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auf der Bauchseite schmal berandet, mit kurz gekrümmtem Schnabel, letzterer 1 /a solang alsdie Frucht (Fig. 696 c, d). — V bis IX.
Verbreitet auf trockenen, feuchten, fetten Wiesen, Weiden, in Schneegruben, aufSumpfwiesen, Geröllhalden, Schuttfeldern, an Waldrändern, Ufern, schattigen Grasplätzen,im Bergerlengebüsch der Alpen und Voralpen; von der Talsohle (ca. /00 m) bis in die hoch-alpine Region (bis ca. 2800 m). Auf Kalk- und Urgestein.
Ausser der Alpenkette im Schweizer Jura (auch am Saleve), im Schwarzwald (Feldberg), in der Baarund auf der Alb (vom Kriegertal bei Engen bis zur Müminger und Blaubeurer Alb von ca. 600 bis 900 m),ferner auf der bayerischen Hochebene (nördlich bis ins Lechfeld [510 m] bei Mering, zw. Wellenburg und Berg-heim, Dachauer- und Erdingermoor). Für den Bayer. Wald und das Fichtelgebirge sehr fraglich. Ausserdemnicht selten mit den Alpenfliissen in die Ebene hinabsteigend, so mit der SihI bis oberhalb Zürich (450 m), mitder Töss bis Linsetal bei Winterthur, mit der Sitter bis unterhalb St. Gallen (470 m), mit der Bregenzerach bisBregenz (400 m), mit der Isar bis Harlaching ob München, mit der Salzach bis Raitenhaslach, Sparchen bei Kuf-stein 480 m. Auen der Fölz bei Aflenz, Boding bei Rohr in Niederösterreich ca. 750 m usw.
Allgemeine Verbreitung: Pyrenäen, Corbieres, Jura, Alpenkette, Schwarzwald,Schwäbische Alb, Karpaten, Siebenbürgen, Balkan, Kaukasus.
Aendert ab : var. typicus Beck (= R. nivalis Crantz). Fig. 696 a. Grundblätter 3- bis 5-teilig. Der mittlereAbschnitt fast bis zum Grunde frei. Abschnitte der Stengelblätter länglich, bis >/ s dreilappig (Verbreitet). — var.mäximus Hoppe (? = f. pubescens Huter). Stengel und Blattstiele dicht abstehend behaart (Hie und da). —var. intermedius Hoppe. Abschnitte der Stengelblätter + gezähnt. — var. mai'or Koch. Stengel bis 40cm hoch,meist mehrblütig. Alle Stengelblätter mit Ausnahme der obersten handförmig-geteilt mit eingeschnittenen Ab-schnitten (Tiefere Lagen). — var. ly coctonif ölius Hegetschw. Pflanze sehr kräftig, üppig, bis 50 cm hoch.Grundblätter 5- bis 7-lappig. Lappen breit, rundlich oder spitz. Blüten im Durchmesser bis über 4 cm (Lägerstellen,herabgeschwemmte Standorte). —var. Thomäsii Gaudin. Kümmer-form, 1-blütig. Grundblätter + dicht-haarig, mit zugespitzten Abschnitten.Honigblätter bis 7 mm (Hohe, magereAlpenweiden). — var. tenellusGaudin. Extremste Kümmerform.Grundblätter nur 1 bis 3, lang gestielt,dicklich. Stengelblätter nur 1, un-gestielt, meist 3-teilig, mit linealen Ab-schnitten. — Eine monströse, hohe (40bis 50 cm) Form bezeichnet Hut erals f. Baldensis. Ausserdem sindnoch verschiedene unbedeutendeAbänderungen (var. personätusAve-Lallemant, var. rainütus Ley-bold etc.) beschrieben worden.
Hieher gehört: subsp. Ca-rinthiacus (Hoppe als Art) Beck(= R. gracilis Schleich., = R. tenui-folius Schleich.). Kärntner Hahnen-fuss. Fig. 696 g. Ausdauernd, zart,5 bis 15 (20) cm hoch, mit kurzem.wagrechtem bis absteigendemWurzel-stock. Stengel aufrecht, angedrückt be-haart, 1-blütig. Grundständige Laub-blätter gestielt, tief 3- bis 5-teilig(mittlerer Abschnitt am tiefsten ein-geschnitten), mit 3-spaltigen Ab-schnitten oder eingeschnitten-gezähnt,kahl. Stengelblätter sitzend, bis zum
Ranunculus montanus L. a Habitus der var. typicus Beck (1/3 dernatürl. Grösse), b Honigblatt, c Teilfrüchtchen, d Längsschnitt durch ein Teil-früchtchen mit einer einzigen anatropen Samenanlage. — e subsp. Hornschuchii(Hoppe) Beck = R. Vülarsii Koch, = R. Breyninus A. K.erner nee Crantz. Habitus(*/3 natürl. Grösse). /Einzelfrüchtchen. — g subsp. Carinthiacus (Hoppe) Beck(= R. gracilis Schleich,). Habitus (74 natürl. Grösse). — h Früchtchen von Ranunculusibulbosus L. (pag. 556).