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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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Nahe verwandt und im Habitus sehr ähnlich ist die Gattung A throcn emum Moqu. (Blüten jedochfrei und Samen mit Nährgewebe), welche an den Küsten des Mittelmeeres (auch in Istrien und an den Salinender Adria, sowie in Dalmatien, auf den Inseln Lussin, Veglia etc.) durch das halbstrauchige A. glaücum(Del.) Ung.-Sternb. (= A. macrostächvum Mor. et Delp.) vertreten ist (vgl. pag. 254).

CCXLIII. Suäeda 1 ) Forsk. Salzmelde.

Zu der Gattung gehören ca. 40 Arten, welche an den Küsten der Meere und in den Salzsteppen fastder ganzen Welt verbreitet sind. In Europa 13 Arten, von denen S. altissima Fall. (Mittelmeergebiet) alsSeltenheit adventiv im Hafen von Ludwigshafen am Rhein und bei Freiburg i. Br. (früher für Kochia arenariagehalten!) beobachtet wurde.

888. Suaeda maritima (L.) Dum. (= Schoberia maritima C. A. Mey., = Salsöla maritimaPoir., = S. sativa Host, = Chenopodium maritimum L., = Chenopodina maritima Moqu.,= Döndia maritima Druce, = Lerchia maritima O. Kuntze). Strand-Salzmelde. Engl.:Salt goosefoot, seablite. Taf. 97, Fig. 2, Fig. 557k bis r und 556g.Einjährig, 7 bis 30(100) cm hoch, blaugrün (oftrot überlaufen), saftig, kahl.Stengel meist vom Grundean ästig, mit aufsteigendenoder liegenden, meist dichtmit kürzeren Zweigen be-setzten Aesten versehen.Laubblätter sitzend, läng-lich bis linealisch, amGrunde breiter, halbstiel-rund (oberseits flach, unter-seits gewölbt), stumpf oderspitzlich, fleischig, am Randeweisslich, 1 bis 4,5 cm (dieoberen kürzer, oft ellipsoi-disch), die untern zuweilengegenständig, die obern

wechselständig. Blütenzwitterig (Fig. 557 q), ohneVorblätter, in 2 bis 3- (5-)blutigen Trugdöldchen inden Achseln der Laub-blätter. Blütenhülle 5-teilig, halbkuglig (Taf. 97, Fig. 26; Fig. 557k), zusammenneigend,nn sehr stumpfen, fleischigen, nach der Blüte die Frucht einschliessenden Abschnitten

w ß' ' ' m )- Staubblätter 5. Narben 2, sehr kurz. Frucht niedergedrückt-scheibenförmig^ ß>' 5 7m). Samen wagrecht, schwarz, glänzend, durch das Würzelchen geschnäbelt\,f n " * kis 2 cm lang, nach dem Rande zu schwach gestreift-punktiert. Keimling

uhrfederartig fo einer Ebene gewunden (Fig. 557p). Nährgewebe fehlend. VII bis IX.aung und meist gesellig am Meeresstrande und an salzhaltigen Stellen des Binnen-landes; ausserdem selten verschleppt.

e utschland verbreitet an der Nordsee (an der Weser aufwärts bis Wremen, an der Elbe bisft eversdorf) und Ostsee (östlich bis Pommern. Westlich der Oder zerstreut und nach Osten ab-

men , nur bei Kolberg häufig). In West- (auf der Westerplatte bei Danzig beständig) und in Ostpreussen*) Der Name stammt wohl aus dem Arabischen.

Fig. 557. Salicornia herbacea L. a Längsschnitt durch den Blütenspross (dasAssimilationsgewebe ist schraffiert, das Wassergewebe punktiert), b Blütengruppe (vonaussen), c Fruchtknoten niit Narben, d, e t f Same (von aussen, im Längs- und l^uer-schnitt). ff Grundriss des Blutenstandes. //, i Diagramm einer diandrischen und einermonandrischen Blüte. ff t h, i nach Eichler). Suaeda maritima(L.) Dum. k Blüten-längsschnitt. / Frucht von oben, vi Längsschnitt durch die Scheinfrucht, n, O Same (vonoben und von der Seite) p Schniit durch den Samen, q Diagramm, r Suaeda maritimaDum. var. salsa (Fall ) Beck. Habitus (i/s natürl. Grösse). Salsola Kali L. 5 Blütemit Tragblatt (t) und Vorblättern (vi Vi), t Blüte (geöffnet) u Junge Scheinfrucht.V Keife Scheinfrucht, zu Längsschnitt durch dieselbe, x, y Keimling, z Fruchtknotenvon Chenopodium ambrosioides L,

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