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Häufig am Meeresstrande, auf Aussenweiden, Vordünen und Buschpflanzungen derKüstengegenden und Inseln, seltener an den Ufern der grösseren Flüsse landeinwärtsdringend, noch seltener verschleppt.
In Deutschlandverbreitet und stellenweise ge-mein an der Nord- und Ostsee.Ausserdem vereinzelt im Bin-nenlande verschleppt, z. B. inSchlesien (mehrfach), Hafenvon Mannheim, bei Berlin,Königsberg, bei München (zw.Haidhausen undBerg am Laim)etc. In Oesterreich einzigim Küstengebiete der Adria.In Ungarn auch am Neusiedler-see. Fehlt in der Schweiz —auch adventiv — vollständig.
AllgemeineVerbreitung: Küsten-gebiete und salzhaltigeOrte von Europa (nörd-lich bis Norwegen undsüdl. Finnland) und desgemässigten Asiens.
Ist in der Blattge-stalt ziemlich stark veränder-lich: var. genuinum Wester-lund (— var. integriföliumDum.). Laubblätter schmal(oft sehr schmal), meist lineal-isch, ganzrandig, zuweilenhalbrund. — var . serr ätum(Huds.) Moqu. (= A. marinumL - = A. sulcätum Kit.). Laub-blätter breiter, + buchtig-gezähnt, oft fast gesägt. —var. su ;atum G. Beck. Unterste Laubblätter lanzettlich, schwach gesägt, nach dem Grunde zu beiderseitseinen nach vorwärts gekrümmten Zahn fast spiessförmig. — var. macrothecum G. Beck. Vorblätterss (7 bis 15 mm lang), die untern zuweilen fast laubblattartig (bis 25 mm lang), mit einer verlängerten,emger gezahnten Spitze versehen. — var. microthecum G. Beck. Vorblätter klein (nur 3 bis 4 mm lang).Snit^'w 2' nChoth ^ cum Fischer. Vorblätter gross, in eine ganzrandige, schmale Spitze verlängert und an dere klaffend. Deutschland (Stralsund, Wolgast, Insel Oie, Königsberg).
Fig. 552. Atriplex litorale I... a Männliche Pflanze ( l /3 nat. Grosse), b Fruchtzweig;.c Weibliche Blütte, d Scheinfrucht. — A, oblon gif olium Waldst. et Kit. e Weibliche Pflanze./ Grundständiges Blatt. g t h Fruchthülle (von aussen und geöffnet).— A. patulum L. zVFrucht-zweig. — A. Calotheca Fries, k Weibliche Pflanze ( l js natürl. Grösse). I Zweig dermännlichen Pflanze, m, n, 0 Verschiedene Formen der Fruchthülle.
Koch et" 7 1 blon 2 ifölium Waldst. et Kit. (= A. Tatäricum Schkuhr, = A. campestreZl z, - Schizotheca Tatarica Celak., = Seh. oblongifolia Celak., = Teutliöpsisoblongifolia Celak.). Langblätterige Melde. Fig. 552e bis h.
stäubt meh 3 °- biS 120cmhoch - Stengel aufrecht, stumpfkantig, kahl oder mehlig be-
g-estiel't luer Jf 1 , 2 .? 6 ^ ( Aeste ziemlich steif aufrecht, grün gestreift). Laubblätter kurz(die üb'ri en^ , Ug ~ meh %> zuletzt + kahl werdend, die untern breiter, fast gegenständigmit Aiisrfahrne ™ echselnd )' aus breit-keilförmigem Grunde eirund oder eirund-rhombisch,grösseren Zahn g anzran digen Grundes + buchtig gezähnt, am Blattgrunde mit einem
P r , ■, l , a |\ versehen ( und deshalb fast spiessförmig), die mittlem aus länger keilförmigemGrunde rhombisch-lanzettlich, zugespitzt, + buchtig gezähnt, die obern lanzettlich oder