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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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10-nervig, kurz 5-zähnig, kahl, nur an den Zähnen bewimpert (Fig. 569m). Kronblätterinnen gelblich oder rötlichweiss, aussen schmutzig grünlich. Platte tief 2spaltig, 5 bis7 mm lang, ohne Krönchen, die Nägel am Ende der Blütezeit aus dem Kelch weit heraus-ragend (Fig. 5691). Kapsel eiförmig, fast 10 mm lang, kürzer als ihr Träger, zur Fruchtzeitüber den Kelch emporgehoben (Fig. 569 o). Samen flach, braun, 1,2 mm breit. VI bis VIII.Zerstreut an Felsen und buschigen, steinigen Abhängen der südöstlichen Kalkalpen.

Fig. dj9. Silene Yallesia L. a Habitus (1/3 natürl. Grösse), b Längsschnitt durch die Blüte, c Kelch, d Kronblatt mit Staub-blatt, e Reife Fruchtkapsel. / Drüsenhaar. S il en e saxifraga L. g Blüte. /; Fruchtkapsel (im Kelch), i Samen. Silen eUayekiana Handel-Mazzetti. k Habitus (1/3 natürl. Grösse). /Blüte, m Kelch. «Kronblatt, o Fruchtkapsel (im Kelch).Silene rupestris L. J, Habitus (1/3 natürl. Grösse), q Kronblatt, r Kelch, s Fruchtkapsel (im Kelch eingeschlossen).

In O est erreich vereinzelt in Südsteiermark (Sanntaleralpen, im Sanntale zwischen Sulzbach undLeutsch [500 m], auf dem Hum bei Tüffer [240 bis 585 m], Römerbad, Einöd bei Weitenstein, Raduha), in Kärnten(Königsberg bei Raibl, Loibl, Garnitzenberg 1800 m, Osternig), Krain (Veldes, Germadaberg und St. Lorenzibergbei Billichgratz etc.) und Küstenland. Fehlt in Deutschland und in der Schweiz vollständig. Die Art-berechtigung dieser Art ist vielumstritten, zumal Uebergangsformen zu nr. 904 vorkommen.

Allgemeine Verbreitung: Südöstliche Kalkalpen (von Steiermark und Ober-italien westlich bis Kroatien), Balkan, Kreta.

906. Silene Armeria 1 ) L.(=S.umbellätaGilib.,-S.glaücaSalisb.,-CucübalusfasciculätusLam.,Lychnis Armoräria Scop.) Garten-Leimkraut, Morgenröschen. Franz.: Silene ä bouquets;engl.-.SweetWilliam catschfly,Lobeis catschfly,fleabane; ital.: Silene a mazzetti. Taf.99,Fig.4.Ein- oder zweijährig, 10 bis 60 cm hoch, kahl, bläulich bereift. Stengel aufrecht,oberwärts gabelspaltig-ästig, unter den obersten Knoten klebrig. Unterste Laubblätterziemlich gedrängt stehend, klein, lanzettlich, nach dem Grunde verschmälert, ziemlich spitz,die mittlem aus breitem Grunde länglich, stumpflich, die obersten eiförmig, mit stengel-umfassendem Grunde sitzend, kurz zugespitzt, alle ungestielt, bläulich bereift, nach Kohlduftend.^ Blüten in regelmässigen, reichblütigen, gedrungenen, fast doldigen Trugdolden.Bl ütenstiele viel kürzer als der Kelch. Kelch schmal keulenförmig, oben verbreitert,

') Nach der Aehnlichkeit mit Dianthus Armeria (siehe dort!).