Magenkatarrh. ■— Magenentzündung.
aure, sauer riechendem Erbrechen und Durchfällen (auchei Kindern); bei Wassererbrechen.
Sulphur: Eins der besten Mittel, besonders bei Skro-PMösen und Unterleibskranken.
Beim Soodbrennen, wenn es mehr als schmerz-
attes Gefühl überwiegt (und nicht durch die säuretilgen-
en Mittel weicht), ist Carb. veg. oder Phosph. zu empfeh-
® n - Sepia ist oft ein sehr gutes Mittel bei hysterischen
r auen. Nach Mercurmissbrauch: Nitr. ac.
Nicht unerwähnt wollen wir lassen, dass Kramer (in6r Hygea VII. 58) einen Fall anführt, wo er durch Liquor"Wiow. caust., 5 Tropfen in i / 2 Schoppen Zuckerwasser,^mittags gebraucht, ein langwieriges, heftiges Soodbren-e n bei einem Landmanne in wenigen Tagen heilte.
Nahe verwandt mit dem Soodbrennen ist die Empfiu-Ull g des Heisshungers (Bulimos), wogegen wir Arsem-Urn > Calcarea carb., China, Nux vomica oder Sulphur em-pfehlen.
Magenentzündung. Gastritis.
Diese vom acuten Magenkatarrhe wohl zu unterschei-dende Krankheit wird entweder von organischen Gewebs-«ankheiten des Magens (Geschwüre und Krebs) verursacht?~ er von in den Magen gekommenen Giften, vorzüglich^üeralsäuren, Arsenicum, ätzenden Alkalien, Kupfern d anderen Metallsalzen (toxische Magenentzündung). Eineer giftung kann man in allen Fällen vermuthen, wenn ein18 dahin gesunder Mensch plötzlich von heftigen, zusam-enziehenden Schmerzen in der Magengegend und Zusam-enschnürung des Sehlundkopfes ergriffen wird, sich Er-Jeehen von schleimigen oder schleimigblutigen Massenumstellt und plötzlich Collapsus mit feuchtkalter Haut unddeinem Pulse eintritt. — Man forsche nach dem Gifte,Su che, wenn dasselbe noch im Magen zu vermuthen ist,e f 8 o schnell als möglich zu entfernen und leite dannJ" ne an .tidotarische Behandlung ein, worüber das Nähere im^Pertorium XXIII.