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4,1 (1919) Dicotyledones : (II. Teil)
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An sonnigen, steinigen, felsigen Orten, im Geröll, auf mageren Feldern; besondersauf Kalk. Nur im südlichsten Gebiet einheimisch, sonst zuweilen verschleppt.

In Deutschland adventiv im Hafen von Mannheim, 1896. In Oesterreich im Küstenland (ausserhalb

es mitteleuropäischen Gebietes), Istrien (besonders auf den Inseln, z.B. Veglia). In der Schweiz nur im südlichen

essin am Monte Generoso zwischen Melano und Capolago, Campaccio bei Mendrisio, San Nicoiao (an allen diesen

en er st in neuerer Zeit [etwa seit 1895] eingewandert); ausserdem einmal (1875) adventiv bei Aubonne (Waadt).

Allgemeine Verbreitung: Katalonien, Pyrenäen, Corbieres (var. villosa);

Südost-Frankreich (nördlich bis zum Dept. de l'Ain: Culoz), Ober- und Mittelitalien, Istrien,

D alniatien, Herzegowina.

Aendert ab: var. villosa (Rouy et Fouc.) Thell. (= Iondräba cichoriifolia var. villösa Rouy et Fouc,

°- cichoriifolia Loisel. sens. strict., = B. picridifölia Lapeyr.). Pflanze zottig, mit weisslichen, wenigstens

n de n Laubblätttern angedrückten Haaren. So nur im westlichsten Teil des Verbreitungsgebietes der Art (s. o).

ar -hispida (DC.) Fiori et Paoletti(= B.hispida DC, = Iondräba cichoriifolia var. hispida Rouy et Fouc.). Pflanze

s teifhaarig. So im übrigen Teil des Areals und auch an den mitteleuropäischen Fundorten. Hiezu auch subvar.

a crocärpa (Groves) Thell. (= B. dilatäta Vis., = B. Burseri Jordan, = B. macrocärpa Groves, = Iondräba

0r üfolia var. macrocärpa Rouy et Fouc). Frucht 14 bis 16 mm breit (beim Typus der var. 10 bis 12 mm).

^03. Biscutella auriculäta 1 ) L. (= Clypeola auriculata Crantz, = Iondräba sulfüreaec hkus, = Thlaspidium saccätum Moench, = B. angustifölia Schkuhr [excl. syn. Barrel.]).Geöhrtes Brillenschötchen. Fig. 756f und g.Einjährig, meist 20 bis 50 cm hoch. Stengel einzeln, aufrecht, beblättert, fast stets'S) unterwärts + weichborstig behaart, mit abstehenden oder rückwärts angedrücktena aren, oberwärts kahl. Grundständige Laubblätter rosettig genähert, lanzettlich spatel-°^ mi g, + grob gezähnt bis ganzrandig, borstig behaart. Stengelblätter lanzettlich, ziemlichP ltz > meist + ganzrandig, am Grunde verbreitert und geöhrt, halbstengelumfassend,e nigstens am Rande borstig gewimpert. Blütenstand rispig verzweigt, die einzelnenRauben kurz. Blüten gross, denen von B. cichoriifolia sehr ähnlich, nur die Sporne derliehen Kelchblätter kürzer und dicker (Fig. 756 f). Schötchen gross, etwa 7 bis 8 mmn g und doppelt so breit, nur am Grunde ausgerandet, an der Spitze geradlinig abgestutzter + lang in den Griffel ausgezogen (Fig. 756 g), zugespitzt, von papillenförmigen Haarenau h, ringsum breit geflügelt und ausserhalb des Randnervs von einem häutigen, durch-weinenden Saum umzogen. Samen flach, etwa 4 mm lang und 3 mm breit, braun. V, VI.An grasigen, trockenen, ungebauten Orten, auf Felsenheiden, auf kalkreichen Aeckern;Q im Mittelmeergebiet. Im urwüchsigen Zustand für Mitteleuropa nicht nachgewiesen;^nächst in Aeckern im österreichischen Küstenland (Wulfen Fl. Norica Phan. [1858],P a g- 597 nach Fritsch br.), eine Angabe, die dringend der Bestätigung bedarf. Ver-schleppt in Deutschland im Hafen von Worms, 1901.

Allgemeine Verbreitung: Westliches Nordafrika, Canaren, Portugal, Spanien,

a earen, Südfrankreich (vielleicht nur verschleppt); angeblich auch in Oberitalien, in den

oruzzen und Sizilien, aber wohl vielfach (wie vielleicht auch im österreichischen Küsten-

no -) mit B. cichoriifolia verwechselt. Die Angaben aus den Tiroler Alpen (Judicarien, Seiser-

al Pe usw.) sind sicher irrig.

Aendert ab : f. genu(na Gren. et Godr. Wie oben beschrieben. f. erigerifölia (DC) Willk. et Lange

~- ß- mäior Schkuhr [excl. syn. Barrel.], = B. erigerifölia DC, = B. Orcelitäna Lag.). Laubblätter oft gezähnt.

c t glatt und kahl (Im Hafen von Mannheim, 1906). f. B al e ärica Rchb. (= var. emarginäta Gren. et Godr.).

nugel zwar gegen den Griffel hin ausgezogen, doch an der Ansatzstelle selbst ausgeschnitten ausgerandet.

y. A n Biscutella schliesst sich an die Gattung Ionopsfdium'-) (DC) Rchb. Scheinveilchen. Engl.:

ess ! mit der einzigen Art: Ionopsidium aca'ule (Desf.) Rchb. (= Cochleäria aca'ulis Desf.,

) Lat. auriculätus = geöhrt; wegen der gesackten Kelchblätter? oder wegen der nur unten ausge-ben und gleichsam geöhrten Frucht?

") Gr. lov [i'on] = Veilchen und oyug [öpsis] = Aussehen, Gesicht.