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Ebene (besonders in den Flusstälern) und der Küstengebiete, selten auch in der Bergregion(im Wallis vereinzelt bis 2000 m). Ausserdem selten adventiv (z. B. Südbahnhof München).Allgemeine Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa, Transkaukasien, Vorder-asien, Sibirien (bis zur Lena).
Eig. 572. Silene Tatarica Pers. a, ai, ai Habitus ('/a natürl. Grösse), b Kelch, c Kelchsaum (vergrössert).d Kronblatt, e Kapsel mit Stiel. / Haar vom Kelch. — Silene multiflora Pers. g, g-i Habitus (>/s natürl.Grösse), h Kelch, i Kelchsaum (vergrössert). k Kronblatt. / Kapsel mit Stiel, m Samen. — Sil en e vir i difloraL. ;/ Habitus (1/3 natürl. Grösse), o Kelch, p Kelchsaum (vergrössert). q Fruchtkelch, r Kronblatt. 5 Kapsel.
Diese ziemlich weitverbreitete Art ist besonders in trockenen Niederungen (Norddeutsche Tiefebene, Gebiet
der pannonisch-pontischen Flora, südliche Alpentäler, Westschweiz) namentlich auf sandigem Boden anzutreffen.
In Norddeutschland gehört sie zu den Begleitpflanzen der Kiefernwälder ähnlich wie Alsine viscosa, Trifolium
pestre, Vicia silvatica und Cassubica, Peucedanum Oreoselinum, Pirola chlorantha und umbellata, Scabiosa ochro-
ca, Chondrilla iuncea, Centaurea Rhenana, Equisetum hiemale etc. Andrerseits findet sie sich häufig auf
° n " r &striften neben Sempervivum soboliferum.Astragalus arenarius, Silene chlorantha (pag. 289) etc. Die
meistens zweihäusig. Weibliche Exemplare kommen spärlicher vor; ebenso tragen die weiblichen
.. niger Blüten. Die Blüten scheinen teils wind-, teils insektenblütig zu sein. Der klebrige Stengel
p„ dn ' 1 techende_Insekten schützen. Abends zwischen 7 und 8 Uhr duften die männlichen und weiblichen
anzen stark (aminoider Nelkenduft). Vgl. Schulz, Aug. Das Blühen von S. Otites. Beihefte zum Botan.
Zentralblatt. Bd. XVIII (1905).
914. Silene multiflora (Ehrh.) Pers. ( Cucübalus multiflorus Ehrh., C. HungäricusKit, Viscago multiflora Hörnern.). Vielblütiges Leimkrau t. Fig. 572g bis m.
Ausdauernd, bis 60 cm hoch. Stengel aufrecht, sehr kurz flaumhaarig (nichtklebrig). Laubblätter flaumhaarig, die untern spateiförmig, die obern lineal. Stiel der