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untern Drau bei Ankenstein, Oberpettau, Pettau, Sauritsch; wurde aber in neuerer Zeit nicht wieder gefundenund bedarf nach v. Hayek trotz vorhandener Belege sehr der Bestätigung), in Kärnten (früher bei Dellach imOberdrautal; nach Scharfetter aber durch den Bahnbau verdrängt) und im Küstenland; jedoch nicht in Süd-tirol. Ausserdem verwildert in der Schweiz (Chambesy bei Genf).
Allgemeine Verbreitung: Mittelmeergebiet, Südrussland, Orient bis Persien.
Diese Art ist in der Form der Laubblätter sehr veränderlich : var. ro tundif ölia Rchb. (= C. frägransTenore). Blattfiedern breiter, fast kreisrund, selten gelappt. — var. vulgaris Rchb. Blätter doppelt gefiedert,mit ziemlich grossen eirunden Blättchen (Im ganzen südlichen Gebiet). — var. caespitösa Scop. Blätterdoppelt gefiedert, mit kleinen elliptischen, im Umriss aber lanzettlich zerteilten Fiederchen. — var tenuifdliaSimon-Louis. Pflanze sehr starkwüchsig. Blättchen sehr schmal, fast alle gelappt (Kulturform). — var. mari-tima L. Pflanze niedriger. Blätter doppelt gefiedert. Fiederchen in gestreckte, lineale Abschnitte gespalten.— Im Mittelmeergebiet erscheint C. Flammula in der Form maritima vielerorts als Bestandteil der Dünenfloraneben Calystegia Soldanella, Eryngium maritimum, Glaucium flavum, Juncus acutus, Lonicera Etrusca, Medicagomarina, Plantago arenaria, Linum tenuifolium, Teucrium chamaedrys und T. Polium etc.
1090. Clematis integrifölia L. (= C. nütans Crantz, = C. inclinäta Scop.). Ganz-blätterige Waldrebe. Franz.: Clematite ä feuilles entieres. Fig. 666a bis d.
Ausdauernd, (20) 30 bis 50 (70) cm hoch, mit kräftigem, walzlichem, knotigemWurzelstock. Stengel starr aufrecht, einfach oder mit kürzeren Nebenzweigen, gerillt,unten kahl, oben kurz flaumig, dunkelbraun. Laubblätter gegenständig, sehr gross (bis
9 cm lang und 5 cm breit), ei-förmig, zugespitzt, ganzrandig,meist etwas länger als dieStengelglieder, mit 3 bis 5 bo-genförmigen Adern, kahl, ober-seits ganz, unterseits fast kahl,am Rande kurzhaarig-flaumig.Blüten meist einzeln,endständig(seltener 2 bis 3), langgestielt,nickend, mit 4,3 bis 5 cm langen,abstehenden, lanzettlichen,dun-kelvioletten, sehr selten weissen(var. albajouin) und mit Aus-nahme eines schmalen, weiss-filzigen, gegen die Spitze sichverbreiternden Randes kahlenBlütenhüllblättern. Honigblät-ter fehlend. Staubblätter zahl-reich, gelb, zottig behaart,mehrmals kürzer als die Peri-gonblätter. Staubfäden verbrei-tert (Fig. 666d). Fruchtstandaufrecht (Fig. 666 b). Früchtebraun, fast rund (5 bis 6 mm imDurchmesser), flach, mit helle-rem Randwulst, schwach flau-mig behaart, mit bis 4 (5) cm
Fig. 666. a bis d Clematis integrifölia L. a Blütcrjspross (i/a natürl. Grösse). langem, lang abstehend behaar-b Fruchtstand, c Teilfrucht, d Staubblatt. — C recta L. e Blütenspross ( l /3 natürl. / ~, .^j. . ,-p-.. ££z; \ \T T/T
Grösse), /Blüte (vergrössert). ^Junges Früchtchen, h Längsschnitt mit Samenanlage. temljTlliel (-T lg. OOO C). V , V 1.