'a mal so lang als der Kelch (Fig. 605 b). Samen 1,5 bis 1,7 mm breit, von radiären, kleinenLeisten und Sternchen warzig. — VI bis IX.
Stellenweise an steinigen Stellen, im Felsschutt, auf Flusskies, im Grünerlengebüschüer östlichen Kalkalpen, von ca. 1600 bis 2200 m (gelegentlich aber bis in die Tälerherabgeschwemmt bis ca. 500 m, in Friaul sogar [Moggio] bis 300 m).
^- J 05. Cerastium Carinthiacum Vest. a Habitus ( l /a natiirl. Grösse) b Fruchtkapsel mit Kelch, c Iveler astium a r v e n s e L. subsp. rigidum Yitm. e Habitus ( x /3 natiirl. Grösse). /. Laubb''"
lc ntosum I.
rvense L. subsp. rigidum Yitm. e Habitus ( ! /:s natiirl. Grösse). /. Laubbtatt (vergrössert). — Cerastium. g Habitus [ l /a natiirl. Grösse), h Sprossstück (vergrössert). i Fruchtkapsel mit Kelch, k Einfache Haare./, vi Verzweigte Haare von C can di dissirn um Correns.
Fehlt in Deutschland und in der Schweiz (in den Süd- oder Südostalpen vielleicht noch auf-winden, zumal die Pflanze nach Geilinger in der Grignagruppe am Comersee vorkommt). In Oesterreich2I emlich verbreitet in den Alpen; fehlt einzig in Vorarlberg vollständig. Ueber die Formation vgl. pag. 338.
Allgemeine Verbreitung: Oestliche, nördliche und südliche Kalkalpen(westlich bis Tirol und Friaul), Siebenbürgen, Rumänien.
Aendert ab: f. glabratum Fenzl. Mittlere Laubblätter eiförmig zugespitzt, selten länglich oders chmal lanzettlich (= f. lanceolätum Brittinger, = var. angustifolium Pacher), fast kahl oder nur am Rande
ehaart. Blütenstiele dicht behaart. Kelchblätter am Grunde behaart, im obern Teile kahl, selten reichlichere naart (Selten) — f. cänum Beck. Pflanze dicht behaart, samt den Blütenstielen und dem Kelch fast filzig.~ '• rütilum (Fenzl) Beck. Blütenstiele und Kelch, oft auch die obern Laubblätter, dicht drüsenhaarig.
985. Cerastium alpfnum L. (= C. mutäbile alpinum Gren., = C. Beeringiänum Cham.et Schlecht., = Centünculus alpinus Scop., = Stellaria alpina Gray). A lpen-Hör nkr aut.
Fig. 602 g bis k.
Ausdauernd, 6 bis 20 cm hoch, lockerrasig, die nichtblühenden Triebe rosettig,üle blühenden aufstrebend, von langen, gewundenen oder wolligen, weichen Haaren grau-grün, seltener bis fast kahl, mit oder ohne Drüsen. Stengel aufsteigend oder aufrecht,°-icht kurzhaarig. Laubblätter eiförmig bis länglich-lanzettlich, stumpf oder spitz, 8 bis10 mm lang und 4 bis 8 mm breit, beiderseits behaart, zuweilen dicht und lang kraus-haarig (Fig. 602 h), in den Achseln meist ohne Blattbüschel. Blüten in 4- bis 5-blütigenJ-rugdolden. Tragblätter an der Spitze schmal trockenhäutig, die untern nicht selten