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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
Entstehung
Seite
373
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'a mal so lang als der Kelch (Fig. 605 b). Samen 1,5 bis 1,7 mm breit, von radiären, kleinenLeisten und Sternchen warzig. VI bis IX.

Stellenweise an steinigen Stellen, im Felsschutt, auf Flusskies, im Grünerlengebüschüer östlichen Kalkalpen, von ca. 1600 bis 2200 m (gelegentlich aber bis in die Tälerherabgeschwemmt bis ca. 500 m, in Friaul sogar [Moggio] bis 300 m).

^- J 05. Cerastium Carinthiacum Vest. a Habitus ( l /a natiirl. Grösse) b Fruchtkapsel mit Kelch, c Iveler astium a r v e n s e L. subsp. rigidum Yitm. e Habitus ( x /3 natiirl. Grösse). /. Laubb''"

lc ntosum I.

rvense L. subsp. rigidum Yitm. e Habitus ( ! /:s natiirl. Grösse). /. Laubbtatt (vergrössert). Cerastium. g Habitus [ l /a natiirl. Grösse), h Sprossstück (vergrössert). i Fruchtkapsel mit Kelch, k Einfache Haare./, vi Verzweigte Haare von C can di dissirn um Correns.

Fehlt in Deutschland und in der Schweiz (in den Süd- oder Südostalpen vielleicht noch auf-winden, zumal die Pflanze nach Geilinger in der Grignagruppe am Comersee vorkommt). In Oesterreich2I emlich verbreitet in den Alpen; fehlt einzig in Vorarlberg vollständig. Ueber die Formation vgl. pag. 338.

Allgemeine Verbreitung: Oestliche, nördliche und südliche Kalkalpen(westlich bis Tirol und Friaul), Siebenbürgen, Rumänien.

Aendert ab: f. glabratum Fenzl. Mittlere Laubblätter eiförmig zugespitzt, selten länglich oders chmal lanzettlich (= f. lanceolätum Brittinger, = var. angustifolium Pacher), fast kahl oder nur am Rande

ehaart. Blütenstiele dicht behaart. Kelchblätter am Grunde behaart, im obern Teile kahl, selten reichlichere naart (Selten) f. cänum Beck. Pflanze dicht behaart, samt den Blütenstielen und dem Kelch fast filzig.~ ' rütilum (Fenzl) Beck. Blütenstiele und Kelch, oft auch die obern Laubblätter, dicht drüsenhaarig.

985. Cerastium alpfnum L. (= C. mutäbile alpinum Gren., = C. Beeringiänum Cham.et Schlecht., = Centünculus alpinus Scop., = Stellaria alpina Gray). A lpen-Hör nkr aut.

Fig. 602 g bis k.

Ausdauernd, 6 bis 20 cm hoch, lockerrasig, die nichtblühenden Triebe rosettig,üle blühenden aufstrebend, von langen, gewundenen oder wolligen, weichen Haaren grau-grün, seltener bis fast kahl, mit oder ohne Drüsen. Stengel aufsteigend oder aufrecht,°-icht kurzhaarig. Laubblätter eiförmig bis länglich-lanzettlich, stumpf oder spitz, 8 bis10 mm lang und 4 bis 8 mm breit, beiderseits behaart, zuweilen dicht und lang kraus-haarig (Fig. 602 h), in den Achseln meist ohne Blattbüschel. Blüten in 4- bis 5-blütigenJ-rugdolden. Tragblätter an der Spitze schmal trockenhäutig, die untern nicht selten