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mittel für Fette, Harze, Farbstoffe. Bei der Mischungmit W. tritt eine geringe Volumverminderung ein: 54Alk. + 50 W. = 100 Mischung. Infolgedessen bedarf dieAlkoholmessung mit Hilfe des Sp. G. immer einerKorrektur, so daß man bestimmt geeichte Aräometer(Alkoholometer) anwenden muß. Alkohol dient außerals Genußmittel und Lösungsmittel für viele technischeZwecke als Ausgangsmaterial für viele wichtige Stoffe:Chloroform, Chloral usw. Ferner in immer steigendemMaße als Treibmittel für Explosionsmotore.
Propylalkohole.Normal propylalkohol
C 3 H,OH, 2 Isomere:
CH 3CH a
CK, • CH 2 • OH.
Isopropylalkohol (Dimethylcarbinol) ^g s > CHÜH
Darstellung aus den entsprechenden Haloiden (§ 12).
Normal-Butylalkohol bildet sich bei der Buttersäuregärung(vgl. § 78), jedoch ist der eigentliche Gärungsbutylalkohol derIsobutylalkohol (CH 3 ) 2 CH • CH ä OH, der auch in den Fuselölenvorkommt.
Von höheren Alkoholen sind die Mächtigsten dieAmylalkohols C s H u Oir, Hauptbestandteil der Fusel-öle, werden in der Parfümfabrikation und zu Lackenverwendet, ferner zur Darstellung des medizinisch be-nutzten Amylnitrits.
Sie entstehen durch die Hefewirkung aus denEiweißabbausubstanzen der Maische, speziell aus Leu-cin, indem deren Aminogruppe durch OH ersetzt undKohlendioxyd abgespalten wird:R-OH(NH,).COOH + H 2 0 = K-CH 2 OH + NH 3 -f CO.,.
Der wichtigste ist der optisch-aktive, linksdrehende (§ 5)Amylalkohol (Methyl(2) -butanol(l)).
^ >CH.CH 2 OH (Pasteur 1855).
Ein tertiärer Amylalkohol ist das als Hypnotioum ver-wendete Amylenhydrat n a „ , nrT ,u. 2 rl 5 — O • (t/H 3 ) 2 .
ÖH
Der Cetylalkohol C 19 H 3S OH kommt im Walrat (Ceta-ceum) vor, einem in der Kopfhöhle der Pottwale zu findendenwachsartigen Stoff, der früher vielfach zu Kerzen verwendet wurde.