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4,1 (1919) Dicotyledones : (II. Teil)
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reich, Belgien, Niederlande, England, südliches Norwegen und Schweden, Dänemark, Deutschland, Oester-

i Ungarn, Schweiz, Italien, Fiume; ferner in Japan, Manila, Hawai-Inseln. Kapland usw. Die Pflanze

in Westindien unter dem Namen Mastuerzo oder Cresson de Savanne als Salat gegessen und auch als

mittel gegen Wassersucht, Skorbut, Verschleimung der Lungen, des Darmkanals und der Harnorgane,

° ein und mehrere Hautkrankheiten gebraucht. Abänderungen: f. micropetalum Thellung. Kronblätter

^ m al, kaum länger als der Kelch (Bahnhof Zürich 1912; Thellung). var. sublaterif lörum Thellung.

ursprünglich endständige Blütenstand wird von einem achselständigen Zweig, der die Scheinfortsetzung des

ngels bildet, übergipfelt und dadurch scheinbar blattgegenständig (Bahnhof Zürich, 1907).

II. subsp. Texänum (Buckley) Thellung. Obere Stengelblätter linealisch, völlig ganzrandig, einnervig.

enstandsachse (bei unserer Form) kahl, glänzend. Keimling öfter rückenwurzelig. Nordamerika; in ange-

erter Form eingeschleppt auf den Azoren, sowie in Mitteleuropa in Deutschland bei Freiburg i. Br. 1866,

ampfmühle Wandsbeck bei Hamburg 1896; in O est er reich: Station Wilten bei Innsbruck 1898; in der

ch weiz bei Zürich mehrfach 1902 bis 1904.

95. Lepidium perfoliätum 1 ) L. (= Nastürtium perfoliatum Besser, : = N. Alexan-drinum Crantz, = Iberis perfoliata Roth,fer a dive

Jrsifölia Krause).

Thlaspi heterophyllum Cav. nee DC, = Cruci-

Durchwachsenblätterige Kresse. Ital.: Tlaspidio di

Persia. Fig. 753 e, f.

Ein- bis zweijährig, meist 20 bis 40 cm hoch. Wurzel dünnspindelig, blass. Stengel

eist einzeln, aufrecht, von schlanken, zylindrischen, spitzen Haaren entfernt borstig (selten

' s kahl), reichbeblättert, meist ästig. Laubblätter (wenigstens die untern) an der Spindel

n ziemlich langen, schlanken Haaren borstlich-flaumig. Grundblätter dünn, lang gestielt,

am Grunde schwach verbreitertem und häutigem Stiel, im Umriss elliptisch- oder

ehrt-eiförmig-lanzettlich, mli Stiel oft 6 bis 10 cm lang, doppelt fiederschnittig mit 2-

er 3- oder fiederspaltigen Abschnitten und kurz linealischen, etwa l k bis 3 /* mm breiten,

5 Urn pflichen, stachelspitzigen, ziemlich dicht genäherten Läppchen. Untere Stengelblätter

n den oberen gänzlich verschieden, nämlich den Grundblättern ähnlich, aber meist weniger

s e eilt und fast sitzend, mit am Grunde oft etwas geöhrter Spindel und meist 1 bis x \i mm

en Lappen, durch Verminderung der Teilung rasch (durch ganz wenige Zwischen-

men )) i n den Typus der oberen Stengelblätter übergehend; diese sind breit-eiförmig bis

rundlich, meist 1 ' cm lang und 1 bis H/2 cm breit, spitzlich, ungeteilt, ganzrandig,

wunde tief herzförmig, mit grossen (oft ] / 2 der Länge der Blattspreite erreichenden)

_ Archen stengelumfassend, oft etwas dicklich-lederig, netzaderig, ganz kahl. Blüten

milch unansehnlich. Kelchblätter ± 1 mm lang, breit elliptisch, auf dem Rücken borstlich

aart. Kronblätter blassgelb, etwa H/2 mal so lang als der Kelch, undeutlich benagelt,

1 s chmal-spateliger, an der Spitze oft gestutzter, allmählich in den doppelt so langen

agel verschmälerter Platte. Staubblätter 2 + 4. Fruchtstände verlängert, massig dicht,

1 ganz kahler Achse. Fruchtstiele kahl, schlank, unter + 60° abstehend, so lang wie die

Ucnt - Schötchen meist 3 bis 4 mm lang und breit, in der Form ziemlich veränderlich

,?' )' ^ ast kreisrund, breit-eiförmig (oben spitzlich), rhombisch-elliptisch (beiderends

g-sprtzlich) oder quer elliptisch (etwas breiter als lang), an der Spitze stets deutlich

Standet. Griffel die Ausrandung überragend (selten nur so lang wie dieselbe). Frucht-

Ppen gekielt, an der Spitze sehr schmal geflügelt, zur Reifezeit oft netzaderig. Samen

isch, zusammengedrückt, fast glatt, am äussern und untern Rand schmalflügelig

J^deVbraun. Keimling rückenwurzelig. V bis VI.

s / '-'e 1 " Name ist insofern inkorrekt, als die Stengelblätter dieser Art nicht eigentlich durchwachsen

nur mit tief herzförmigem Grunde stengelumfassend sind.te . / Sind deren 3 vorhanden, so lassen sie sich (von unten nach oben) etwa folgendermassen charak-

k_.. ' as er ste Blatt ist noch bis zum Grunde zerteilt, weist aber bereits unverhältnismässig grosse und

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fied enrc »en am Grunde der Blattspindel auf; das nächste Blatt ist in der untern Hälfte ganz, in der obern

P a ig; das dritte endlich nur noch an der Spitze fiederspaltig.