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Von "em arm- (etwa 2- bis 8-) blutigen, lockertraubigen Blütenstand eingenommen. Blüten-s lele ungleich lang, länger als die Blüten, unter diesen zu einem verdickten Polster an-geschwollen. Blüten sehr klein. Blütenachse etwas becherförmig vertieft. Kelchblätter elliptisch- l g- /51b), weiss berandet, aufrecht, alle gleich (am Grunde nicht sackförmig). KronblätterJ'eiss, länglich-keilförmig bis schmal verkehrt-eiförmig, doppelt so lang als der Kelch,aubblätter 2 + 4, mit einfachen, fädlichen Staubfäden. Honigdrüsen zu einem denr "chtknoten umgebenden Ring verschmolzen (Fig. 751d). Fruchtknoten elliptisch, mit seinemuntern Teil in die Blütenachse eingesenkt. Griffel fehlend. Narbe sitzend, scheibenförmig,rin gsum ziemlich gleichmässig entwickelt. Schötchen auf etwa gleich langen Stielen, länglich-e optisch (Fig. 751 e), etwa (2) 3 bis 5 mm lang und y* so breit, aufgeblasen, die Klappenm Mittelnerv etwas gekielt. Scheidewand häutig, schmal elliptisch (nicht ganz 1 /z so breits lang), schwach asymmetrisch (unterer Rand stärker gewölbt als der oft fast gerade3ere ). Samen etwa 2 bis 7 im Fach (Fig. 751 f), hängend, zweireihig, klein, schmal-eiförmig\ eist j 3 mm lang, y j% mm breit), braun, glatt (Fig. 751g); Samenschale an den untersuchtenv völlig ausgereiften?) Samen bei Benetzung nicht ver-schleimend. — VI, VII.
Sehr selten in und an Fischteichen, untergetaucht oderlr n Zurücktreten des Wassers am Rande derselben. Oft mitetes, Lobelia Dortmanna, Litorella oder mit Carex cype-°-es, Cyperus flavescens, Heleocharis ovata, Isolepis setacea.
, I m Gebiet nur in Deutschland in Schleswig-Holstein (Haders-
n [Mühlteich bei Röddinggaard] und Insel Amrun [Dünensee südlich vom
cntturm], an beiden Orten wohl erloschen, 1829 auch im Passoder
et "reetz); früher am Wipperteiche bei Vorsfelde in Braunschweig (die
wabe'schen Angaben aus Anhalt [Dessau, Sieglitzerberg, Kühnauer See]
n >eht genügend zuverlässig); in Thüringen: bei Erkmannsdorf, Crispendorf
Plothen unweit Schleiz-, Saalfeld (?), Wittenberg (?) ; in Bayern (Bischofs-
,. r Un d in einem zweiten Weiher unweit Dechsendorf bei Erlangen, angeb-
auch bei Ansbach). Einmal auch in der Schweiz (1784 von L ach enal
nem Fischteich bei Kleinriehen unweit Basel) beobachtet, seither nie
Vielleicht auch noch anderwärts, aber bisher wegen des unschein-
Aussehens übersehen. Ferner ausserhalb der deutschen Grenze in den
& n-öeen von Gerardmer und Longemer, auf sandig-steinigem Boden
3mt )- Fehlt in Oesterreich gänzlich.
-allgemeine Verbreitung: Ost-Pyrenäen (nur in fischhaltigen Seen) und Ariege
} ' U bis 2160 m),Vogesen, Ardennen (Hauts-Buttes), Belgien (Campine: Limburg), Niederlande,
en Hochgebirgsseen von England, ferner Island, Skandinavien, Nord- und Mittel-Russland,
izien, Sibirien, Altai, Grönland, Nord-Amerika (arktisches Gebiet und Nordstaaten der Union).
Die Pflanze tritt nach Hiltner 1 ) in zwei Standortsmodifikationen auf: a) Wasserform. Pflanze
getaucht, üppiger, blatt- und blütenreicher. Laubblätter am Grunde verbreitert, zur Spitze stark ver-
ert. Stamm sehr verkürzt, mit zahlreichen, gebüschelten, unverzweigten Wurzeln. Die Befruchtung
Uten erfolgt durch Selbstbestäubung im untergetauchten Zustand, während sie noch geschlossen und im
von Luft erfüllt sind, und zwar dadurch, dass die sehr langen, nach allen Seiten wachsenden Narben-
n direkt mit den Staubbeuteln in Berührung treten; sie wachsen den einzelnen Pollenzellen entgegen, bis
,. ' an ihnen haftend, das Eindringen der Pollenschläuche veranlassen. Dann verschrumpfen die Papillen,
b 1H ruc htung erfolgt, und der rasch heranwachsende Fruchtknoten drängt jetzt erst die Blütenhüllblätter, die
abfallen, mechanisch auseinander.
b ) Uferform (= f. terrestris Warion in Bull. Soc. bot. Fr. 1871). Pflanze kümmerlicher entwickelt.
er mehr linealisch. Rhizom ziemlich lang, deutlich wahrnehmbar. Blüten sich an der Luft öffnend.
ruchtung erfolgt wohl in der Regel durch Fremdbestäubung vermittelst Insekten (die dichten Bestände,
Fig. 751. Subularia aquatica L.a Habitus, b Kelch, c Blüte, d Staub-blätter und Fruchtknoten, e. /Frucht.g Samen, h Keimling:. *' Querschnittdurch das Blatt (Fig. i nach Hiltn er).
aubblätt
>e Bef ;
mi t t ^ Hiltner > L - Untersuchungen über die Gattung Subularia. En gier' s Bot. Jahrb.VII (1886) 264 bis 272,Taf. und 1 Holzschnitt.