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corddtus Doli. Schwimmblätter herzförmig-kreisrund, gelappt oder 3- bis 5-spaltig. — var. quinquelobusKoch. Lappen der Schwimmblätter ganzrandig (nicht gekerbt). — var. flabellätus Celak. Lappen derSchwimmblätter in schmälere, spitze Zipfel fächerförmig zerteilt. — var. Buchneri A. Schwarz. Schwimm-blätter kreisförmig, der Einschnitt am Blattgrund sehr schmal, die breite Spreite 5-lappig; die Lappen keilig,der mittlere am tiefsten eingeschnitten, am Rande mit 4 bis 5, die seitlichen mit 6 bis 8 ungleichen, stumpf-spitzen Kerben, so dass der ganze Blattrand vielkerbig (20 bis 33) erscheint. — var. div ers if ölius Schrank.Schwimmblätter rechtwinkelig ausgeschnitten. — var. pantöthrix Brotero als Art. Blätter alle haarförmiggespalten. — var. succulentus Koch (= var. terrestris Gren. et Godr., = var. coenösus Moris). Fig. 707i-Pflanze rasenbildend. Stengel verkürzt. Laubblätter dicklich, mit breiteren linealen (statt fadenförmigen) Zipfeln.Schwimmblätter klein oder fehlend (Selten an trockenen Orten). — Die beiden hier als Unterarten heleophiluaund heterophyllus aufgefassten Formen, welche lediglich durch den Wasserstand bedingt werden und zuweilenmiteinander an demselben Individuum vorkommen, stellen nichts anderes als biologische Standortsformen dar_— Die schwach duftenden, weissen Blüten sind homogam oder schwach proterogyn. Im Sonnenschein breitensich die Honigblätter zu einem weissen, in der Mitte gelben (Saftmal!) Stern von 20 bis 25 mm Durchmesseraus. Die Grösse der Blüten, die Zahl der Staubblätter und gelegentlich auch der Honiglätter ist veränderlich. Diemannigfachen Besucher (Coleopteren, Dipteren, Hymenopteren und Neuropteren) bewirken Fremd- und Selbst-
Fig. 707. Ranunculus aquatilis L. a subsp. heterophyllus (Weber) Neilr. Habitus ( J /3 natürl. Grösse).b bis e Formen der Schwimmblätter, — /R. Petiveri Koch. Habitus (}ja natürl. Grösse), g Früchtchen, h Blüten-standsachse. — i R.aquatilis var. succulentus Koch (^3 natürl. Grösse), k subsp. heleophilus (Arvet-Touvet).
bestäubung. Sind die Blüten bei hohem Wasserstand untergetaucht, so bleiben sie geschlossen und befruchten sichselbst. R. aquatilis erscheint im offenen Wasser der stehenden und langsam fliessenden Gewässer zuweilen in Gesell-schaft von Potamogeton natans, crispus, pusillus, lucens etc., Helodea Canadensis, Hydrocharis Morsus ranae,Lemna trisulca, polyrrhiza, minor, Polygonum amphibium, Nymphaea alba, Nuphar luteum, Ceratophyllumdemersum. Callitriche verna, Myriophyllum spicatum, Hottonia palustris etc. Früchtchen, die sich nach Heerin den Pfahlbauten nach Tausenden im Schlamme der Kulturschicht vorfanden, gehören nach Neuweiler inder Hauptsache zur Erdbeere (Fragaria vesca).
1144. Ranunculus fläccidus Pers. (= R. foeniculaceus Gilib., = R. trichophyllus Chaix,.= R. divaricatus Schrank nee auet. Germ., = R. paucistamineus Tausch). SchlafferWasserhahnenfuss. Fig. 708, 707f bis h und Fig. 704b.Ausdauernd, meist 10 bis 50 cm lang. Stengel untergetaucht, kahl, verzweigt, mitoder ohne Schwimmblätter. Untergetauchte Laubblätter wiederholt 3-teilig (Fig. 704b), erst zu-letzt gabelig verzweigt, mit allseits abstehenden Zipfeln, zart (ausserhalb des Wassers schlaff,