schwärzlich), wagrecht oder aufrecht (Fig. 550 f, g).viel kürzer als die Frucht (Fig. 550 e). Keimblätter
Hie und da an Wegrändern, aufSchutt, an Mauern, Felsen, in Gebüschen,in Weingärten, auf Bahndämmen; be-sonders im Gebiete der pontischen Flora.
In Deutschland zerstreut und oft nurverschleppt im mittleren und nördlichen Gebiet;fehlt im Nordwesten vollständig, ebenso in Elsass-Lothringen, selten in Baden (Gerlachsheim), Würt-temberg und Bayern (bei Würzburg an mehreren Stel-len [bereits 1850], ferner Au bei München, Augsburg)beobachtet. In Oesterreich ziemlich (?) ver-breitet (in Steiermark allerdings einzig auf demGrazer Schlossberg; in Tirol kürzlich im Talfer-bett in Bozen beobachtet); fehlt vollständig einzigin Salzburg und Kärnten. In der Schweiz gänz-lich fehlend. In den Weichselgegenden (Grau-denz, Neuenburg) bedeckt diese südosteuropäischePflanze oft weite Flächen und macht sich schonvon ferne durch den Glanz ihrer dunkelgrünenBlattoberflächen bemerkbar. Auch im böhmischenMittelgebirge bildet sie auf dem salzhaltigen Bo-den besonders von Brüx nach Süden nach Sedlic,Hochpetsch, Volepsic grosse, bis über manns-hohe Bestände, welche aus der Entfernung fürWeidengebüsche gehalten werden könnten.
Allgemeine Verbreitung:Südöstliches Europa (westlich bis Nord-deutschland und Süditalien), Orient,Kaukasus, Zentralasien, Sibirien. InSchweden,Dänemark undBelgien adventiv.Aendert wenig ab: var. typicum G.
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Fruchtstiele innerhalb der Vorblätterunterseits ± blutrot. — VII bis IX.
Beck. Pfl
anze gross, reichlich ästig. Blütenstände
Fig. 550. Atriplex nitens Schkuhr. a Habitus der männlichenPflanze ( 2 /snat. Gr.). b Blütenzweig derselben vergrössert. c Frukti-rizierender Zweig, d Frucht mit Perigon. e Frucht mit Vorblättern.f t g Samen (im Längs- und Querschnitt). — Atriplex hortense L.h Männliche Pflanze, i Fruchtzweig, k Weibliche Blüte, /, m Schein-frucht (von aussen und geöffnet), n Same.
weitschweifig, yielblütig. Fruchthüile gross (8 bis17 mm lang), f ast spitz . _ van orbiculare
sim. eC \ ' ^ rUchthülle fast kl "eisrund, kleiner, die grösseren 5 bis 8mm lang. Sonst wie vorige. — var. sub-
'angf "a ' BeCk " Pflanze kIeiner - Blütenstände wenigblütig, kurz. Vorblätter kleiner (höchstens 6 bis 7 mm
^ )■ u trockenem, magerem Boden. — var. integrifölium Peterm. Alle Laubblätter ganzrandig (Selten).
:olor G. Beck. Laubblätter beiderseits grün, sehr lang zugespitzt, grob buchtig-gezähnt (Prag).
Roth At " Pl r X hortdnse L - ( = A - Benghalense Lam., = A. acuminatum Bieb., = A. virgatumFranz- A hortense L - var - sativum Aschers.). Garten-Melde, Spanischer Spinat,rroche, arroche-epinard, belle dame, bonne dame, folette; engl: Garden orache;ital.: Bietolone rosso. Fig. 550h bis n und 551.
häufig auch e den Ch HCrkUnft "^ ^ F ° rmen des Namens Melde, welcher der Gattung Atriplex zukommend,Deutschland), Mil en ° podium - Arten gegeben wird vgl. pag. 225! Melle, Meilen, Mellenkruud (Nordwest!,tulum] (Nordböhm" 1 * Ha " n ° ver: F1 °g e,n )> Milnkool (Hannover: Himmelpforten); Malde [für Atriplex pa-m en), Moiltn, Malt'n (Niederösterreich). Molkenkraut (Kärnten), Molten, Mollge
(Tirol); Lusemelldie Pflanze auch Hi
Malt'n (Niederösterreich), Molkenkraut (Kärnten),e [vgl. Chenopodium album, pag. 225], Meilmus (Westfalen). In Nordthüringen nennt man
gj n -.., ^ mmelschwanz nach der Gestalt des Blütenstandes (vgl. Polygonum Bistorta, pag. 194).
(Aeste aufredit^' ^ ^ ^ ^^ Cm h ° Ch ' Sten & el aufrecht, einfach oder verzweigt
(oder die unter Stu ™ pfkan %' kahl oder ± rot überlaufen. Laubbätter gestielt, abwechselnd
zuweilen gegenständig); die untern herz- oder spiessförmig-dreieckig, leicht