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■ w as kantig-gefurchter Achse, wie die Fruchtstiele von teilweise keulenförmigen Haarenrauhflaumig. Fruchtstiele kantig, unter + 60 ° abstehend, meist beträchtlich länger (oft/a mal so lang) als die Frucht. Schötchen eiförmig, oft etwas rhombisch, am Grunde fast> umpf, 0Den S p; tz ^ g anZj durch den vorragenden Griffel bespitzt. Fruchtklappen scharfgekielt, bei der Reife deutlich netzaderig. Samen ovoidisch, zusammengedrückt, etwas grubig-ockerig, unberandet, gelbbraun. Keimling rückenwurzelig. — V, VI.
Allgemeine Verbreitung: Salzstellen des osteuropäisch-westasiatischen Steppen-s Jetes (Ungarn, Rumänien, Süd- und Ost-Russland; von Syrien und Kleinasien bis Be-ut schistan, Afghanistan, Turkestan, Dsungarei, Altai).
In Europa nur die (über das ganze Areal der Art verbreitete) Unterart:
subsp. crassifölium (Waldst. et] Kit.) Thellung (= Thläspi cartilagineum J. Mayer et L. car-a gineum Thell. sens. strict., = L. salinum et L. sälsum Pallas, = L. crassifölium Waldst. et Kit., = Car-
crassifolia. Spach. = Nastürtium crassifölium O. Kuntze, = L. verrucösum DC. 1 ), = L. Candöllei Desv.),Und '
zwar bei uns in der var. typicum Thellung: Stengel meist über 10,cm (in der Regel + 20 bis 30 cm)
■ wundblätter völlig ganzrandig, elliptisch oder eiförmig, in den Stiel verschmälert. Stengelblätter eiförmigeilormig-Ianzettlich, meist + 2 cm lang und bis 5 mm breit, mit herzpfeilförmigem Grunde stengel-send. Kelch Ibis l'/smm lang. Schötchen 2 ] /2bis3V2 mm, Griffel V* ^> ls V« mm lan g- — Einheimisch nur, r Ust grenze des Gebietes auf ungarischem Boden in der Nähe von Nieder-Oesterreich: auf salzhaltigen,
gen Weiden am Ufer des Neusiedlersees von Winden bis Appetlan, sowie bei Brück a. d. Leitha. Fernermal (1901) verschleppt im Hafen von Mannheim.
'• Lepidiutn latifölium L. (= Cardäria latifolia Spach, = Nastürtium latifolium Crantz,^rucifera latifolia Krause, = L. Dioscoridis Bubani). Breitblätterige Kresse,Pfefferkraut. Franz.: Grande Passerage; engl.: Dittander. Tai 126, Fig. 4.
Ausdauernd, von scharfem Geschmack. Wurzel kräftig, dick, mit meerrettichartigem
schmack, unter der Erde verzweigt und verlängerte, kriechende Aeste (die der vegetativen
■"mehrung dienen) bildend (nach Warming treten auf den Wurzeln zuweilen Adventiv-
. 0sse auf). Wurzelhals mit den Ueberresten vorjähriger Laubblätter bekleidet. Stengel
zeln aus jedem Wurzelkopf, meist kräftig und hoch ('/a bis 1 m), gerade und aufrecht, in
_ ^egel ganz kahl, reich beblättert, oberwärts pyramidenförmig-ästig, die Aeste an der
P ze in sehr zahlreiche Zweiglein und Blütenstände geteilt. Laubblätter etwas lederig-
Hch, (bei uns) kahl. Grundblätter langgestielt (mit Stiel oft 15 cm lang), meist eiförmig,
s r t>t-gezähnt (seltener 3-lappig oder leierförmig-fiederspaltig mit abgerundet-stumpfen
Ppen), bis 5 cm breit; untere Stengelblätter den Grundblättern ähnlich, aber weniger lang
s !elt; mittlere und obere meist 5 bis 10 cm lang und 1 bis 2 cm breit, eiförmig bis eiförmig-
-ettlich, spitz oder zugespitzt, + gezähnt oder ganzrandig; oberste hochblattartig, an
Spitze weiss-berandet. Blütenstände sehr zahlreich, zur Blütezeit halbkugelig verkürzt,
einem dichten, pyramidenförmig-rispigen Gesamtblütenstand angeordnet. Blüten ver-
msmässig ansehnlich; Blütenknospen kugelig. Kelchblätter 1 bis 17a mm lang, fast kreis-
• breit hautrandig (Hautrand an der Spitze l ja bis 2 /b so breit als die Länge des Kelch-
es), dadurch wie gescheckt, auf dem Rücken meist flaumig. Kronblätter weiss, fast
PP e lt so lang als der Kelch, deutlich benagelt, mit rundlicher, in den kürzern Nagel
zusammengezogener ° der kurZ versch mälerter Platte. Staubblätter 2 + 4. Fruchtstände
unseren Formen) gleich den Blütenständen halbkugelig-trugdoldig, mit meist kahler
e. rruchtstiele sehr schlank, fast haardünn, länger als die Frucht, die unteren abstehend,
/, eren fast aufrecht. Schötchen schwach zusammengedrückt, meist breit elliptisch
■ /* bis 1 / 6 ) oder fast kreisrund, an der Spitze ganz oder kaum merklich ausgerandet;
1_ Rappen schwach gekielt, ungeflügelt, wenigstens in der Jugend fein weichhaarig, zur
s ;(- , ' er Name (verrucosus = warzig) bezieht sich auf die häufig zu beobachtenden, durch einen para-
c e n Pilz verursachten Pusteln auf den Laubblättern.