Stereochemisch bedingte Wirkungsdifferenzen.
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Wa mal so stark in bezug auf das Verursachen einer Kontraktionei nes Skelettmuskels als die d-Verbindung 1 ).
Die Wirkung ist geknüpft an bestimmte sterischeLagerung.
Die angeführten Beispiele zeigen, daß sich für alle Isomeriefälle,St ellungsisomerie, Strukturisomerie durch doppelte Bindung, Struktur-isoraerie durch asymmetrischen Kohlenstoff, Differenzen in der physio-logischen Wirkung nachweisen lassen, so daß es wahrscheinlich wird,daß die Wirkungen der Substanzen nicht so sehr allein von der Art^ r Gruppierungen im Molekül, als von ihrer Lagerung im Räume ab-hangig S i n d. Scheinbar läßt sich für Substanzen, die keine Isomerenhaben, die Abhängigkeit der Wirkung von der geometrischen Lagerunglß i Räume nicht nachweisen, so daß die Differenz in der Wirkung Iso-merer nur die Bedeutung eines Kuriosums hätte. In Wirklichkeit aber! aßt sich die gewonnene Erfahrung weiter ausbauen und auch für anderekübstanzen die Bedeutung der geometrischen Konfiguration und nurdieser für die Art und Weise der Wirkung zeigen, so daß man zur An-schauung gelangen muß, daß für das Zustandekommen der Wirkungeneben diese sterische Anordnung mehr maßgebend ist, als die Radikalon d die denselben .zugrunde liegenden Elemente.
Durch die klassischen Untersuchungen von Crum Brown und
ras er 2 ) wur( j e ^ er Nachweis geführt, daß durch die Einwirkung (Ad-
V i!° n ^ VOn Methyljodid die Alkaloide ohne Unterschied ihres Ursprung-
nen Wirkungscharakters einen neuen Wirkungscharakter annehmen;
ie diese Methyljodidadditionsprodukte der Alkaloide erhalten physio-
gisch. den Wirkungscharakter des Curare, d. h. sie lähmen, die End-
P atten der motorischen Nerven in den Muskeln Der chemische
or gang ist hierbei ein Übergang des dreiwertigen Stickstoffs in fünf-
rtigen, eine Verwandlung dieser Alkaloide in quaternäre Ammonium-
.CIL
R
R-)N + CH, J =
W
R
= R->NW
Bau j° mmfc a ^ en Ammoniumbasen ohne Rücksicht auf den übrigenlauf a ^ 0 ^ e -' 5 ' u l s (welcher nur die Wirkungsstärke sowie nebenherdie f Wirkungen, nicht aber den Wirkungscharakter in bezug aufCura* onscllen Nervenendplatten beeinflußt) Curarewirkung zu. Ja,aus d U ■ * st eme Ammoniumbase. R. Böhm 3 ) ist es gelungen,
J^rjm Curare vorkommenden tertiären Base Curin C ]8 H ]9 N0 3 durch
\\ £ OUrn - °£ physiol. 42. XXXI (1911).Wgh I^^sro Roy - Soo< Edinbourgh 25. 707 (1868). Proc. Roy. Soc. Edin-) AePp. 6 . 10L Arck ± pharmac. 235. 680.