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Die Elemente der Entwicklungslehre des Menschen und der Wirbeltiere : Anleitung und Repetitorium für Studierende und Ärzte
Entstehung
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Die Reifeersehehrangen von Ei- u. Samenzelle u. d. Befruchtung sprozeß.

trennt. Der Zwischenraum entsteht wahrscheinlich dadurch, daß sichinfolge der Befruchtung das Eiplasma zusammenzieht und Flü ssigkeit(wohl den nach dem Schwund des Keimbläschens verteilten Kernsaft)nach außen preßt, Für den Befruchtungsakt hat die Entstehung einerDotterhaut insofern eine große Bedeutung, als sie ein Eindringen anderer

männlicher Elemente unmöglich macht. Von den anderen in der Gallert-hülle hin und her schwingenden Samenfäden gelangt jetzt kein einzigermehr in das befruchtete Ei hinein.

Der äußeren Kopulation der beiden Zellen schließen sich Vor-gänge im Innern des Dotters an, welche als innerer Befruchtungsaktzusammengefaßt werden können. Der Faden hört zu schlagen auf undentzieht sich bald der Wahrnehmung, der Kopf aber dringt langsamweiter in den Dotter hinein (Fig. 23 BF) und schwillt dabei durchAufnahme von Flüssigkeit allmählich zu einem kleinen Bläschen an{Fig. 23 G, Fig. 24, 25 sk), das man kurzweg als Samenkern bezeichnenkann; denn sein wesentlicher Bestandteil ist das Chromatin des Samen-

Fig. 24. Fig. 25.

Fig. 24. Befruchtetes Ei eines Seeigels. [Nach Hebtwig.

Der Kopf des eingedrungenen Samenfadens hat sich in den von einer Prot"plasmastrahlung eingeschlossenen Samenkern (sk) umgewandelt und ist dem Eikern (ek) entgegengerückt.

Fig. 25. Befruchtetes Ei eines Seeigels. Nach Hertwig.

Der Samenkern (sk) und der Eikern (ek) sind nahe zusammengerückt und sindbeide von einer Protoplasmastrahlung umgeben.

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fadenkopfes; daher läßt er sich denn auch in Karmin usw. sehr intensivfärben. Unmittelbar vor ihm, an seiner nach der Eimitte zu gerichtetenSeite (Fig. 23 E u. F), ist noch ejuviel kleineres 'Ki] ] -^rrh^ ii welches sichaußerordentlich schwer sichtbar machen läßt, nachgewiesen worden.Auf die Stelle, wo es im Ei liegt, wird die Aufmerksamkeit des Beobachtersam meisten dadurch gelenkt, daß sich der Dotter in radiären Bahnenanzuordnen beginnt (Fig. 2325) und eine allmählich immer schärferausgeprägte und auf größere Entfernung hin ausgedehnte Strahlenfigur(einen Stern) bildet. Das Körperchen leitet sich v on dem Mittelstückjfld hat die Aufgabe zu erfülleil, WAUHeii UuliüJ {

des Samenfadens ab und

somen für die erste Teilspindel des Kies zu liefern. Es kann daher allCentrosoma des Samenkerns oder Spermazentrum (Fol) bezeichnet?werden. Daß es bald nach der Befruchtung von der Oberfläche des Eiesweiter entfernt ist als der Samenfaden, erklärt sich daraus, daß unmittel-bar, nachdem der Samenfaden sich mit seiner Spitze in die Eirinde ein-gebohrt hat (Fig. 23 BF), sich sein Kopf und Mittelstück zu drehen

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