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Gerbstoffe aufweisen, gibt es alle Uebergänge zu den gegliederten Milchröhren mit völlig aufgelösten Quer-wänden, die durch Anastomosen untereinander netzartig verbunden sein können. Meistens begleiten die Milch-röhren die Leitbündel im Leptom der Sprosse, um in den Blättern und Fruchtknoten in einem reich verzweigten
lg. ;26. Lantus nobilis L. a Keimpflanze, b Diagramm einer mannlichen Blüte (nach Ei chl er). — Cal y c an thus . c Blüten-spross. </, e Scheinfrucht (von aussen und im Längsschnitt). — Eschscholtzia Californica Cham. / Habitus, g Blütenlängsschnitt.
etz zu endigen. Bei Glaucium verschwindet der Milchsaft später in den oberirdischen Teilen, bleibt aber in
urzel erhalten. Die Arten der Gattungen Papaver, Roemeria und Meconopsis besitzen einen weissen,
gemone einen zitronengelben und Chelidonium einen orangeroten Milchsaft, der ziemlich dick, milchig und
M'l v! ° S lSt Und seine Beschaffenheit während der ganzen Vegetationsdauer der Pflanze nicht verändert. Der
esteht aus einer Emulsion von ausserordentlich kleinen Kügelchen, die unter dem Mikroskop dicht
zusammengelap-ert ■
& gert erscheinen. Die grössten haben einen Durchmesser von 1 /s bis 1 U mikromm. Die Blüten-aclise zeigt einzip- v,..* tt 1 ,, ° ei Jisclischoltzia oben eine perigyne, nach aussen mit einem Kragen versehene Verbreiterung
(reeeptaculum),
welche das Gynaeceum eingesenkt ist. Die Blüte der Papaveraceen besteht fast stets aus
3 gleichzähligen, altermp
k-ih " H f " 1Iere naen Quirlen, von denen der äusserste als Kelch, die beiden inneren als Krone aus-
ge 1 e sin . ronenlose Blüten (d. h. alle Kronblätter sind als Staubblätter ausgebildet) kommen bei Macleayaund Boccoma vor. In der ivr»u , , , „
. -Mehrzahl der Fälle sind die Quirle 2-zählig, bei Romneya, Platystigma, Platystemon etc.
normal 3-za ig. Die medianen Kelchblätter sind fast durchweg hinfällig. Sie dienen zum Schutze der Bluten-knospe,^ fallen anscheinend noch im lebensfähigen Zustande bei der Entfaltung der stets freien Kronblätter ab.Auch die letztern sind sehr hinfällig und bleiben nur selten (Dicentra formosa, Adlumia, Fumaria spicata) bis zurFruchtreife erhalten. In der Knospenlage sind die Kronblätter bald flach gerollt (Glaucium), bald zerknittert, d. h.längs- und quergefaltet (Papaver). Bei den Fumarioideen bilden die Staubblätter zwei vor den äussern, z. T. ge-spornten Kronblättern stehende Gruppen, deren jede aus einem mittleren Staubblatt mit dithecischer Anthere undzwei seitlichen mit monothecischen Antheren besteht (Fig. 717i). Die beiden inneren Staubblätter sind also halbiertHegi, Flora. Bd. IV. 94