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Grundriß der organischen Chemie
Entstehung
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Die Schwefelsäure als eine zweibasische Säureliefert zwei Reihen von Estern (§ 12):

Äthylschwefelsäure S0 2 <J^.A

entsteht beim Vermischen von Alkohol und Schwefel-säure, ölige Flüssigkeit. Salze, z. B. Barytsalz inWasser leicht löslich, im Gegensatz zum schwefel-sauren Baryt.

Schwefelsäur ediäthylester, Diäthylsulfat,

ÖUä ^ OC 2 H r ,in Wasser unlösliche Fl. Kp. 208°.

Dimethylsulfat, in der Technik zur Einführung vonMethylgruppen benutzt, ist geruchlos und sehr giftig.

Ganz analog Estersäure und Ester der schwefligen Säure.

SO < qtt Alkylschweflige Säure.

AD

SO < r\-r, Schwefligsäuredialkylester.

Den alkylschwefligsauren Salzen isomer sind die Salze der sog.Sulfosäuren, bei denen das Alkyl direkt an Schwefel, nichtan Sauerstoff gebunden ist ('s. § 45).

§44.

Äther

sind Anhydride der Alkohole (§ 12). Man kann sie auchals Oxyde der Alkyle auffassen.

Allgemeine Formel B,—O—B'Diäthyläther, einfach Äther genannt, (C 2 H 5 ) a O.

Darstellung. Aus Alkohol und konz. Schwefel-säure 1 ). Als Zwischenprodukt entsteht dabei Äthyl-schwefelsäure.

Eigenschaften. Klare, leicht bewegliche Flüssig-keit, schwer löslich in .Wasser, mischbar mit Alkohol.

*) "Wegen dieser Darstellung früher und wohl auch heutenoch fälschlich „Sehwefeläther" genannt.

Oppenheimer, Grundriß d. org. Chemie. 10. Aufl. 5

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