 OH = CH 2 : CH • CH 2 OH + H 2 0 + 0Glycerin.
Stechend riechende, die Schleimhäute heftig angreifendeFlüssigkeit. Kp. 96,5°.
Propargylalkohol CH = C • Cfl 2 OH, Flüssigkeit,Kp. 114°.
§43.
Ester
der Alkohole mit anorganischen Säuren. An Stelleeiner Metallbase tritt ein Alkyl (§ 12).
Durch Alkalien werden die Ester leicht ver-seift (§ 12).
Äthylnitrat:
Bildung. Aus Alkohol und Salpetersäure.0 2 H 5 OH + NO s OH = NO 3 O0 2 H B + H a O.
Leicht bewegliche Flüssigkeit, fast unlöslich inWasser. Gibt bei der Eeduktion HydroxylaminNH 2 OH.
Salpetrigsäureester NO • OR, nicht zu verwechseln mit denNitroverbindungen der Kohlenwasserstoffe RNO s (§ 34), bei denender Stickstoff direkt an C gebunden ist.
Athylnitrit, Salpeteräther, Spiritus aetheris nitrosiC 2 H 3 ONO ist offizinell.
Am wichtigsten ist der Isoamylester der salpetrigenSäure CLfL^O-NO, das Amylnitrit, aus Fuselöl darge-stellt, eine schön gewürzig riechende Flüssigkeit, diein der Medizin als krampflösendes Mittel angewendetwird.