Nasenbluten.
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Arnica: Sehr hülfreich, wenn das Nasenbluten durchMechanische Verletzung herbeigeführt worden ist. Inflohen Fällen kann man auch mit Wasser verdünnteA-rnica-Tinctur durch die Nase aufziehen.
Belladonna: Nützt bei Nasenbluten infolge von Blut-andrang nach dem Kopfe; Funken und Flimmern oaer8 chwarzwerden vor den Augen, Ohrensausen, Schwindelanfalle.
Bryonia: Bewährt sich, wenn statt der Regel Nasen-bluten eintritt.
Carbo vegetabilis: Besonders im Typhus, wo auch■*•««»., Sulph. ac, China oder Phosphor, angezeigt sind.Je nach Dringlichkeit des Falles muss man die genanntenMittel in 1 bis i/ 2 stündlicher oder noch öfterer Wieder-holung verabreichen. . .
CrocuS" Tägliches Nasenbluten, besonders bei heisserWitterung; zuvor Betäubungsgefühl und Ohrensausen;Trockenheit der Nase; starke Menses; Kälte der Hände^d Füsse. , . , . ,.
Hamamelis: Sehr wirksam, auch zum Aufziehen in dieN ase, einige Tropfen der Tinctur mit Wasser verdünnt.
" ebenso die Crocus-
^ T 7" c , einige Tropfen ». ^~------ _
irT. gleich gutem Erfolge haben wir
*nctur angewandt. __
JflercurillS: Bei an der Nasenspitze hängenbleibenden,* eich gerinnenden Blutstropfen.
■p «epia: Wenn nach jeder unbedeutenden Verletzung oderj*hitzung Nasenbluten eintritt; besonders bei Frauen in
11 klimakterischen Jahren.
» In allen gewöhnlichen leichten Fällen wird kaltes
asser, mit dem man den Nacken und die Schläfe benetzt
n( l das man in die Nase aufzieht, bald das Blut stillen,
0 °n muss man das Hinunterbiegen des Kopfes unter-
8 sen. j n sehr , schlimmen Fällen nehmen wir ein Stück
e uerschwamm, schneiden eine einem Malteserkreuze ähn-
lc ne Figur heraus, schlagen die vier Schenkel des Kreuzes
flammen, dass der mittlere Theil desselben einen Kegel
ildet und führen den so gebildeten Kegel tief in das
* asen loch ein. Ein solcher Tampon hilft fast ausnahms-
• Gerhardt, Handbuch d. Homöopathie. 4.Aufl. 37