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~ I. odoräta L. (= Cruci'fera odorata Krause, = I. acuti'loba Bertol., = I. parviflöra Munby, = I. numi-
1Ca J 01 'dan, = I. pectinäta Cosson exs. nee Boiss., = I. panduriformis Hort.? nee Pourret; vgl. Schlüssel)
ä Nordafrika, Griechenland, Kreta, Zypern und Südvvestasien. Selten verwildert: Oderberg (Brandenburg)
74 und folgende Jahre; Prenzlau: Gartenzaun in Schönermark. — I. pectinäta Boiss. (= I. affinis Hort.
nec Jordan, = I. odoräta DC. nee L.; vgl. den Schlüssel) aus Südportugal und Spanien, einmal (1910) im
' en von Ludvvigshafen (Bayer. Pfalz) verschleppt oder verwildert. — In Gärten sollen ausserdem Bastarde
v °rkommen, z. B, I. amara X Gibraltarica (?).
Die nach aussen gerichteten Kronblätter der randständigen Blüten sind doppelt so gross als die dermi ttelständigen und bilden so, ähnlich wie bei den strahlenden Randblüten der Umbelliferengattung Orlaya■ a ', sowie bei Viburnum opulus einen wirksamen Schauapparat. Die Samen von mehreren Arten waren wegenrer Schärfe (daher der Name Bauernsenf!) früher offizinell.
1. Pflanze ausdauernd oder halbstrauchig, mindestens am Grunde holzig. Laubblätter dicklich, ganz-randig (ausser I. Gibraltarica)............................ 2.
1*. Pflanze ein- bis zweijährig, ganz krautig................... 5.
2. Laubblätter schmal, + linealisch (kaum über 1 '/a mm breit), dick, fast halbstielrund. Stengells zum Blütenstand holzig und zerbrechlich. Frucht etwas länger als breit, oben breit geflügelt und 4- tiefls gerandet. Griffel etwa 1 bis l'/amm lang, + so lang wie die Ausrandung. Schweiz. I. saxatilis nr. 1204.
2*. Laubblätter breiter, + spatelig, stets flach.................. 3.
3. Stengel bis zum Blütenstand holzig und zerbrechlich. Laubblätter ziemlich breit spateiförmig.c "tstand kurz, armfrüchtig. Frucht breiter als lang, fast ungeflügelt, nicht oder sehr seicht und flach aus-an det. Griffel bis 1 mm lang. Same geflügelt........... I. s emperf lor ens (s. oben).
3*. Blütentragende Aeste krautig, biegsam. Fruchtstand reichfrüchtig. Frucht etwas länger als*'i vorn breit geflügelt und tief ausgerandet. Same ungeflügelt............... 4.
4. Laubblätter schmal-spatelförmig, kaum über 5 mm breit, stets ganzrandig. Fruchtstand locker-u °'gi verlängert. Flügellappen der Frucht bei der Reife meist stumpf (Fig. 759 d). Griffel meist l'/a bis
m läng, die Ausrandung weit überragend............. I. sempervirens (s. oben).
4*. Laubblätter spateiförmig, meist 6 bis 8 mm breit, entfernt stumpf und seicht gekerbt. Frucht-
an " dicht, scheindoldig zusammengezogen (in der Kultur zuweilen etwas lockerer). Flügellappen der Frucht
P»z oder zugespitzt....................... I. Gibraltarica (s. oben).
5. Laubblätter (ausgenommen zuweilen die Grundblätter) ganzrandig oder nur an der Spitze 1- bis-" z ahnig, länglich bis linealisch, spitz oder zugespitzt, stets kahl. Stengel dem blossen Auge und unter schwacher
P e kahl erscheinend. Kronblätter meist rosa bis purpurn................. 6.
5*. Laubblätter (an normal entwickelten Exemplaren) sämtlich (mit Ausnahme der obersten) deutlichKerbt oder gezähnt bis fiederteilig, + stumpf, mindestens unterwärts am Rande gewimpert. Stengel wenigstense rvvärts deutlich behaart. Kronblätter meist weiss.................... J.
6. Fruchtstand (Fig. 758 a) kurz traubig. Fruchtstiele zuletzt abstehend, am Grunde nicht auffälligQl ckt. Kelchblätter nicht gesackt. Frucht (Fig. 758b) unterwärts ungeflügelt. Flügellappen an der Spitze meist
as auseinanderstehend und durch eine recht- oder stumpfwinklige Bucht getrennt, stets viel kürzer als dieUc htfächer. Griffel kaum über 1 Vs ram lang, frei, die Ausrandung meist nicht überragend. Narbe unscheinbar,
Wen 'g breiter als das Griffelende.................. I. intermedia nr. 1205.
6*. Fruchtstand (Fig. 759 a) sehr dicht scheindoldig, mit dicht dachig genäherten Früchten. Fruchtstiele
Grunde stark verdickt und der Achse anliegend, dann auswärts gebogen. Seitliche Kelchblätter am Grunde
rz sackförmig vorgezogen. Frucht (Fig. 759b) vom Grunde an geflügelt. Flügellappen vorgestreckt, durch
" ,. e tie ^ e ur "d spitze Bucht getrennt, oft fast so lang wie die Fruchtfächer. Griffel 2 bis 3'/2 mm lang, unter-
an die Fruchtflügel angewachsen, die Ausrandung meist weit überragend. Narbe verhältnismässig gross,
deutlich 2-lappig, 2 bis 3mal so breit als das Griffelende......... I. umbellata nr. 1206.
7. Fruchtstand traubig verlängert.......................8.
/*. Fruchtstand scheindoldig verkürzt...................... 9.
8. Fruchtstand meist stark verlängert, locker (Taf. 127, Fig. 3). Frucht rundlich, nach der Spitzemalert, recht- oder spitzwinklig ausgerandet, gegen die Spitze allmählich etwas breiter geflügelt, mit vor-
e ckten, stumpfen bis spitzen Flügellappen. Laubblätter meist entfernt seicht und stumpf gekerbt, selten
ganzrandig oder auch etwas gelappt.................. I. amara nr. 1207.
8*. Fruchtstand sehr kurz traubig. Frucht fast trapezoidisch, an der Spitze wenig verschmälert, bisüber die Mitte schmal-, dann plötzlich breiter geflügelt, mit spitzlichen, etwas auseinanderstehendena ppen. Laubblätter meist entfernt eingeschnitten fiederlappig, mit schmaler Spindel
1. pinnata var. ceratophylla nr. 1208.