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4,1 (1919) Dicotyledones : (II. Teil)
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w as kantig-gefurchter Achse, wie die Fruchtstiele von teilweise keulenförmigen Haarenrauhflaumig. Fruchtstiele kantig, unter + 60 ° abstehend, meist beträchtlich länger (oft/a mal so lang) als die Frucht. Schötchen eiförmig, oft etwas rhombisch, am Grunde fast> umpf, 0Den S p; tz ^ g anZj durch den vorragenden Griffel bespitzt. Fruchtklappen scharfgekielt, bei der Reife deutlich netzaderig. Samen ovoidisch, zusammengedrückt, etwas grubig-ockerig, unberandet, gelbbraun. Keimling rückenwurzelig. V, VI.

Allgemeine Verbreitung: Salzstellen des osteuropäisch-westasiatischen Steppen-s Jetes (Ungarn, Rumänien, Süd- und Ost-Russland; von Syrien und Kleinasien bis Be-ut schistan, Afghanistan, Turkestan, Dsungarei, Altai).

In Europa nur die (über das ganze Areal der Art verbreitete) Unterart:

subsp. crassifölium (Waldst. et] Kit.) Thellung (= Thläspi cartilagineum J. Mayer et L. car-a gineum Thell. sens. strict., = L. salinum et L. sälsum Pallas, = L. crassifölium Waldst. et Kit., = Car-

crassifolia. Spach. = Nastürtium crassifölium O. Kuntze, = L. verrucösum DC. 1 ), = L. Candöllei Desv.),Und '

zwar bei uns in der var. typicum Thellung: Stengel meist über 10,cm (in der Regel + 20 bis 30 cm)

wundblätter völlig ganzrandig, elliptisch oder eiförmig, in den Stiel verschmälert. Stengelblätter eiförmigeilormig-Ianzettlich, meist + 2 cm lang und bis 5 mm breit, mit herzpfeilförmigem Grunde stengel-send. Kelch Ibis l'/smm lang. Schötchen 2 ] /2bis3V2 mm, Griffel V* ^> ls V« mm lan g- Einheimisch nur, r Ust grenze des Gebietes auf ungarischem Boden in der Nähe von Nieder-Oesterreich: auf salzhaltigen,

gen Weiden am Ufer des Neusiedlersees von Winden bis Appetlan, sowie bei Brück a. d. Leitha. Fernermal (1901) verschleppt im Hafen von Mannheim.

' Lepidiutn latifölium L. (= Cardäria latifolia Spach, = Nastürtium latifolium Crantz,^rucifera latifolia Krause, = L. Dioscoridis Bubani). Breitblätterige Kresse,Pfefferkraut. Franz.: Grande Passerage; engl.: Dittander. Tai 126, Fig. 4.

Ausdauernd, von scharfem Geschmack. Wurzel kräftig, dick, mit meerrettichartigem

schmack, unter der Erde verzweigt und verlängerte, kriechende Aeste (die der vegetativen

"mehrung dienen) bildend (nach Warming treten auf den Wurzeln zuweilen Adventiv-

. 0sse auf). Wurzelhals mit den Ueberresten vorjähriger Laubblätter bekleidet. Stengel

zeln aus jedem Wurzelkopf, meist kräftig und hoch ('/a bis 1 m), gerade und aufrecht, in

_ ^egel ganz kahl, reich beblättert, oberwärts pyramidenförmig-ästig, die Aeste an der

P ze in sehr zahlreiche Zweiglein und Blütenstände geteilt. Laubblätter etwas lederig-

Hch, (bei uns) kahl. Grundblätter langgestielt (mit Stiel oft 15 cm lang), meist eiförmig,

s r t>t-gezähnt (seltener 3-lappig oder leierförmig-fiederspaltig mit abgerundet-stumpfen

Ppen), bis 5 cm breit; untere Stengelblätter den Grundblättern ähnlich, aber weniger lang

s !elt; mittlere und obere meist 5 bis 10 cm lang und 1 bis 2 cm breit, eiförmig bis eiförmig-

-ettlich, spitz oder zugespitzt, + gezähnt oder ganzrandig; oberste hochblattartig, an

Spitze weiss-berandet. Blütenstände sehr zahlreich, zur Blütezeit halbkugelig verkürzt,

einem dichten, pyramidenförmig-rispigen Gesamtblütenstand angeordnet. Blüten ver-

msmässig ansehnlich; Blütenknospen kugelig. Kelchblätter 1 bis 17a mm lang, fast kreis-

breit hautrandig (Hautrand an der Spitze l ja bis 2 /b so breit als die Länge des Kelch-

es), dadurch wie gescheckt, auf dem Rücken meist flaumig. Kronblätter weiss, fast

PP e lt so lang als der Kelch, deutlich benagelt, mit rundlicher, in den kürzern Nagel

zusammengezogener ° der kurZ versch mälerter Platte. Staubblätter 2 + 4. Fruchtstände

unseren Formen) gleich den Blütenständen halbkugelig-trugdoldig, mit meist kahler

e. rruchtstiele sehr schlank, fast haardünn, länger als die Frucht, die unteren abstehend,

/, eren fast aufrecht. Schötchen schwach zusammengedrückt, meist breit elliptisch

/* bis 1 / 6 ) oder fast kreisrund, an der Spitze ganz oder kaum merklich ausgerandet;

1_ Rappen schwach gekielt, ungeflügelt, wenigstens in der Jugend fein weichhaarig, zur

s ;(- , ' er Name (verrucosus = warzig) bezieht sich auf die häufig zu beobachtenden, durch einen para-

c e n Pilz verursachten Pusteln auf den Laubblättern.