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Specielle Therapie.
auch, bei Kindern. Sie veranlasst brennendes Gefühl iß 1Schlünde, in der Speiseröhre und im Magen, Aufstossensaurer Flüssigkeit, die Zähne oft stumpf machend. B elKindern: Aufschwulken zusammengezogener, käsig e1 'Milch und grünliche, gehackerte, dem zerquirlt-geronnenenEi ähnliche Durchfälle. Das So o dbrennen (Soda) ist alseine besondere Neuralgie der Magen- und Schlundnervenzu betrachten. Es besteht in dem periodisch eintretendenGefühle von Aufsteigen eines heissen Dunstes, wie eineFlamme, vom Magen nach dem Schlundkopfe, mit Auf'stossen einer hellen, saueren oder ranzigen Flüssigkeit-Man vermeide in der Diät alles Saure und was Säure er-regt, daher Mehlspeisen und Zuckerhaltiges, schwere undvorzüglich fette Speisen.
Gewöhnlich ist die Säurebildung nur ein vorübergehen'des, keiner besonderen Beachtung werthes Leiden. Die ge'wohnlich angewandten Mittel: Magnesia, kohlensaure Salze,alkalische Substanzen in Form von Mineralwässern undPastillen sind nur Palliativmittel, welche die vorhandeneSäure chemisch niederschlagen, aber keineswegs ihr Ent'stehen verhindern. Die wirkliche medicinische Behandlungmuss die Anlage zur Säurebildung beseitigen. Diepassendsten Mittel sind: Acid. sulph., Calcar. carb., iV«*vom., Pulsat., Sulphur.
Calc. Carb.: Bei chronischer Magensäure, besondersbei Skrophulösen und Bleichsüchtigen; Widerwille gegenFleisch und Gekochtes; Heisshunger; sauerrieehende Durch'fälle (auch bei Kindern während der Zahnperiode).
China: Beim Soodbrennen mit allgemeiner Schwäche?oder gleich nach dem Essen kommendes Soodbrennen.
Natrum muriat.: Beim Soodbrennen mit Wassererbrechenund Magendrücken.
NlIX VOmica." Beim Soodbrennen der Branntweintrinker-
Pulsatilla- Wenn es nach ranzigen, fetten Speisenentsteht, oder schleimige Durchfälle und Frösteln dann'verbunden sind.
Sulph. ac.: Besonders bei chronischer Magen'