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4,1 (1919) Dicotyledones : (II. Teil)
Entstehung
Seite
77
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7*. Schötchen an der Spitze ganz oder sehr schwach ausgerandet. Griffel stets vorragend. Blüten

>tets voll ständig, verhältnismässig ansehnlich (Subsect. Lepidiästrum) ............ 11.

Schötchen eiförmig, 2 bis 2'/i mm breit, an der Spitze deutlich ausgerandet, im Umriss eckig,

kür

(selte

zer als der schlanke, unter 45 bis 60° abstehende Fruchtstiel. Kronblätter stets fehlend. Grundblätter doppelt

en er einfach-) fiederteilig, mit linealischer, deutlicher Spindel und breit-linealischen, stumpflichen Abschnitten;

ere Stengelblätter linealisch, stumpfHch. Einheimische Art.........L. rud er ale nr. 1192.

8*. Schötchen kreisrund, verkehrt-eiförmig, breit-eiförmig-kreisrund oder querelliptisch, {2 l j t ) 2 1 /» bism breit (bei L. densiflorum zuweilen schmäler, aber von abweichender Form und auch Stengelblätterers gestaltet). Kronblätter meistens vorhanden, aber oft verkümmert. Grundblätter ungeteilt oder leier-mi S-fiederspaltig bis fast fiederteilig mit nach oben stark verbreiterter und undeutlicher Spindel und halb-rrmgen, auf der Vorderseite gezähnten oder eingeschnittenen Abschnitten; obere Stengelblätter spitz, oft

nt - Amerikanische, bei uns eingeschleppte Arten................... 9.

9. Haare des Stengels und der Laubblätter schlank, spitz, sichelförmig gebogen, + angedrückt;

ere Blätter daher borstlich behaart. Kronblätter (ausgenommen an den obersten Blüten) ansehnlich, deutlich

S er (bis doppelt so lang) als der Kelch. Schötchen kreisrund, an der Spitze ziemlich seicht und breit aus-

andet, kürzer als der unter 60° abstehende, schlanke Fruchtstiel. Samen am äussern Rande schmal flügelig-

"det. Keimling schief seitenwurzelig (Fig. 753 c, d). Obere Stengelblätter linealisch-lanzettlich, spitz.

L. Virgin icum nr. 1194.

9*. Hiare des Stengels stumpflich, gerade, abstehend, kurz; untere Laubblätter sehr kurz flaumig be-

Kronblätter (ausgenommen in den ersten Blüten) kürzer als der Kelch, meist verkümmert. Keimling

ru ckenwurzelig ................................. 10.

, T '0. Schötchen kreisrund oder quer-elliptisch, seltener breit-eiförmig, 3 mm breit, an der Spitze im

s s stumpflich-abgerundet (Fig. /54 b), schmal und ziemlich seicht ausgerandet, meist etwas kürzer als der

ich schlanke Stiel. -Samen am äusseren Rande schmal flügelig-berandet (Fig. 754 c, d). Obere Stengel-

er un ealisch, meist völlig ganzrandig, 1-nervig, am Rande mit meist kurzen (1:2 bis 3), papillenförmigen,

ade abstehenden Haaren besetzt. Kronblattrudimente stets vorhanden . . . . L. negle et um (s. oben).

. !0*- Schötchen breit verkehrt-eiförmig, meist 2'/i mm breit, schmal aber tief ausgerandet, an der

2 ' e im Umriss abgerundet-stumpf, so lang wie der etwas dickliche Stiel (Fig. 752 h). Samen fast unberandet.

e Stengelblätter linealisch-lanzettlich, spitzlich, meist entfernt gesägt und mit + deutlichen Seitennerven,

ande gegen den Grund mit schlankeren (1 : 3 bis 5), spitzen, meist aufwärts gekrümmten Haaren besetzt, die

die Spitze des Blattes allmählich kürzer und zuletzt zähnchenförmig werden. L. densiflorum nr. 1193.

11. Kronblätter blassgelb, schmal spateiförmig. Untere und obere Stengelblätter auffallend ver-e ": erstere doppelt fiederschnittig mit fast linealischen Abschnitten, letztere eiförmig-kreisrund, völlig

andig, mit tief herzförmigem Grunde stengelumfassend (Fig. 753 e). Pflanze ein- bis zweijährig

L. perfoliatum nr. 1195.

11*. Kronblätter weiss. Pflanze nicht so auffallend verschiedenblättrig. Stengelblätter am Grunde

malert oder auch (L. cartilagineum) umfassend und gleichzeitig alle Laubblätter ungeteilt. Pflanzen

ausdauernd .... . 12.

12. Laubblätter dicklich, etwas lederig, die stengelständigen mit herz-pfeilförmig geöhrtem Grunde"ssend. Kronblätter doppelt so lang als der Kelch. Schötchen eiförmig, bei der Reife deutlich netzig-grubig,

s kurzer als der dickliche, unter 60° abstehende Stiel. Haare des Blütenstandes teilweise keulig angeschwollen.

L. cartilagineum nr. 1196.

12 . Stengelblätter am Grunde verschmälert. Schötchen bei der Reife glatt oder schwach netzaderig.

Ma are stets zylindrisch .............................. 13.

-, . 13. Stengelblätter breiter oder schmäler eiförmig, etwas lederig, die obersten stark verkleinert, hoch-

r ig, am Rande trockenhäutig. Kelchblätter kreisrund oder breit-verkehrt-eiförmig, fast vom Grunde an

, eiss oerandet. Kronblätter doppelt so lang, mit breit-verkehrt-eiförmig-rundlicher Platte, plötzlich in den

... n -Nagel zusammengezogen. Einzelblütenstände sehr zahlreich, auch zur Fruchtzeit scheindoldig ver-

u einem pyramidenförmig-rispigen Gesamtblütenstand vereinigt. Schötchen elliptisch, meist weichhaarig.

L. latifolium nr. 119/.

g . Stengelblätter linealisch-lanzettlich bis linealisch, die oberen nicht auffallend verkleinert, bis zui

be raut, S> nur mit knorpeligem Stachelspitzchen. Kelchblätter eiförmig, von der Mitte an schmal weiss

Sc . .. ' ^""oiolätter 1 Vi mal so lang, mit verkehrt-eiförmig-spateliger, in einen ziemlich breiten Nagel ver-

er PIatte - Blütenstände wenig zahlreich, rutenförmig verlängert. Schötchen eiförmig, spitz, kahl (B"ig. 754 gl.

L. graminifolium nr. 1198.