Ruhr. — Säuferbeschwerden.
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Rurige trocken und weiss belegt und der aufgetriebenel ^> gegen Druck sehr empfindlich. Die Kranken fangen* a zu deliriren und werden apathisch ; der Puls wird klein,fadenförmig und fast unzählbar. Die Klagen über Schmer-len und Tenesmus hören auf, der Stuhl geht unwillkür-üc h ab. Dieser Zustand kann sich bis in die 3. oder4 - Woche erstrecken; im besten Falle erfolgt die Recon-7 a lescenz nur langsam. In schlimmen Fällen tritt unterßirner mehr zunehmendem Collapsus der Tod ein.
Die in obiger Weise auftretende Krankheit erfordert zuJ^ rer Bekämpfung Rhus toxic. , Baptisia oder Arsenicum.ei geringem Durste, aber bedeutender Hinfälligkeit und-Apathie: Phosph. acid. oder Phosphor.
Um Wiederholungen zu vermeiden, verweisen wir beiaer Wahl der gegen die typhöse Ruhr aufgeführten Mittelau f die bei Nervenfieber erörterte Charakteristik jedesei &zelnen.
Oft bleibt nach erfolgter Reconvalescenz eine habituelle"tuhlverstopfung zurück, die gewöhnlich die Folge einerVerengerung ist, welche sich an irgend einer Stelle des^rank gewesenen Darmkanales gebildet hat. Die Beseitigungsolcher Verengerungen ist in den meisten Fällen unmög-llc h. Im Beginne ihrer Bildung versuche man Silicea 30.od er Natrum muriat. 12.—30.
Säuferhescliwerden.
Die Erscheinungen, welche der übermässige Genuss al-koholischer Getränke, Bier, Wein, Rum, Branntwein etc.hervorruft, sind in ihrem niederen Grade unter dem Na-^ ei1 „Rausch" bekannt. Sie äussern sich je nach der ge-gossenen Quantität und relativen Empfänglichkeit bald als•^efiih.1 allgemeinen körperlichen und geistigen Wohlbe-hagens, als heitere fröhliche Stimmung, bald als vollstän-dige Berauschung. Diese besteht wesentlich in einer eigen-tümlich gestörten Functionirung der Centralorgane des■^ervensystems, besonders aber des Gehirnes, und stelltpeichsam einen höheren Grad der oben geschilderten Wir-^ungserscheinungen dar. Je nach der Individualität des Be-