Fingergeschwür.
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Knochen, und das Fingerglied verkürzt sich, wird krumm^nd steif.
Bei rechtzeitiger homöopathischer Behandlung wird dieKrankheit bedeutend milder und rascher verlaufen und nieche Verkrüppelung des Fingers zur Folge haben. Man&ebt gleich zu Anfange Hepar und Mercur. in einstünd-hchem Wechsel, bis sich die Stelle öffnet; der Finger wirdMehrmals des Tages mit lauem Wasser abgewaschen unduie Hautlappen werden vermittelst einer Scheere entfernt,hinerlich gebe man dann noch Silicea einige Tage lang allein.Bei tiefgehender Entzündung, welche die Sehnenschei-den und die Synovialmembranen befällt, gebe man gleichZVl Anfange Sulph. und nur dann, wenn dieses Mittel nichtßiehr die Rückbildung bewerkstelligen und die Eiterungv erhindern kann, giebt man Hep., um den Abscess zur^ 6 ii'e zu bringen. •— Arsen, ist zu verabfolgen, wenn beiWeitreichenden Vereiterungen oder gar Verjauchungen dieAufnahme von Eiter in das Blut zu befürchten steht, oderWenn überhaupt von aussen her faulige und giftige Thier-s toff e , wie z. B. bei Sectionen, in's Blut gekommen sind.^achesis, wenn das Aufkommen zögert, die Haut über demEntzündungsherde violett oder gar blauschwarz aussieht,und die Oberhaut sich zu Blasen, mit jauchigem Secretegefüllt, erhebt (Zeichen des innerlichen Brandes). Rhus0x - kann zuweilen bei starker Mitergriffenheit und Ge-e n\vulst der Hand und des Armes bis zu den Aehsel-lf isen, im Wechsel mit Merc. oder Sil. , gegeben werden.Watrum sulph. empfiehlt Dr. v. Grauvogl gegen Panaritienei blass aussehenden, schlecht ernährten Leuten, die leichtr °steln, in feuchten, dumpfigen Wohnungen sich aufhaltenn d oft von diesem lästigen Leiden heimgesucht werden.n diesem Falle macht Natr. sulph. jedes andere Mitteltbehrlich und kann durch kein anderes ersetzt werden.7*'c ist bei Entzündungen der Knochenhaut in 3-* s 4stündlicher Wiederholung zu gebrauchen; hilft es?* cllt > so empfehlen wir noch: Calc. oder Sulph. imWechsel mit Sil. Tritt Brand ein, so wird er nur von■dr&enicum sistirt.
Y - Gerhardt, Handbuch d. Homöopathie. 4. Aufl. 18