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3000 mW^h Charakte " Stische u "terart ist namentlich auf Geröll, im Felsschutt der Kalkalpen (von ca. 1900 bisbei ca 200 T^' V0 " W ° ^ V ° n ^ Bächen häufi £ herabgeschwemmt wird (an der Ponalestrasse bei Riva nochm '\ n den Ka 'kalpen erscheint sie auf den Flussalluvionen gern in Begleitung von Campanula pusillaun c euchzen, Hieracium staticifolium, Trisetum distichophyllum, Arabis alpina, Dryas, Hippocrepis, Teucriummon anum, Carex glauca und flava (nur in höhern Lagen!), Agrostis alba var. diffusa, Deschampsia caespitosantana, Equisetum variegatum, Gypsophila repens, Saxifraga caesia, aizoides und stellaris, Sedum atratum,ipilobium alsinefolium und Fleischen, Thymus serpyllum, Linaria alpina, Galium asperum etc.
S. mflata, welche in der Ebene auf gedüngten und ungedüngten Wiesen vorkommt, gilt ziemlichallgemein als gutes Futterkraut, welches namentlich die Milchsekretion befördern soll. Vermittelst der langen»Vurzeln ist die Pflanze imstande grosse Trockenheit auszuhalten. Die jungen Blätter werden gelegentlich auch als-xemuse (Kohl) verwendet (vgl. die Volksnamen!). Wegen der reichlichen Honigabsonderung ist S. inflata auch alsBienenprianze geschätzt. Früher war die Wurzel als Radix Behen albus offizineil. Die für die Pflanze charakte-ristische Blaufärbung (Wachsüberzug, eine xerophile Anrüstung!) tritt besonders an sonnigen, trockenen Standortendeutlich zutage. S. inflata ist eine triözische Nachtfalterblume. Nach Schulz ist die Geschlechterverteilung beileser Art eine fünffache; es kommen rein zwitterige, rein männliche, rein weibliche, gynomonoecische und andro-monoecische Pflanzen vor. Die männlichen Zwitterblüten sind grösser als die weiblichen; männliche undweibliche weisen v,elfach noch ein Rudiment des andern Geschlechtes auf. Da der Kelch oben nicht verengt«reicht" 'd lm GrUnde ab S esonderte > ™m Blüteneingang 10 bis 12 mm entfernte Nektar auch von Hummelnerre wer en. Die Zwitterblüten sind proterandrisch, mit der Möglichkeit spontaner Selbstbestäubung. Die
tarbe der Blute wechselt von weiss bis rosa- oder (selten)' dunkel kupfer-r ° D ,.;° n Monstrositäte " ^nd tief-gabelige, gedrängtblütige Infloreszenzen (bis40 Bluten an einem Ast!) beobachtet worden. Ausserdem werden Formen mitpanachierten Blättern (Königsberg) erwähnt. - In Norddeutschland (Mecklen-buig) hat sich die Pflanze in den letzten Jahrzehnten weiter ausgebreitet.Eine der S. inflata sehr ähnliche, nahestehende Art ist die atlantischeb. maritima (Hörnern.) With., verbreitet an den Küsten von Norwegenbis Spanien. Sie wird auch als Varietät der S. inflata aufgefasst.
900. Silene cönica 1 ) L. (=Lychnis conica Scop., = Cucübalusconicus Lam.). Kegelf rüchtiges Leinkraut. Fig. 567.
Einjährig, (5) 15 bis 45 cm hoch, dicht drüsenhaarig.Stengel einfach oder ästig, am Grunde ziemlich dicht, oben entferntbeblättert, an den Knoten oft rot angelaufen. Laubblätterhneal-lanzettlich, spitz. Blütenstand locker, wenigblütig (zuweilennur eine endständige Blüte). Kelch 30-nervig, dicht behaart-klebrig, anfangs ziemlich walzlich, später eirund, zuletzt fastaufgeblasen, mit pfriemlichen, spitzen Zähnen. Kronblätter hell-purpurn (selten weiss), ausgerandet, mit Krönchen, wenig längerals der Kelch. Staubblätter nicht aus der Krone herausragend.Kapsel eikegelförmig bis länglich, sehr kurz gestielt (Fig. 567 e),mit 6 Zähnen sich öffnend. Samen hellgrau, nierenförmig, mitratem, fast flachem Rücken, flachwarzig (Fig. 567f), 0,7 bisU,o mm breit. __ VI VII
oder in p 8treut auf sandi g en Aeckern, Feldern und Triftenarten der Ebene; ausserdem gelegentlich verschleppt.
abwärts bis n Kö! :UtS - Chland W ' ld "" Gebiete des Rheines ( von Lauterburg, Kehldessen Neb t"l"' Llmburg und Westfalen, am häufigsten im Mainzerbecken) und
bei Metz), Main! r ( n a'uhv m T tHCh ^ M ° Se '" (aUfwärtS ^ ™ französischen Grenze^ P llHnw Pic „ l aut warts vereinzelt bis Erlangen) und Nahegebiet. AusserdemöLCiiciiw eise verschiprmf ;~ j t-. . ~_____________ ppt ln der Provinz Brandenburg (bei Berlin, Charlottenburg,
Fig-. 567. Silene conica L.
a Habitus einer einblütig-enj b einer
mehrblütigen Pflanze QJ2 natiirl.
Grösse), c Kelch, d Kronblatt,
e Samenkapsel, f Samen.
') Gr. xiovog [könos] (l at . cönus) = Kegel: nach der Form des Kelches.
Hegi, Flora, Bd. III.
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