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Flammula), meist handförmig geteilt, gelappt bis vielfach zerteilt mit fädlichen, 1-nervigen Ab-schnitten (Batrachium). Blüten einzeln oder in lockeren Trugdolden, radiär, zwitterig. Perianth-blätter frei, kelchartig, meist 5. Honigblätter frei, blumenblattartig, 5 oder mehr, meist grösserals die Perianthblätter, am Grunde mit einer nackten oder von einer Schuppe überdecktenHoniggrube (Taf. 118, Fig. 1 a, 2 a, 4b), gelb, rötlich oder weiss. Staubblätter zahlreich, meistgelb. Fruchtknoten zahlreich (Taf. 117, Fig. 3a), auf kugeligem oder walzlichem, kahlemoder behaartem Fruchtboden, aus 1 Fruchtblatt gebildet, mit 1 aufsteigenden, ana- oderapotropen, extrorsen Samenanlage mit 1 Integument. Frucht 1-sämig, seitlich ± zusammen-gedrückt, durch den bleibenden Griffelrest ± geschnäbelt (Taf. 117, Fig. 6a, 7a;Taf. 118, Fig. 4a; Taf. 119, Fig. 4c; Fig. 686b).
Die Gattung, in welche wir auch die oft als besondere Gattungen aufgefassten Genera Ficaria,Batrachium und Ceratocephalus einbeziehen, umfasst gegen 300 in allen Gebieten (doch vorherrschend nördlichextratropisch) verbreitete Arten, von denen einige (z. B. aquatilis) fast kosmopolitischen Charakter haben.Mehrere Arten (die weissblühenden Batrachier) sind ausgesprochene, gewöhnlich submers lebende Wasser-pflanzen mit meist stark geteilten Wasserblättern, während R. Flammula mit der Unterart reptans sowieR. Lingua feuchte Standorte bevorzugen. Ausgesprochene Xerophyten sind selten (R. Ulyricus sowie der alpineR. hybridus und Thora); die Mehrzahl repräsentieren Tropophyten. Als Ackerunkräuter kommt an erster StelleR. arvensis in Betracht mit stachelig bewehrten Früchten, während R. reptans, sceleratus, sardous und Steveni nurmehr gelegentlich als Unkräuter oder Ruderalpflanzen auftreten. Weit verbreitete Typen der europäisch-asiatischen Waldflora sind R. acer, Ficaria, bulbosus, nemorosus und auricomus; R. aconitifolius und lanugi-nosus haben ihre Hauptverbreitung in der montanen Zone. R. Ulyricus, Cassubicus und falcatus gehörendem pontischen, R. gramineus dem mediterranen und R. hederaceus dem atlantischen Florenelement an.Dem endemisch-alpinen Element sind zu-zuweisen R. Thora, hybridus (ostalpin), mon-tanus, Seguierii, Pyrenaeus, parnassifolius,alpestris, crenatus (Steiermark, Karpaten, Bal-kan) und bilobus (Südtirol, Lombardei). Ark-tisch-alpin schliesslich sind R. glacialis undpygmaeus. Adventiv sind im Hafen vonMannheim nach Zimmermann beobachtetworden: R. lomatocärpus Fisch, et Mey.aus dem südwestlichen Asien, R. parvi-flörus L., R. muricätus L. und R. sar-dous subsp. trilobus Desf. aus demMittelmeergebiet, R. chaerophyllus L. ausWesteuropa und dem Mittelmeergebiet, R.nodiflörus L. aus Nord- und West-Frank-reich, R. velutinus Ten. aus Südeuropa undKleinasien, R. trachycärpus Fisch, et Mey.aus Griechenland und S. W. Asien (letztere Artauch bei der Humboldtmühle Tegel bei Berlin)konstatiert). R. sardous subsp. trilobusDesf. wurde auch in der Schweiz (Turn-schanze Solothurn 1904, konstatiert. Von kulti-vierten Arten kommt (,gefüllt" beliebte Schnitt-blume) einzig R. Asiäticus L. (= R. hortensisFers., = R. Africänus hört, = R. Orientälishört., = R. sangui'neus Mill.) aus Südosteuropaund dem Orient in Betracht (Fig. 683). Aus-dauernd, 7 bis 40 cm hoch. Stengel einfachoder ästig, nebst den Blättern und Blütenstielenzottig. Unterste Laubblätter 3-zähllg, seltenungeteilt, mit keilförmig-rundlichen, vorn un- Fif? - 6M - Ra^^lus Asiäticus L. a, b Zwei gefüllte Formen, . , .. „ ......... C/ 3 naturl. Grösse), c Honigblatt. _ d Diagramm einer Ranunculus-
gleich gesagten, seltener ungleich 3-zahhgen „,.,. „ tr„-_u__ „ „ n „• • , , . ,. _ . .. ..
& fc> fc> t> & Blute. — e Keimimg von R. Ficaria L. f Lamma dieses Keimblattes
Blättchen; obere Laubblätter meist 3-zählig, {d nach Eichler, e und f nach Sterc kx).