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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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lang, eiförmig, schwarz, matt, oft höckerig-rauh, mit einem endständigen, ebenso langen,dem Griffelrest entsprechenden und 2 grundständigen, seitlich abstehenden, selten nur zuHöckern reduzierten Stacheln (Fig. 631 d). VI bis IX.

Meist häufig und verbreitet in stehenden und langsam fliessenden Gewässern, inWeihern, Teichen, Sümpfen, Altwässern, Gräben; nur im Tief lande und zerstreut in denAlpentälern.

Allgemeine Verbreitung: Fast Kosmopolit (in Europa nördlich bis Islandund den Faer-Oer).

Aendert etwas ab: var. apiculätum (Cham, et Schi.) Ascherson. Untere Stacheln der Nuss kurz,höckerartig ausgebildet (Selten). var. platyacänthum (Cham, et Schi.) Wimmer. Frucht eiförmig, beider-seits zwischen den Stacheln mit + breitem, meist gezähnelten Flügel, beiderseits mit einem langen, meist geradeabstehenden, am Grunde verbreiterten und zusammengedrückten Stachel. Griffelstachel meist länger als dieFrüchte (Selten).

1052. Ceratophyllum submersum : ) L. (= C. verrucösum Gray, = C. verruculosumRieh., = C. inerme Dum., = C. mdticum Cham.). Zartes Hornkraut. Fig. 6311, m.

Im Habitus ähnlich nr. 1051, jedoch im allgemeinen zarter. Ausdauernd, unter-getaucht, bis 1 m lang. Stengel zart, verzweigt, kahl. Laubblätter heller grün als beinr. 1051, in mehrzähligen Quirlen angeordnet, sehr zart, fast haarförmig, meist 3 malverzweigt und daher mit 5 bis 8 Zipfeln, nur spärlich mit Stacheln besetzt (Fig. 6311).Männliche Blüten sitzend, mit meist 12 Blütenhüllblättern und 6 bis 16 Staubblättern.Weibliche Blüten mit nur 9 bis 10 Blütenhüllblättern. Frucht 4 bis 5 mm lang, schwarz,matt, meist feinhöckerig, eiförmig, ohne grundständige Stacheln, nur mit einem meist um-gebogenen, mehrmals kürzeren, stachelartigen Griffelrest (Fig. 631m). VI, VII.

Selten in fliessenden und stehenden Gewässern an gleichen Orten wie die vorigeArt, aber anscheinend weniger verbreitet oder übersehen. Fehlt z. B. in Schlesien undSteiermark gänzlich, in Kärnten einzig im Ossiachersee bei Steindorf.

Allgemeine Verbreitung: Europa (nördlich bis Südschweden), Algier.

Aendert wenig ab: var. tvpicum Beck. Frucht glatt oder entfernt warzig. var. Hay naldiänumiBorbas) Beck. Frucht mit kurzen Borsten reichlich besetzt (Niederösterreich, Ungarn).

50. Fam. Ranunculäceae 2 ). Hahnenfussgewächse.

Einjährige oder meist ausdauernde, selten strauchartige (Xantorrhiza) Kräuter oderStauden. Laubblätter meist wechselständig, seltener gegenständig, in der Regel geteilt,selten ganzrandig. Nebenblätter fehlend. Blüten zwitterig, radiär oder zygomorph. Blüten-hülle meist einfach, zuweilen blumenblattartig, 4- bis 5- oder mehrblätterig, zwischen dieserund den Staubblättern häufig verschiedengeformte Honigblätter (mit offener oder verborgenerHoniggrube). Staubblätter stets spiralig angeordnet, in unbestimmter Zahl, oft zahlreich,fast stets frei, mit + verdicktem Konnektivjmd rundlichen, mit Längsspalten aufspringendenAntheren. Fruchtknoten stets oberständig, 1 bis viele, je aus einem Fruchtblatt gebildet(monomer), frei, seltener verwachsen, mit mehreren in 2 Reihen an der Bauchnaht ange-ordneten (Fig. 633 a), selten mit nur einer aufrechten oder hängenden, anatropen Samen-anlage (Fig. 633 b, c); letztere mit 1 oder 2 Integumenten. Frucht meistens eine mehrsamige,durch den Griffelrest geschnäbelte Balgfrucht, seltener eine 1-sämige Schliessfrucht, eineseptieide Kapsel (Nigella) oder eine mehrsamige Beere (Actaea, Hydrastis). Samen mitkleinem Embryo (Fig. 633 d) und mit reichlichem, ölhaltigem Nährgewebe.

') ^ er g'- P a g- 450, Anmerkung 1.2 ) Vgl. bei der Gattung Ranunculus.